1947
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Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Überblick
Standen in den ersten Monaten nach Kriegsende die Gemeinsamkeiten der vier Siegermächte bei der Regelung der Nachkriegsordnung noch im Vordergrund, so werden 1947 die ideologischen Unterschiede deutlicher und der Kalte Krieg trennt zunehmend die bisher vereinte Kriegskoalition der Alliierten. Besonders deutlich wird dies in der Truman-Doktrin, in der der US-Präsident vor der „direkten oder indirekten Aggression“ durch „totalitäre Regime“ warnt – die Sowjetunion wird nicht mit Namen genannt, der Bezug ist aber offensichtlich.
Die kommunistische Partei war in den Staaten Osteuropas zunächst nur eine politische Kraft unter mehreren, das Amt des Regierungschefs lag in der Hand eines bürgerlichen Politikers, der eine Volksfrontregierung führte, in der die Kommunisten meist für die innere Sicherheit zuständig waren. Mit Hilfe der sowjetischen Besatzungsmacht gelingt es nunmehr der KP in Polen, Ungarn, Rumänien und Bulgarien die politische Macht zu ergreifen, wobei eine Mischung aus legalen Mitteln und Drohungen angewandt wird; nicht selten wird der politische Gegner als faschistisch verunglimpft und Repressalien ausgesetzt. In der Tschechoslowakei hat der Kommunist Klement Gottwald zwar den Posten des Regierungschefs inne, muss aber zunächst noch auf die zwölf bürgerlichen Minister seiner Regierung Rücksicht nehmen. Tito in Jugoslawien hingegen führt eine sozialistische Volksrepublik, die die Befreiung von deutscher Besatzungsherrschaft weitgehend alleine bewältigt hat und dadurch gegenüber der Sowjetunion und dem entstehenden Ostblock selbstbewusst auftreten kann.
In der Sowjetischen Besatzungszone schreitet die Entwicklung zu einer kommunistischen Umgestaltung der Gesellschaft ebenfalls voran; nachdem im Vorjahr die SPD als bedeutendster Konkurrent durch die Zwangsvereinigung ausgeschaltet und nunmehr die kommunistisch ausgerichtete SED die dominierende Kraft im Land ist, werden 1947 auch auf wirtschaftlichem Gebiet wichtige Weichen gestellt; so wird die Deutsche Wirtschaftskommission eingerichtet, die das Wirtschaftsleben der SBZ zentral von Ost-Berlin aus steuert, so genannte Sowjetische Aktiengesellschaften werden gegründet, denen später Volkseigene Betriebe folgen. Da unterdessen in den Westzonen Deutschlands das Wirtschaftsleben auf kapitalistischer Grundlage wiederaufgebaut wird, gestaltet sich eine einheitliche Wirtschaftspolitik für Deutschland zunehmend als unmöglich. Angebote der USA, mit der Marshallplan-Hilfe auch osteuropäische Staaten und die SBZ zu unterstützen werden von der Sowjetunion als westliche Propaganda gewertet; die Tschechoslowakei sieht sich auf sowjetischen Druck genötigt, ihr ursprüngliches Angebot, die Hilfe anzunehmen, zurückzuziehen. Die Differenzen werden in Deutschland deutlich, als die Konferenz der Ministerpräsidenten aller vier Zonen in München ergebnislos abgebrochen werden muss, da das jeweilige Mandat der Besatzungsmächte für die Teilnehmer eine konstruktive Diskussion der Wege zur staatlichen Einheit nicht zulässt. Unter diesen Umständen erscheint auch der Zusammenschluss der britischen und der US-amerikanischen Zone zur Bizone eher als weiterer Schritt zur Teilung denn als Etappe auf dem Weg zur gesamtdeutschen Einheit.
Die erwähnte Truman-Doktrin bezieht sich konkret auf die Staaten Griechenland und Türkei, denen Truman eine Hilfe in Höhe von 400 Mio. Dollar zusagt. Vor allem Griechenland sieht sich im Innern mit einem Bürgerkrieg konfrontiert, bei dem die Regierungstruppen gegen kommunistische Aufständische kämpfen, die von den nunmehr ebenfalls kommunistischen Nachbarn Albanien, Jugoslawien und Bulgarien unterstützt werden. Der Einfluss der Sowjetunion im Iran hingegen kann erfolgreich zurückgedrängt werden; hier waren unmittelbar an der türkischen Grenze mit Hilfe sowjetischer Truppen eigene Staatswesen für die Kurden bzw. die Aserbaidschaner entstanden, die aber nun nach dem Abzug der Sowjets dem iranischen Staat wieder eingegliedert werden. In China geht der Vormarsch der kommunistischen Truppen unter Mao langsam weiter, ohne dass es im dortigen Bürgerkrieg zu dramatischen Durchbrüchen kommt.
Unterdessen kommt es in Palästina und auf dem indischen Subkontinent zu Spannungen, die weniger mit der internationalen Blockbildung als mit religiösen Gegensätzen zu tun haben. In Palästina hat die Zuwanderung der Juden immer dramatischere Ausmaße angenommen. Die Zurücksendung der Flüchtlinge der „Exodus“ nach Europa, ja sogar in das verhasste Deutschland, erregt internationales Aufsehen und dokumentiert für viele die Überforderung der britischen Behörden mit dem Problem. Die Frage, wie nach dem geplanten Ende des britischen Mandats in Palästina im Mai 1948 weiter vorgegangen werden soll, beschäftigt daher auch die UNO, die einen Teilungsplan erarbeitet, der aber bei extremistischen Israelis wie bei der arabischen Seite auf heftige Kritik stößt. Die Angriffe auf die britische Besatzungsmacht und die Zwischenfälle zwischen jüdischen und palästinensischen Siedlern nehmen eher noch an Schärfe zu.
Ähnliches gilt in Britisch-Indien, das im August in die Unabhängigkeit entlassen wird. Die Spannungen zwischen dem muslimischen Staat Pakistan und dem hinduistischen Indien entladen sich aber sofort in der Frage, welchem der beiden neuen Staaten Kaschmir angehören solle. Die Bevölkerung dieses Fürstentums ist religiös gemischt, der Maharaja Hari Singh entschließt sich jedoch für einen Beitritt zu Indien, was muslimische Milizen auf den Plan ruft, die, von Pakistan unterstützt, im Westen des Kaschmir aktiv werden. Daraufhin landen indische Truppen im Kaschmir-Tal und es kommt zum ersten indisch-pakistanischen Krieg, der schließlich mit einer faktischen Teilung des Kaschmir, aber ohne Friedensschluss endet.
[Bearbeiten] Ereignisse
[Bearbeiten] Politik und Weltgeschehen
- 1. Januar: Philipp Etter wird Bundespräsident der Schweiz.
- 1. Januar: Gründung der „Bizone“: Die amerikanische und die britische Besatzungszone werden zu einem einheitlichen Wirtschaftsraum zusammengefasst. Die französische Zone wird später angeschlossen.
- 1. Januar: Niederlande wird Mitglied in der UNESCO.
- 1. Januar: In Großbritannien wird der Bergbau verstaatlicht.
- 4. Januar: Die erste Ausgabe des Magazins Der Spiegel erscheint.
- 7. Januar: George C. Marshall wird neuer Außenminister der USA als Nachfolger von James F. Byrnes.
- 10. Januar: Die UNO übernimmt die Verwaltung der Stadt Triest.
- 16. Januar: Vincent Auriol wird Staatspräsident Frankreichs.
- 19. Januar: Bei den ersten Parlamentswahlen in Polen erhält der kommunistisch dominierte „Demokratische Block“ aus Arbeiterpartei, Sozialistischer Partei, Volkspartei und Demokratischer Partei offiziellen Angaben zufolge 80,1% der Stimmen. Kritiker sprechen jedoch von massiven Wahlfälschungen, tatsächlich habe der Block lediglich 50% erreicht.
- 22. Januar: Ecuador wird Mitglied in der UNESCO.
- 22. Januar: Paul Ramadier wird Nachfolger von Léon Blum als Regierungschef in Frankreich.
- Januar/Februar: Einer der kältesten Winter seit Menschengedenken in Mitteleuropa.
- 1. Februar: Alcide de Gasperi bildet in Italien ein Kabinett aus Christdemokraten, Kommunisten und Linkssozialisten.
- 3. Februar: Die CDU in Nordrhein-Westfalen verabschiedet ihr am christlichen Sozialismus orientiertes Ahlener Programm. Es wird in dieser Fassung nie in die Praxis umgesetzt, die Soziale Marktwirtschaft gewinnt zwei Jahre später die Oberhand.
- 5. Februar: Bolesław Bierut wird Staatspräsident Polens.
- 7. Februar: In der britischen Zone werden im Rahmen der Entnazifizierungsverfahren 1,5 Mio. Deutsche als Mitläufer amnestiert.
- 10. Februar: Friedensverträge von Paris mit Finnland, Italien, Ungarn, Rumänien und Bulgarien.
- 22. Februar: Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN) wird gegründet.
- 25. Februar: Der Alliierte Kontrollrat der Siegermächte des II. Weltkriegs löst durch Gesetz Nr. 46 endgültig den Staat Preußen auf.
- 25. Februar: In Österreich wird Paula von Preradovićs Land der Berge, Land am Strome durch Beschluss des Ministerrats zum Hymnentext der zweiten Republik.
- 1. März: Der IWF nimmt seine Arbeit auf.
- 6. März: Liberia wird Mitglied in der UNESCO.
- 8. März: Gründung des Demokratischen Frauenbundes in Berlin.
- 10. März: In Moskau beginnt eine Außenministerkonferenz der vier Alliierten. Lediglich über den Beschluss zur Auflösung Preußens wird Einigkeit erzielt. Wegen der Uneinigkeit in Fragen der Wirtschaftspolitik im besetzten Deutschland und der Frage, wie eine deutsche Zentralregierung zu erreichen ist, endet die Konferenz am 24. April ansonsten ergebnislos.
- 12. März: Truman-Doktrin, Beginn der amerikanischen Containment-Politik.
- 15. März: In Pandschab enden muslimisch-hinduistische Unruhen, die in den letzten zwei Wochen über 1000 Tote gefordert haben.
- 19. März: Paul-Henri Spaak wird zum dritten Mal Premierminister Belgiens. Er ist Nachfolger von Camille Huysmans und leitet eine sozialistisch-christdemokratische Regierung.
- 25. März: Die Niederlande und Indonesien einigen sich im Vertrag von Linggadjati über die Unabhängigkeit Indonesiens.
- 29. März: Auf Madagaskar beginnen mehrmonatige Unruhen gegen die französische Kolonialherrschaft.
- 1. April bis 10. April: Bei Mont Pèlerin in der Schweiz treffen sich 36 Liberale auf Einladung Friedrich Hayeks; Gründung der Mont Pelerin Society.
- 1. April: Paul I. legt seinen Amtseid als König von Griechenland ab. Er ist Nachfolger seines verstorbenen Bruders Georg II.
- 2. April: Die UNO übergibt der USA die japanischen Besitzungen im Pazifik als Treuhandbesitz.
- 10. April: Syrien wird Mitglied in der IBRD (Internationale Bank für Wiederaufbau und Entwicklung), IWF (Internationaler Währungsfonds) und der Weltbank
- 17. April: Im Milch-Prozess wird der frühere Generalfeldmarschall Erhard Milch zu lebenslanger Haft verurteilt; er kommt 1954 vorzeitig frei.
- 17. April: In Ost-Berlin findet der 2. Kongress des FDGB statt.
- 20. April: Thronwechsel in Dänemark: Auf den verstorbenen Christian X. (Dänemark) folgt Friedrich IX. (Dänemark).
- 20. April: In der britischen Zone werden Landtagswahlen abgehalten: In Niedersachsen erhält die SPD 66 Sitze vor der CDU mit 31; in Nordrhein-Westfalen liegt die CDU mit 92 Sitzen vor der SPD mit 64 und der KPD mit 28; in Schleswig-Holstein siegt die SPD mit 43 Sitzen vor der CDU mit 22.
- 22. April: Der US-Senat billigt die von Truman vorgeschlagenen Hilfen für Griechenland und die Türkei.
- 25. April: Bei den Parlamentswahlen in Japan werden die Sozialisten stärkste Partei.
- 25. April: In der britischen Zone wird der Deutsche Gewerkschaftsbund unter dem Vorsitz von Hans Böckler gegründet.
- 28. April: Zwei frühere Esperanto-Weltverbände vereinigen sich unter dem alten Namen „Universala Esperanto-Ascoio“.
- 3. Mai: Die neue japanische Verfassung tritt in Kraft.
- 3. Mai: Beginn des I.G.-Farben-Prozesses gegen 23 leitende Angestellte des Unternehmens. Im Juli 1948 ergehen die Urteile, 12 der Angeklagte werden zu Haftstrafen verurteilt.
- 4. Mai: Wegen Differenzen in der Lohnpolitik scheiden die kommunistischen Minister der Regierung Paul Ramadier aus dem Kabinett aus.
- 4. Mai: In Akko befreit die jüdische Terrororganisation Irgun Tzwai Le’umi 189 Mitglieder aus einem britischen Gefängnis.
- 8. Mai: Abschluss des Zhengtai-Feldzuges im Chinesischen Bürgerkrieg: Der kommunistischen Volksbefreiungsarmee gelingt die Sicherung der Zhengtai-Eisenbahn, südwestlich von Peking.
- 9. Mai: Die Hamburger Hafenarbeiter treten wegen der unzureichenden Ernährungslage in den Streik.
- 10. Mai: Hjalmar Schacht wird in Stuttgart von einer Entnazifizierungsspruchkammer zu 8 Jahren Arbeitslager verurteilt.
- 22. Mai: US-Präsident Harry S. Truman bewilligt 400 Mio. Dollar Wirtschafts- und Militärhilfe für Griechenland und die Türkei.
- 27. Mai: In Landsberg am Lech werden 22 Todesurteile gegen Angeklagte des Mauthausen-Prozesses vollstreckt.
- 31. Mai: Alcide de Gasperi wird erneut italienischer Regierungschef; er führt eine Koalition aus Christdemokraten und Unabhängigen an.
- 31. Mai: In Ungarn reicht Ministerpräsident Ferenc Nagy seinen Rücktritt ein; zuvor hatten Kommunisten seinen Sohn entführt. Nachfolger wird Lajos Dinnyes von der Kleinbauernpartei.
- 3. Juni: Der britische Vizekönig Mountbatten gibt den Plan zur Teilung Indiens bekannt, der mit der Gründung Pakistans zwei Monate später vollzogen wird
- 5. Juni: US-Außenminister George C. Marshall gibt vor der Harvard-Universität die Grundlagen des Marshall-Planes zur Unterstützung Europas bekannt.
- 5. Juni: In München treffen auf Einladung des bayrischen Ministerpräsidenten Hans Ehard die Ministerpräsidenten aus allen vier Besatzungszonen zu Gesprächen zusammen. Die Meinungsverschiedenheiten über die Zukunft Deutschlands sind allerdings so unüberbrückbar, dass die ostdeutschen Ministerpräsidenten vorzeitig abreisen.
- 6. Juni: Durch eine Volksabstimmung wird in der Schweiz die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV) eingeführt sowie die Wirtschaftsverfassung geändert.
- 14. Juni: Die sowjetische Militäradministration errichtet die „Deutsche Wirtschaftskommission“ (DWK) als Leitinstanz der Zentralverwaltungen der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ).
- 14. Juni: Der Farmer Mac Brazel findet auf einer von ihm verwalteten Farm ungewöhnliche Trümmerteile. Das gefundene mattsilbrige Material wird knapp 40 Jahre später als UFO-Absturz von Roswell berühmt.
- 17. Juni: Die Berliner Stadtverordneten wählen Ernst Reuter (SPD) zum Berliner Oberbürgermeister; die sowjetische Militäradministration verweigert ihm allerdings die Anerkennung.
- 23. Juni: Der US-Kongress überstimmt ein Veto des Präsidenten Truman gegen den Taft-Hartley Act, der damit Gesetzeskraft erlangt. Das Gesetz sieht das Verbot zahlreicher Arbeitskampfmaßnahmen der Gewerkschaften vor. Truman nannte die Vorlage ein „Sklavenarbeitsgesetz“.
- 25. Juni: In Frankfurt am Main konstituiert sich der erste Wirtschaftsrat der Bizone.
- 29. Juni: Beginn des SPD-Parteitags in Nürnberg:
- 4. Juli: In Spanien tritt ein Gesetz in Kraft, das nach dem Tod Francisco Francos die Wiedereinführung der Monarchie vorsieht.
- 8. Juli: US-General Roger Ramey erläutert der Presse, bei in der Nähe von Roswell (New Mexico) aufgefundenen Trümmerteilen handele es sich um Überreste eines Wetterballons. Eine frühere Luftwaffen-Meldung über das Erlangen eines UFOs wird dementiert.
- 10. Juli: Die „Exodus“ läuft aus dem Hafen von Sète mit Ziel Palästina aus. Das Schicksal ihrer Passagiere wird die internationale Meinung zu Gunsten der Gründung des Staates Israel maßgeblich beeinflussen.
- 12. Juli: Die Außenminister Großbritanniens und Frankreich, Ernest Bevin und Georges Bidault, laden ihre europäischen Kollegen zu einer Konferenz nach Paris ein, um das Europäische Hilfsprogramm der USA zu besprechen. Die anfängliche Zusage einige Außenminister aus dem Ostblock wird auf Druck der Sowjetunion wieder zurückgezogen.
- 19. Juli: Der burmesische Staatsmann Aung San fällt einem Attentat zum Opfer.
- 20. Juli: Auf Java leiten die Niederländer eine militärische Offensive gegen indonesische Truppen ein.
- 26. Juli: In den USA tritt der National Security Act in Kraft. Darin werden unter anderem die Schaffung des US-Verteidigungsministerium, der Joint Chiefs of Staff, der United States Air Force und der Central Intelligence Agency verfügt.
- 28. Juli: Die rumänische Regierung löst die Bauernpartei auf.
- 14. August: Gründung des Staates Pakistan. Erster Staatspräsident ist Ali Jinnah.
- 15. August: Der Mountbattenplan tritt in Kraft. Indien erhält seine Unabhängigkeit. Erster Regierungschef wird Jawaharlal Nehru.
- 16. August: Der bulgarische Oppositionsführer Nikola Petkow wird wegen angeblicher Spionage zum Tod verurteilt.
- 16. August: Markos Vafiadis wird zum Chef der nordgriechischen kommunistischen Gegenregierung gewählt.
- 20. August: Im Nürnberger Ärzteprozess gegen 20 führende NS-Mediziner werden die Urteile gesprochen. 4 Angeklagte erhalten die Todesstrafe, 7 werden freigesprochen, die übrigen werden zu zum Teil langjährigen Haftstrafen verurteilt.
- 23. August: Dimitros Maximos tritt als Regierungschef Griechenlands zurück; sein Nachfolger wird am 29. August Konstantin Tsaldaris.
- 29. August: Kuba wird Mitglied in der UNESCO.
- 31. August: Bei den Wahlen in Ungarn wird die KP stärkste Partei.
- September: Im Weinbaugebiet von Bordeaux wird ein extrem guter Wein eingebracht. Insbesondere in Saint-Émilion und Pomerol sind die Weine von phantastischer Qualität.
- 14. September: Die polnische Regierung kündigt das Konkordat mit dem Vatikan.
- 15. September: Die Pariser Friedensverträge mit Deutschlands europäischen Verbündeten im Zweiten Weltkrieg (Italien, Rumänien, Ungarn, Bulgarien und Finnland) treten in Kraft.
- 18. September: Gründung der United States Air Force als eigenständiger Militärbehörde.
- 30. September: Andrei Alexandrowitsch Schdanow hält seine berühmt gewordene Rede zur Zwei-Lager-Theorie auf der Gründungsversammlung des Kominform.
- 30. September: Pakistan und Jemen werden Mitglieder bei den Vereinten Nationen.
- 1. Oktober: Im Land Bremen finden die ersten Freien Wahlen nach dem Zweiten Weltkrieg statt. Die SPD wird mit Abstand stärkste Kraft.
- 11. Oktober: Zwischen Chile und der Sowjetunion kommt es zu einer diplomatischen Krise. Der sowjetischen Führung wird vorgeworfen, Drahtzieher hinter einem Bergarbeiterstreik in Chile zu sein.
- 11. Oktober: In Washington wird von 42 Ländern ein Abkommen über die Gründung der World Meteorological Organization unterzeichnet.
- 16. Oktober: Die Militärregierungen für die britische und die US-amerikanische Besatzungszone präsentieren eine endgültige Demontageliste; gegenüber früheren Listen ist sie mit 682 aufgeführten Betrieben deutlich reduziert.
- 20. Oktober: Die Vereinten Nationen erhalten offiziell ihre Flagge in der heutigen Gestalt.
- 21. Oktober: Der Konflikt um die Herrschaft über Kaschmir bricht aus.
- 27. Oktober: Mit dem Einsatz indischer Luftlandetruppen in Kaschmirs Hauptstadt Srinagar beginnt der Erste Indisch-Pakistanische Krieg.
- 27. Oktober: Luxemburg wird Mitglied in der UNESCO.
- 30. Oktober: Das Allgemeine Zoll- und Handelsabkommen (GATT) wird abgeschlossen; es tritt zum 1. Januar 1948 in Kraft.
- 31. Oktober: Kolumbien wird Mitglied in der UNESCO.
- 3. November: Im Prozess Wirtschafts- und Verwaltungshauptamt der SS gegen 18 Angeklagte ergehen zwei Todesurteile, von denen das gegen Oswald Pohl 1951 vollstreckt wird; 3 Angeklagte werden freigesprochen.
- 5. November: Der stellvertretende polnische Ministerpräsident und Führer der Bauernpartei, Stanislaw Mikolajczik, flieht nach Repressalien der Kommunisten gegen seine Partei in den Westen. Den gleichen Schritt unternimmt Zoltán Pfeiffer, Vorsitzender der Unabhängigen Partei in Ungarn.
- 8. November: Uruguay wird Mitglied in der UNESCO.
- 10. November: Die Verhaftung von 10 Stahlarbeitern in Marseille löst in Frankreich landesweite Streikaktionen aus.
- 16. November: Großbritannien beginnt mit dem Abzug seiner Truppen aus Palästina.
- 20. November: Die britische Thronfolgerin Prinzessin Königin Elisabeth II. und Philip Mountbatten geben sich das Ja-Wort
- 24. November: Robert Schuman wird neuer Regierungschef in Frankreich an der Spitze eines sozialistisch-volksrepublikanischen Kabinetts. Er ist Nachfolger von Paul Ramadier.
- 25. November: Durch die Zustimmung zum Statut von Westminster (1931) im Statute of Westminster Adoption Act durch das Parlament erhält Neuseeland die völlige gesetzgeberische Unabhängigkeit von Großbritannien und wird damit auch Mitglied im Commonwealth of Nations.
- 25. November: Nachdem 10 namhafte Künstler die Aussage vor dem US-Kongress verweigerten, der sie zu ihren Kontakten zu Kommunisten befragt hatte, werden sie als Hollywood Ten auf eine schwarze Liste gesetzt, die dafür sorgt, dass ihnen eine weitere berufliche Tätigkeit unmöglich gemacht wird.
- 29. November: Mit der Resolution 181 beschließt die UN-Vollversammlung mit 33 gegen 13 Stimmen den Teilungsplan für Palästina, der nach dem Ende der britischen Mandatsherrschaft im Mai 1948 die Bildung eines jüdischen und eines palästinensischen Staates sowie die Internationalisierung Jerusalems vorsieht.
- 3. Dezember: In Juristenprozess gegen hochrangige Richter der NS-Zeit ergehen die Urteile: 4 Angeklagte erhalten eine lebenslängliche Freiheitsstrafe, 6 Freiheitsstrafen von 5 bis 10 Jahre, 4 werden freigesprochen.
- 6. Dezember: Auf Initiative der SED findet in Ost-Berlin der Volkskongress für die deutsche Einheit und einen gerechten Frieden statt. Während Vertreter der LDP der Einladung folgen, lehnen Jakob Kaiser und Ernst Lemmer als führende Vertreter der Ost-CDU die Teilnahme ab, da sie darin eine reine Propagandaveranstaltung sehen. Sie werden daraufhin von den Sowjets ihrer Parteiämter enthoben und siedeln nach West-Berlin über.
- 9. Dezember: In Frankreich brechen die Gewerkschaften den Generalstreik ab und treten ihn Lohnverhandlungen mit der Regierung ein.
- 10. Dezember: George C. Marshall fordert die Sowjetunion auf, die Demontage deutscher Firmen in der sowjetischen Zone zu beenden.
- 12. Dezember: Die Irankrise wird beendet, indem iranisches Militär die nach Unabhängigkeit strebende Provinz Āzarbāydschān besetzt; die Separatisten waren von der Sowjetunion unterstützt worden. Am 16. Dezember wird auch die Republik Kurdistan aufgelöst und dem Iran wieder einverleibt.
- 16. Dezember: Honduras wird Mitglied in der UNESCO.
- 22. Dezember: In Italien stimmt die Verfassungsgebende Versammlung für die Annahme der neuen Verfassung.
- 22. Dezember: Friedrich Flick wird im Flick-Prozess zu 7 Jahren Haft verurteilt; er kommt 1950 vorzeitig frei.
- 30. Dezember: König Michael I. von Rumänien dankt ab, Rumänien wird eine von der Sowjetunion abhängige Volksrepublik.
[Bearbeiten] Wirtschaft
- 1. Januar: Verstaatlichung der Bergwerke in Großbritannien
- 18. August: Die erste Nachkriegs-Export-Messe in Hannover wird eröffnet.
- 10. September: Mit 140.000 Losen und einem Höchstgewinn von 250.000 Reichsmark nimmt die Süddeutsche Klassenlotterie in der US-Besatzungszone ihren Lotteriebetrieb auf.
- Fusion des Unternehmens Maggi mit der Nestlé-Gruppe zur Nestlé-Alimentana AG, der heutigen Nestlé AG
[Bearbeiten] Wissenschaft und Technik
- 28. April: Thor Heyerdahl und fünf Crewmitglieder brechen mit einem aus Balsabaumstämmen gefertigten Floß namens Kon-Tiki vom peruanischen Hafen Callao aus nach Polynesien auf. Heyerdahl will klären, ob eine Besiedlung der Inseln aus Südamerika auf diese Weise möglich gewesen wäre.
- 22. September: Einer Douglas Skymaster gelingt lediglich mit Gerätesteuerung die Atlantiküberquerung von Neufundland nach London.
- 14. Oktober: Chuck Yeager durchbricht offiziell als erster Mensch die Schallmauer in seiner Bell X-1 in etwa 15.000 m Höhe
- 2. November: Howard Hughes fliegt vor Journalisten aus aller Welt die von ihm konstruierte "Hercules". Es bleibt der einzige Flug dieses gigantischen Flugbootes
- 23. Dezember: Die Wissenschaftler William B. Shockley, John Bardeen und Walter H. Brattain führen den Prototyp eines bipolaren Transistors in den Bell Laboratories vor.
- Auguste Piccard erfindet und baut den ersten Bathyscaph.
- Mit der Entdeckung des Elements Promethium in den Produkten der Uranspaltung wird die letzte Lücke im Periodensystem geschlossen.
- Gründung der Mont Pelerin Society
[Bearbeiten] Kultur
- 18. Februar: In New York werden gleich zwei Opern von Gian Carlo Menotti uraufgeführt, Das Telefon oder Die Liebe zu dritt am Heckscher Theater und Das Medium am Ethel Barrymore Theater. In beiden Fällen war der Komponist auch sein eigener Librettist.
- 4. März: Uraufführung der Oper Die Flut von Boris Blacher in Dresden
- 29. März: Uraufführung der Oper Albert Herring von Benjamin Britten in Glyndebourne
- 19. April: Uraufführung der Oper Veronika von Rafael Kubelik in Brünn, (Brno)
- 27. April: die erste und bis heute bekannteste unabhängige Fotografenagentur Magnum wird in Paris gegründet.
- 3. Juni: Uraufführung der Oper Les mamelles de Tirésias von Francis Poulenc an der Opéra-Comique in Paris
- 8. Juni: Am Großen Haus der Württembergischen Staatstheater Stuttgart wird das bairische Stück Die Bernauerin von Carl Orff uraufgeführt.
- 9. Juni: Eröffnung des Musée National d'Art Moderne
- 6. August: Uraufführung der Oper Dantons Tod von Gottfried von Einem bei den Salzburger Festspielen
- 2. Oktober: Eröffnung des Museu de Arte de São Paulo
- 25. Oktober: Uraufführung der Oper Genoveva von Natanael Berg am Kungliga Teatern in Stockholm
- Der Roman Doktor Faustus von Thomas Mann wird vollendet.
- Die Bachwoche Ansbach findet zum ersten Mal statt.
- Erstmalige Vergabe des Tony Awards
- Gründung des Kunstmuseums Lentos
- Der Literaturpreis Somerset Maugham Award wird erstmals vergeben.
- Das North Carolina Museum of Art wird gegründet.
[Bearbeiten] Sport
- 18. Mai: erstmaliges Motorradrennen am Norisring
- 7. Juni: Die rumänische Armee gründet einen Fußballverein, aus dem im Jahr 1961 nach einer Umbenennung Steaua Bukarest wird.
[Bearbeiten] Katastrophen
- 19. Januar: Südlich von Athen läuft der Griechische Dampfer "Himara" auf eine Mine. Fast 400 Menschen sterben.
- 8. Februar: Berlin-Hakenfelde, Deutschland. Zerstörung des Tanzlokals "Karlslust" durch einen Brand. 82 Tote und über 150 Verletzte.
- 25. Februar: Zugentgleisung in Japan. Auf der Hachikōlinie etwa 30 km westlich von Tokio sterben über 180 Menschen.
- 9. April: Ein Tornado fordert in Texas und Oklahoma über 167 Menschenleben.
- 16. April: Explosion der mit Ammoniumnitrat beladenen Frachtschiffe "Grandcamp" (Frankreich) und "Highflyer" (USA) im Hafen von Texas City (Texas, USA). 486 Tote, über 100 Vermisste, 3000 Verletzte, Hunderte Obdachlose und 65 Millionen US-Dollar Schaden
- 26. Juli: Beim Zusammenstoß zweier Züge in der Schweiz bei Bennau sterben 10 Menschen.
- 22. Dezember: Über 40 Menschen sterben bei Neuwied beim Zusammenstoß zweier Schnellzüge.
Kleinere Unglücksfälle sind in den Unterartikeln von Katastrophe aufgeführt.
[Bearbeiten] Geboren
[Bearbeiten] Januar
- 1. Januar: Jane Olivor, US-amerikanische Pop-Sängerin
- 2. Januar: Ute Erdsiek-Rave, deutsche Politikerin
- 2. Januar: Eberhard Figgemeier, Redakteur für Sport beim ZDF
- 3. Januar: Seweryn Krajewski, polnischer Pop-Musiker, Sänger, Gitarrist und Komponist
- 4. Januar: Chris Cutler, britischer Schlagzeuger, Perkussionist, Komponist, Schriftsteller und Musiktheoretiker
- 5. Januar: Rita Kühne, deutsche Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 5. Januar: Joachim Vobbe, deutscher Alt-katholischer Bischof
- 5. Januar: Jörg Swoboda, Pastor des Bundes evangelisch-freikirchlicher Gemeinden (Baptisten)
- 8. Januar: David Bowie, britischer Musiker
- 8. Januar: Igor Ivanov, kanadischer Schachspieler
- 8. Januar: Samuel Schmid, Schweizer Politiker
- 8. Januar: William Bonin, Serienmörder († 1996)
- 9. Januar: Juri Nikolajewitsch Balujewski, russischer General
- 10. Januar: Peer Steinbrück, deutscher Politiker, Bundesfinanzminister, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen
- 10. Januar: Hubert Maessen, Publizist, Autor zeitgeschichtlicher Bücher
- 10. Januar: George Alec Effinger, Science-Fiction-Autor († 2002)
- 10. Januar: Karl-Reinhard Volz, deutscher Forstwissenschaftler
- 11. Januar: Rosemarie Priebus, deutsche Politikerin
- 12. Januar: Matt Molloy, irischer Flötist
- 13. Januar: John Lees, britischer Sänger, Songwriter, Komponist und Gitarrist
- 13. Januar: Jürgen Linden, Politiker und Oberbürgermeister der Stadt Aachen
- 14. Januar: Ina Deter, deutsche Musikerin
- 14. Januar: Peter Nogly, deutscher Fußballspieler
- 14. Januar: Hans Fehr, Schweizer Politiker
- 15. Januar: Michael Schanze, deutscher Sänger, Buchautor und Fernsehmoderator
- 16. Januar: Sandy Denny, britische Sängerin († 1978)
- 16. Januar: Karl-Heinz Klär, deutscher Politiker
- 17. Januar: Herman van Dijk, niederländisch Ökonometriker
- 18. Januar: Horst Engel, deutscher Politiker
- 18. Januar: Kitano Takeshi, japanischer Regisseur und Schauspieler
- 19. Januar: Leszek Balcerowicz, polnischer Wirtschaftswissenschaftler und Politiker
- 19. Januar: Rod Evans, britischer Sänger
- 20. Januar: Anton Schindling, deutscher Historiker
- 20. Januar: Dag Jostein Fjærvoll, norwegischer Politiker der Kristelig Folkeparti
- 21. Januar: Andrzej Bachleda-Curuś, polnischer Skirennläufer
- 22. Januar: Ingrid Puganigg, österreichische Schriftstellerin
- 23. Januar: Megawati Sukarnoputri, indonesische Politikerin, Präsidentin von Indonesien
- 23. Januar: Gerhard Bäcker, deutscher Soziologe
- 23. Januar: Jürg Frischknecht, Schweizer Journalist und Schriftsteller
- 25. Januar: Ryō Kawasaki, japanischer Musiker
- 25. Januar: Ángel Nieto, spanischer Motorradrennfahrer
- 26. Januar: Robert Cailliau, belgischer Informatiker
- 26. Januar: Patrick Dewaere, französischer Schauspieler († 1982)
- 29. Januar: David Byron, englischer Musiker († 1985)
- 29. Januar: Jochen Sanio, Präsident der deutschen Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht
- 29. Januar: Linda B. Buck, US-amerikanische Neurophysiologin
- 31. Januar: Rudolf Schieffer, deutscher Historiker
[Bearbeiten] Februar
- 1. Februar: Gaston Rahier, belgischer Motocrossfahrer († 2005)
- 3. Februar: Paul Auster, US-amerikanischer Schriftsteller und Regisseur
- 3. Februar: Dave Davies, englischer Musiker
- 3. Februar: Georg Jarzembowski, deutscher Politiker, MdEP, Regierungsdirektor
- 3. Februar: Stephen McHattie, kanadischer Schauspieler
- 5. Februar: Chris Biscoe, englischer Jazzsaxophonist, -klarinettist und -flötist
- 5. Februar: Benoît Jacquot, französischer Drehbuchautor und Filmregisseur
- 5. Februar: Jenny Gröllmann, deutsche Schauspielerin († 2006)
- 6. Februar: Horst-Wolfram Kerll, deutscher Diplomat
- 7. Februar: Jürgen Türk, deutscher Politiker und MdB
- 7. Februar: John Weathers, Musiker
- 7. Februar: Ruth Aspöck, Schriftstellerin
- 9. Februar: Joe Ely, Country-Sänger und Songwriter
- 10. Februar: Louise Arbour, kanadische Richterin und UN-Hochkommissar für Menschenrechte
- 11. Februar: Gerd B. Achenbach, deutscher Philosoph
- 11. Februar: Derek Shulman, Musiker
- 12. Februar: Urs Faes, Schweizer Schriftsteller
- 13. Februar: Jerzy Montag, deutscher Rechtsanwalt und Politiker
- 13. Februar: Mike Krzyzewski, US-amerikanischer Basketballtrainer
- 14. Februar: Jochen Welt, deutscher Politiker, MdB
- 14. Februar: Herman Rechberger, österreichischer Musiker und Komponist
- 14. Februar: Tim Buckley, US-amerikanischer Singer und Songwriter († 1975)
- 14. Februar: Vartan Malakian, armenisch-US-amerikanischer Künstler
- 15. Februar: Dagmar Käsling, deutsche Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 15. Februar: Wencke Myhre, Schlagersängerin
- 15. Februar: John Adams, US-amerikanischer Komponist
- 16. Februar: Veríssimo Correia Seabra, Präsident von Guinea-Bissau († 2004)
- 16. Februar: Toni Bortoluzzi, Schweizer Politiker und Nationalrat
- 18. Februar: Dennis DeYoung, US-amerikanischer Musiker
- 18. Februar: Carlos Lopes, portugiesischer Leichtathlet
- 19. Februar: Wulf von Schimmelmann, deutscher Manager, Vorstandsvorsitzender der Postbank
- 19. Februar: Lucas Vis, niederländischer Dirigent und Komponist
- 20. Februar: Henry Hübchen, deutscher Film- und Theater-Schauspieler
- 20. Februar: Peter Strauss, US-amerikanischer Schauspieler
- 21. Februar: Olympia Snowe, US-amerikanische Politikerin
- 21. Februar: Stephen Hadley, US-Sicherheitsberater von US-Präsident George W. Bush
- 22. Februar: Antje-Katrin Kühnemann, deutsche Fernsehmoderatorin und Ärztin
- 25. Februar: Jorge Donn, argentinischer Balletttänzer († 1992)
- 25. Februar: Lee Evans, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 26. Februar: Sandie Shaw, britische Popsängerin
- 27. Februar: Gidon Kremer, lettischer Violinist
- 27. Februar: Mike Montgomery, US-amerikanischer Basketballtrainer
- 27. Februar: Alan Guth, US-amerikanischer Physiker
- 28. Februar: Włodzimierz Lubański, polnischer Fußballspieler
[Bearbeiten] März
- 1. März: Peter Tettinger, deutscher Jurist († 2005)
- 1. März: Klaus Uwe Benneter, deutscher Politiker
- 2. März: Michael Frenzel (Manager)
- 2. März: Wolfgang Wodarg, deutscher Politiker
- 2. März: Hans-Hermann Wendhausen, deutscher Politiker und MdL
- 2. März: Søren Kragh-Jacobsen, dänischer Regisseur
- 2. März: Juri Wladimirowitsch Matijassewitsch, russischer Mathematiker
- 3. März: Takeo Ischi, japanischer Sänger und Jodler
- 3. März: Jennifer Warnes, US-amerikanische Sängerin
- 4. März: Uschi Brüning, deutsche Jazz-Sängerin und Soul-Sängerin
- 4. März: Jan Garbarek, norwegischer Saxophonist, Jazz-Musiker
- 5. März: Nobuhiko Hasegawa, japanischer Tischtennisspieler
- 6. März: Rob Reiner, US-amerikanischer Filmregisseur, Filmproduzent und Schauspieler
- 6. März: Dick Fosbury, US-amerikanischer Leichtathlet
- 7. März: Laila Riksaasen Dahl, norwegische Bischöfin
- 7. März: Wolfgang Grotthaus, deutscher Politiker
- 7. März: Walter Röhrl, deutscher Rennfahrer
- 7. März: Ulrich Ed Swillms, deutscher Komponist und Rockmusiker
- 9. März: Keri Hulme, neuseeländische Schriftstellerin
- 9. März: Kali Z. Fasteau, us-amerikanische Jazzmusikerin
- 10. März: Kim Campbell, kanadische Politikerin
- 12. März: Peter Harry Carstensen, deutscher Politiker, Ministerpräsident von Schleswig-Holstein
- 12. März: Konrad Hünteler, deutscher Musiker
- 12. März: Zdeněk Zeman, tschechischer Fußballtrainer
- 12. März: Kalervo Palsa, finnischer Maler des Expressionismus († 1987)
- 13. März: Beat Richner, Schweizer Kinderarzt und Musiker
- 14. März: Billy Crystal, US-amerikanischer Komiker, Schauspieler und Regisseur
- 15. März: Ry Cooder, US-amerikanischer Musiker
- 15. März: Franz Schuh, österreichischer Schriftsteller und Essayist
- 15. März: Federico Peña, US-amerikanischer Verkehrsminister
- 16. März: Keith Devlin, britischer Mathematiker und Wissenschaftsjournalist
- 18. März: B. J. Wilson, britischer Rockmusiker († 1990)
- 19. März: Inge Bödding, deutsche Leichtathletin
- 19. März: Joseph-Theodor Blank, deutscher Politiker
- 19. März: Erika Zuchold, deutsche Turnerin, Weltmeisterin
- 19. März: Glenn Close, US-amerikanische Schauspielerin
- 20. März: John Boswell, US-amerikanischer Historiker († 1994)
- 20. März: Samuel Kobia, kenianischer Theologe und ÖRK-Generalsekretär
- 22. März: André Heller, österreichischer Liedermacher, Poet
- 22. März: Jelena Hoffmann, deutsche Politikerin und MdB
- 22. März: Wolfgang Mayrhuber, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Lufthansa AG
- 23. März: Christiane Brunner, Schweizer Anwältin, Gewerkschaftlerin und Politikerin
- 24. März: Jiří Bartoška, tschechischer Schauspieler
- 24. März: Archie Gemmill, schottischer Fußball-Nationalspieler
- 24. März: Aurora Lacasa, Schlagersängerin
- 24. März: Paul McCandless, US-amerikanischer Jazz-Musiker
- 25. März: Elton John, britischer Sänger, Komponist und Pianist
- 27. März: Brian Jones, britischer Flugpionier
- 27. März: Aad de Mos, niederländischer Fußballtrainer
- 29. März: Michael Bauer, deutscher Journalist
- 30. März: Marilyn Crispell, US-amerikanische Jazzpianistin
- 30. März: Terje Venaas, norwegischer Jazzbassist
- 31. März: Kristian Blak, färöischer Pianist und Komponist
[Bearbeiten] April
- 1. April: Ingrid Steeger, deutsche Schauspielerin
- 1. April: Frank Tusa, US-amerikanischer Jazzbassist
- 2. April: Emmylou Harris, US-amerikanische Country-Sängerin
- 2. April: Camille Paglia, Kunst- und Kulturhistorikerin
- 4. April: Frank Spieth, deutscher Politiker
- 4. April: Salvatore Sciarrino, italienischer Komponist
- 5. April: Gloria Macapagal Arroyo, Präsidentin der Philippinen
- 6. April: Christel Riemann-Hanewinckel, deutsche Politikerin
- 6. April: Oswaldo Piazza, argentinischer Fußballspieler und -trainer
- 6. April: John Ratzenberger, US-amerikanischer Schauspieler
- 7. April: Florian Schneider-Esleben, deutscher Musiker
- 8. April: Steve Howe, britischer Gitarrist
- 8. April: Michael Holzach, deutscher Journalist und Buchautor
- 8. April: Pascal Lamy, französischer Politiker
- 8. April: Larry Norman, US-amerikanischer Sänger und Komponist († 2008)
- 8. April: Randy Stonehill, US-amerikanischer Sänger und Komponist
- 10. April: Bunny Wailer, jamaikanischer Reggae-Musiker
- 11. April: Hartmut Barth-Engelbart, deutscher Autor
- 11. April: Uli Edel, deutscher Filmregisseur
- 12. April: Tom Clancy, US-amerikanischer Schriftsteller
- 12. April: David Letterman, US-amerikanischer Talkmaster
- 13. April: Holger Schwiers, deutscher Schauspieler und Synchronsprecher
- 13. April: Reto Hänny, Schweizer Schriftsteller
- 15. April: Mike Chapman, australischer Plattenproduzent und Songwriter
- 15. April: Sepp Krassnitzer, österreichischer Musiker
- 15. April: Lois Chiles, US-amerikanische Schauspielerin und Dozentin
- 16. April: Gerry Rafferty, britischer Sänger und Songwriter
- 16. April: Fred Viebahn, deutscher Schriftsteller
- 16. April: Kareem Abdul-Jabbar, US-amerikanischer Basketballspieler
- 17. April: Albert Deß, deutscher Politiker und Europaabgeordneter
- 17. April: Achim Großmann, deutscher Politiker
- 17. April: Werner Hackmann, Präsident der Deutschen Fußball Liga
- 17. April: Sherrie Levine, US-amerikanische Fotografin und Konzeptkünstlerin
- 18. April: Konradin Groth, deutscher Trompeter
- 18. April: Jerzy Stuhr, polnischer Schauspieler und Regisseur
- 18. April: Moses Blah, Staatspräsident von Liberia
- 19. April: Michael Herbricht, Politiker der Partei Die Republikaner
- 19. April: Norbert Conrad Kaser, südtiroler Dichter
- 19. April: Murray Perahia, Pianist
- 19. April: Sandro Petraglia, italienischer Filmkritiker und Drehbuchautor
- 20. April: Luigi Maifredi, italienischer Fußballtrainer
- 21. April: Gert Franz Alexander Krawinkel, deutscher Musiker und Gitarrist
- 21. April: Iggy Pop, US-amerikanischer Rocksänger, Komponist und Schlagzeuger
- 21. April: Hubert Weiger, deutscher Naturschützer
- 22. April: Barry Guy, britischer Kontrabassist (Jazz, Frühe Musik, Improvisationsmusik)
- 22. April: Cornelius Horan, katholischer Priester aus Irland
- 23. April: Christer Pettersson, Hauptverdächtigter der Ermordung des schwedischen Ministerpräsidenten Olof Palme
- 23. April: Reinhard Schwabenitzky, österreichischer Regisseur und Drehbuchautor
- 24. April: Josep Borrell, spanischer Politiker
- 25. April: Johan Cruijff, niederländischer Fußballspieler
- 26. April: David Byrne, irischer Politiker, EU-Kommissar
- 26. April: Donna de Varona, US-amerikanische Schwimmerin
- 27. April: Pete Ham, britischer Rocksänger und -gitarrist
- 28. April: Christian Jacq, französischer Ägyptologe
- 28. April: Ernst Pfister, deutscher Politiker
- 28. April: Renate Will, bayerische Politikerin
- 29. April: Jim Ryun, US-amerikanischer Politiker, Leichtathlet
- 30. April: Thomas Goppel, deutscher Politiker
- 30. April: Karin von Welck, Professorin, Kultursenatorin in Hamburg
[Bearbeiten] Mai
- 1. Mai: Jacob Bekenstein, israelischer Physiker
- 1. Mai: Danilo Popivoda, jugoslawischer Fußballspieler
- 2. Mai: Philippe Herreweghe, belgischer Dirigent
- 2. Mai: Manfred Harder, deutscher Fußballschiedsrichter
- 2. Mai: Prashanta Nanda, indischer Schauspieler, Filmregisseur und Politiker
- 3. Mai: Götz Aly, deutscher Journalist und Historiker
- 5. Mai: Malam Bacai Sanhá, Präsident von Guinea-Bissau
- 8. Mai: Aram I. Keshishian, libanesischer Geistlicher der Armenischen Apostolischen Kirche und der derzeitige „Katholikos des Großen Hauses von Kilikien“
- 8. Mai: H. Robert Horvitz, Professor für Biologie
- 9. Mai: Dieter Rampl, deutscher Unternehmer
- 9. Mai: Peter Planyavsky, österreichischer Organist und Komponist
- 9. Mai: Steffi Stephan, deutscher Rockmusiker und Bassgitarrist
- 10. Mai: Angelika Graf, deutsche Politikerin und MdB
- 10. Mai: Rainer Fornahl, deutscher Politiker
- 11. Mai: Hansjürgen Garstka, deutscher Datenschutzbeauftragte des Landes Berlin
- 11. Mai: Latif Nazemi, afghanischer Dichter, Literaturkritiker und Schriftsteller
- 12. Mai: Georg von Rauch, deutscher Terrorist († 1971)
- 13. Mai: Irmgard Möller, deutsche Terroristin und Mitglied der Rote Armee Fraktion
- 14. Mai: Karin Struck, deutsche Schriftstellerin
- 14. Mai: Martin Böttger, deutscher Bürgerrechtler und Politiker
- 14. Mai: Klaus-Peter Thaler, deutscher Radrennfahrer
- 14. Mai: Hans Orsolics, österreichischer Boxer und Sänger
- 15. Mai: Paulo de Carvalho, portugiesischer Sänger
- 17. Mai: Andrew Latimer, britischer Musiker und Gründungsmitglied der Band Camel
- 17. Mai: Michael Wolffsohn, deutscher Historiker und Politologe
- 19. Mai: Barbara Schöne, deutsche Schauspielerin und Sängerin
- 19. Mai: Maude Barlow, kanadische Schriftstellerin und Aktivistin
- 20. Mai: Sky du Mont, argentinisch-deutscher Schauspieler
- 20. Mai: Bernhard Paul, österreichischer Zirkusdirektor, Regisseur und Clown
- 23. Mai: Richie Beirach, US-amerikanischer Jazzmusiker
- 23. Mai: Jean-Jacques Kravetz, französischer Keyboarder und Saxophonist
- 23. Mai: Hans-Jürgen Pohmann, deutscher Tennisspieler und Journalist
- 25. Mai: Murray G. Hall, kanadisch-österreichischer Germanist
- 27. Mai: Hans-Peter Repnik, deutscher Politiker und MdB
- 27. Mai: Said, iranischer Schriftsteller
- 28. Mai: Zahi Hawass, ägyptischer Archäologe
- 28. Mai: Firəngiz Əlizadə, aserbaidschanische Pianistin und Komponistin
- 28. Mai: Leland Bruce Sklar, US-amerikanischer Bassist, Sänger und Komponist
- 28. Mai: Johann Alfuldisch, stellvertretender Leiter eines Teils des Konzentrationslagers Mauthausen
- 29. Mai: Gene Robinson, anglikanischer Bischof der Episcopal Church in den USA in New Hampshire
- 29. Mai: Astrid Proll, Mitbegründerin der Rote Armee Fraktion
- 30. Mai: Wolfgang Seeliger, deutscher Dirigent
- 30. Mai: Erik Spiekermann, deutscher typografischer Gestalter und Schriftentwerfer
- 31. Mai: Gabriele Hinzmann, deutsche Leichtathletin
[Bearbeiten] Juni
- 1. Juni: Georg Elwert, deutscher Ethnosoziologe († 2005)
- 1. Juni: Konstantin Wecker, deutscher Musiker, Liedermacher, Komponist und Autor
- 1. Juni: Ron Dennis, Formel-1 Teamchef von McLaren-Mercedes
- 1. Juni: Ron Wood, britischer Rockmusiker
- 2. Juni: Heiderose Berroth, deutsche Politikerin, MdL
- 2. Juni: Mark Elder, englischer Dirigent
- 2. Juni: Eckhard Naumann, deutscher Politiker
- 3. Juni: John Dykstra, Spezialeffekt-Experte
- 3. Juni: Mickey Finn, britischer Musiker
- 4. Juni: Viktor Klima, österreichischer Politiker, Bundeskanzler, Manager
- 4. Juni: Hanspeter Latour, Schweizer Fußballtrainer und Spieler
- 5. Juni: David Hare, britischer Dramatiker und Filmregisseur
- 6. Juni: David Blunkett, britischer Politiker, Innenminister
- 6. Juni: Peter Lenk, deutscher Bildhauer
- 8. Juni: Julie Driscoll, britische Sängerin
- 8. Juni: Franz Bartzsch, deutscher Popsänger, Keyboarder und Songwriter
- 8. Juni: Eric F. Wieschaus, US-amerikanischer Biochemiker und Nobelpreisträger
- 9. Juni: Betty Mahmoody, US-amerikanische Autorin
- 13. Juni: Alan G. Lafley, CEO von Procter & Gamble
- 13. Juni: John Kahn, US-amerikanischer Bassist († 1996)
- 14. Juni: Barry Melton, US-amerikanischer Gitarrist
- 15. Juni: Paul Patterson, englischer Komponist
- 16. Juni: Günther Kaufmann, deutscher Schauspieler
- 16. Juni: -minu, Schweizer Autor und Kolumnist
- 17. Juni: Jógvan Arge, Autor und Politiker der Färöer
- 18. Juni: Hanns Zischler, deutscher Filmschauspieler
- 18. Juni: Godelieve Quisthoudt-Rowohl, deutsche Politikerin
- 19. Juni: Salman Rushdie, britischer Schriftsteller
- 20. Juni: Werner Dreibus, deutscher Politiker
- 20. Juni: Josef Clemens, Kurien-Bischof und Sekretär des Päpstlichen Rates für die Laien
- 21. Juni: Joey Molland, britischer Rocksänger und -gitarrist, Mitglied von Badfinger
- 22. Juni: Jerry Rawlings, Präsident von Ghana
- 22. Juni: Octavia Butler, US-amerikanische Science-Fiction-Autorin
- 22. Juni: Pete Maravich, US-amerikanischer Basketballspieler († 1988)
- 23. Juni: Bryan Brown, australischer Schauspieler
- 24. Juni: Mick Fleetwood, Rockmusiker
- 25. Juni: Ingrid Franzen, deutsche Politikerin
- 25. Juni: John Gates Powell, US-amerikanischer Leichtathlet
- 25. Juni: Jacques Zegers, belgischer Sänger
- 26. Juni: Rainer Stinner, deutscher Politiker und MdB
- 26. Juni: Peter Sloterdijk, deutscher Kulturphilosoph
- 26. Juni: Karl Auer, Präsident des Fußballvereins TSV 1860 München
