26. April
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Der 26. April ist der 116. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 117. in Schaltjahren), somit verbleiben noch 249 Tage bis zum Jahresende.
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Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Ereignisse
[Bearbeiten] Politik und Weltgeschehen
- 1220: Als Zugeständnis für die Wahl seines Sohnes Heinrich zum römisch-deutschen König erlässt der Staufer-Kaiser Friedrich II. die Confoederatio cum principibus ecclesiasticis und übergibt den Bischöfen damit wesentliche Königsrechte.
- 1326: Nachdem trotz eines Waffenstillstands zwischen Schottland und England im Schottischen Unabhängigkeitskrieg mehrere Schiffe von englischen Freibeutern gekapert worden sind, erneuert der schottische König Robert the Bruce die seit dem 12. Jahrhundert bestehende Auld Alliance mit Frankreich.
- 1429: Im Preßburger Schiedsspruch verfügt der römisch-deutsche König Sigismund die Verteilung des ehemaligen Herzogtums Straubing-Holland an die Herzöge der anderen bayerischen Herzogtümer Bayern-München, Bayern-Landshut und Bayern-Ingolstadt.
- 1478: Auf Lorenzo und Giuliano de Medici wird während eines Gottesdienstes von einer Gruppe Adeliger um Francesco de Pazzi und Girolamo Riario ein Attentat verübt. Giuliano kostet die Pazzi-Verschwörung, die den Sturz der de facto-Herrscher von Florenz zum Ziel hat, das Leben, während Lorenzo dem Anschlag entkommt.
- 1607: Drei Schiffe der Virginia Company of London erreichen die Chesapeake Bay, wo am 14. Mai an der Mündung des James River die erste englische Siedlung Jamestown in der Kolonie Virginia gegründet wird.
- 1807: Nach der unentschiedenen Schlacht bei Preußisch Eylau im Februar beschließen Russland und Preußen im Vertrag von Bartenstein den gemeinsamen Kampf gegen Napoléon Bonaparte fortzuführen.
- 1865: Der Mörder von US-Präsident Abraham Lincoln, John Wilkes Booth, wird in einer Scheune in Virginia von Unionssoldaten umzingelt und erschossen. Sein Mitverschwörer David Herold ergibt sich den Soldaten.
- 1865: 17 Tage nach der Kapitulation von General Robert Edward Lee kapituliert am Ende des Sezessionskrieges auch General Joseph E. Johnston mit seiner Army of Tennessee gegenüber dem Unionsgeneral William T. Sherman bei Durham Station, North Carolina.
- 1886: Mit dem von Kaiser Wilhelm I. unterzeichneten Ansiedlungsgesetz für die zuvor zu Polen gehörenden Ostprovinzen Preußens soll der Anteil einheimischer Bauern reduziert werden. Behördliche Enteignungen stärken jedoch stattdessen den polnischen Nationalismus.
- 1915: Im Londoner Vertrag geht Italien ein Bündnis mit Großbritannien, Frankreich und Russland ein. Für seinen Kriegseintritt gegen die Mittelmächte im Ersten Weltkrieg werden Italien im geheim gehaltenen Vertrag große Gebietsgewinne nach dem Kriegsende in Aussicht gestellt.
- 1925: Bei der Reichspräsidentenwahl wird der Kandidat der Rechten, der frühere Generalfeldmarschall Paul von Hindenburg, als Nachfolger des verstorbenen Sozialdemokraten Friedrich Ebert zum zweiten Reichspräsidenten der Weimarer Republik gewählt. Der 78-jährige Hindenburg erhält 14,7 Millionen Stimmen, auf Wilhelm Marx, den Kandidaten des Zentrums und der Sozialdemokratie, entfallen 13,7 Millionen.
- 1933: Ein Erlass des kommissarischen preußischen Innenministers Hermann Göring führt zur Bildung des Geheimen Staatspolizeiamtes, der Keimzelle der später auf das gesamte Reich ausgeweiteten Gestapo.
- 1937: Die baskische Stadt Gernika wird im Spanischen Bürgerkrieg bei einem durch die deutsche Legion Condor unter Wolfram von Richthofen und die italienische Corpo Truppe Volontarie ausgeführten schweren Luftangriff völlig zerstört. Das angebliche militärische Ziel, die Rentería-Brücke bleibt unbeschädigt. Das Kriegsverbrechen inspiriert Pablo Picasso zu seinem Monumentalgemälde Guernica.
- 1942: In der Krolloper findet die letzte Reichstagssitzung im Dritten Reich statt, Adolf Hitler wird nun auch Oberster Gerichtsherr - ohne an bestehende Rechtsvorschriften gebunden zu sein. Der Beschluss des Großdeutschen Reichstags vom 26. April 1942 hängt Wohl und Wehe jedes Deutschen formell an den Führerbefehl, gegen den es keine rechtsstaatlichen Mittel mehr gibt. Die Gleichschaltung des Reichs ist damit abgeschlossen.
- 1945: Der letzte größere deutsche Panzerangriff des Zweiten Weltkriegs, die seit 21. April tobende Schlacht um Bautzen führt zur Rückeroberung Bautzens durch die deutsche Wehrmacht unter Hermann von Oppeln-Bronikowski.
- 1960: Nach mehrtägigen Demonstrationen gegen seinen autokratischen Regierungsstil und vermutete Wahlmanipulationen tritt Rhee Syng-man als Präsident Südkoreas zurück.
- 1964: Die Republik Tanganijka vereinigt sich mit dem Inselstaat Sansibar zur Vereinigten Republik Tansania. Präsident wird der bisherige Präsident Tanganijkas, Julius Nyerere.
- 1994: In Südafrika beginnen die ersten freien Wahlen nach dem Ende des Apartheid-Regimes. Sie dauern bis zum 29. April.
- 1997: Bundespräsident Roman Herzog hält seine vielbeachtete Berliner Rede, die wegen der Formulierung „Durch Deutschland muss ein Ruck gehen!“ als Ruck-Rede bekannt wird.
- 1998: Weihbischof Juan Gerardi Conedera, der Leiter des kirchlichen Menschenrechtsbüros, wird in Ciudad de Guatemala erschlagen, nachdem er zwei Tage zuvor einen Bericht über die während des Guatemaltekischen Bürgerkriegs verübten Verbrechen der Militärdiktatur vorgelegt hat.
[Bearbeiten] Wirtschaft
- 1935: In Berlin wird die erste Welt-Hunde-Ausstellung mit 124 Rassen aus 15 Ländern eröffnet. Die Ausstellung gilt als die größte ihrer Art in der Welt.
- 1956: Die Ideal X, das erste Containerschiff der Welt, verladen von der Sea-Land Corporation Ltd., verlässt Newark, New Jersey, auf dem Weg nach Houston, Texas.
[Bearbeiten] Wissenschaft und Technik
- 1506: Die erste Brandenburgische Landesuniversität, die Universität Viadrina in Frankfurt an der Oder mit vier Fakultäten wird feierlich eröffnet. Schon im ersten Jahr ihres Wirkens immatrikulieren sich dort über 900 Studenten aus den deutschen Gebieten und aus Polen, Schweden, Norwegen und Dänemark.
- 1803: Bei L'Aigle in der Basse-Normandie regnet es Steine vom Himmel. Die französische Akademie der Wissenschaften muss danach einräumen, dass ihre bisherigen Zweifel an der außerirdischen Herkunft früherer Meteorsteine falsch waren.
- 1865: Der italienische Astronom Annibale de Gasparis entdeckt im Asteroidengürtel den Asteroid 83 (Beatrix) und benennt ihn nach Dantes Jugendliebe Beatrice Portinari.
- 1939: Mit einem Flugzeug, der von Robert Lusser konstruierten Messerschmitt Me 209, stellt Fritz Wendel über einer Messstrecke zwischen Augsburg und Buchloe einen neuen Geschwindigkeits-Weltrekord (755,138 km/h) auf, der bis 1969 halten wird.
- 1962: Während des Wettlaufs zum Mond erreicht mit Ranger 4 zum ersten Mal eine US-amerikanische Raumsonde den Mond, allerdings ohne vor dem planmäßigen Zerschellen an der Oberfläche Bilder übermitteln zu können.
- 1989: Die Bundesregierung genehmigt den Aufbau einer Deutschen Agentur für Raumfahrtangelegenheiten (DARA).
- 2007: Das fliegende Teleskop Stratospheric Observatory For Infrared Astronomy (SOFIA) als Nachfolger des bis 1995 operierenden Kuiper Airborne Observatory hat seinen Erstflug.
[Bearbeiten] Kultur
- 1767: Am Burgtheater in Wien erfolgt die Uraufführung der Oper L'amore artigiano (Handwerkerliebe) von Florian Leopold Gassmann, die bald in ganz Europa aufgeführt wird.
- 1779: Wolfgang Amadeus Mozart vollendet seine Sinfonie (Ouverture) in G-Dur, KV 318.
- 1784: Die der französischen Königin Marie Antoinette gewidmete tragédie lyrique Les Danaïdes von Antonio Salieri auf einen Text von François Bailly du Roullet und Louis Théodore Baron de Tschudi, nach einer italienischen Vorlage von Ranieri de’ Calzabigi wird mit großem Erfolg in Paris uraufgeführt.
- 1840: Wilhelm Schröders Dat Wettlopen twischen den Haasen un den Swinegel op de lütje Haide bi Buxtehude (Der Wettlauf zwischen dem Hasen und dem Igel auf der kleinen Heide bei Buxtehude) wird im Hannoverschen Volksblatt erstmals (in niederdeutscher Sprache) veröffentlicht. Drei Jahre später wird es von den Brüdern Grimm als Nummer 187 in ihre Märchensammlung übernommen.
- 1912: Im Piper Verlag erscheint der Almanach Der Blaue Reiter, herausgegeben von Wassily Kandinsky und Franz Marc. Mäzene des Vorhabens sind der Kunstsammler Bernhard Koehler, der Verleger Reinhard Piper und der Kunsthistoriker Hugo von Tschudi.
- 1923: Die Oper Belfagor von Ottorino Respighi wird am Teatro alla Scala in Mailand uraufgeführt.
- 1924: Die Uraufführung des zweiten Teils des zweiteiligen Stummfilms Die Nibelungen - Kriemhilds Rache von Fritz Lang und Thea von Harbou erfolgt im Ufa-Palast am Zoo in Berlin und wird ein großer Publikumserfolg. Neben den darstellerischen Leistungen werden vor allem die Spezialeffekte Eugen Schüfftans gelobt, die dieser mit dem von ihm entwickelten Schüfftan-Verfahren auf die Leinwand bringt.
- 1925: Max Brod veröffentlicht als Nachlassverwalter seines ein Jahr zuvor verstorbenen Freundes Franz Kafka gegen dessen letzten Willen in Berlin Kafkas Romanfragment Der Process.
- 1958: Die vom Architekten Hugh Stubbins entworfene Berliner Kongresshalle wird als Geschenk von der Benjamin-Franklin-Stiftung an die Stadt, vertreten durch den Regierenden Bürgermeister Willy Brandt, übergeben.
[Bearbeiten] Gesellschaft
- 1336: Die Erstbesteigung des Mont Ventoux in der Provence durch den Dichter Francesco Petrarca markiert den Beginn des touristischen Bergsteigens.
- 1996: Der am 25. März entführte Jan Philipp Reemtsma, Stifter und Vorstand des Hamburger Instituts für Sozialforschung, kommt nach einer Lösegeldzahlung seiner Verwandten wieder frei.
- 2002: Robert Steinhäuser betritt seine ehemalige Schule, das Gutenberg-Gymnasium in Erfurt und erschießt 16 Menschen sowie sich selbst.
[Bearbeiten] Religion
- 1518: In der Heidelberger Disputation, einem wissenschaftlichen Streitgespräch an der Universität Heidelberg, legt Martin Luther seine theologia crucis dar. Spätere Reformatoren wie Martin Bucer, Erhard Schnepf, Franciscus Irenicus, Martin Frecht und Johannes Brenz sind unter den Zuhörern, die Luther mit seinen Thesen beeindruckt.
- 1977: Papst Paul VI. empfängt den Erzbischof von Canterbury, Donald Coggan, in Rom, um Gespräche zur Aussöhnung der katholischen und anglikanischen Kirche zu führen.
[Bearbeiten] Katastrophen
- 1942: Das weltweit bisher schwerste Bergwerksunglück mit 1.549 Toten ereignet sich durch eine Explosion im Steinkohlebergwerk Benxihu in der Mandschurei, Volksrepublik China.
- 1966: Ein Erdbeben der Stärke 7,5 auf der Richterskala richtet starke Zerstörungen in der usbekischen Hauptstadt Taschkent an. Rund 300.000 Menschen werden obdachlos.
- 1952: Der Schnelle Minensucher USS Hobson sinkt während eines Manövers im Atlantik nach der Kollision mit dem Flugzeugträger USS Wasp. Bei der Kollision der beiden US-amerikanischen Schiffe kommen 176 Besatzungsmitglieder der Hobson ums Leben, nur 61 können gerettet werden.
- 1986: Nahe der ukrainischen Stadt Prypjat ereignet sich mit der Katastrophe von Tschernobyl der - nach dem Unfall in der Kerntechnischen Anlage Majak 1957 - bislang zweitschwerste Auslösungsstörfall in einem Kernreaktor. Da die Informationsweitergabe nur sehr schleppend geschieht, werden 100.000de Menschen der Strahlung ausgesetzt. Tschornobyl und die umgebenden Orte sind bis heute Geisterstädte.
- 1994: Ein aus Taipeh kommender Airbus A300 der taiwanischen China Airlines stürzt beim Landeanflug auf Nagoya in Japan ab, wobei 264 Menschen sterben und 7 das Unglück überleben.
Kleinere Unglücksfälle sind in den Unterartikeln von Katastrophe aufgeführt.
[Bearbeiten] Sport
- 1876: Im dänischen Kopenhagen wird der Kjøbenhavns Boldklub (KB), ein Fußball-, Cricket- und Tennisverein gegründet. Es ist der älteste Fußballverein Nordeuropas, der später durch die Fusion mit Boldklub 1903 (B1903) zum FC København (FCK) wird.
- 1903: Durch Abspaltung vom befreundeten Athletic Bilbao wird der spanische Fußballclub Atlético Madrid gegründet. Die beiden Mannschaften einigen sich darauf, vorläufig nicht mit einander zu konkurrieren.
- 1966: Das Internationale Olympische Komitee (IOC) vergibt in Rom die Austragung der Olympischen Sommerspiele 1972 nach München.
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden befinden sich unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik; für Ereignisse aus dem Bereich der Formel 1 siehe die im Formel-1-Saisonüberblick aufgelisteten Artikel.
[Bearbeiten] Geboren
[Bearbeiten] Vor dem 19. Jahrhundert
Denar des Marcus Aurelius (* 121)
- 121: Marcus Aurelius, römischer Kaiser
- 1485: Sibylle von Baden, Markgräfin von Baden
- 1573: Maria von Medici, Frau des französischen Königs Heinrich IV. und Regentin für Ludwig XIII.
- 1587: Ferdinando Gonzaga, zweiter Sohn des Herzogs Vincenzo I. Gonzaga von Mantua
- 1648: Peter II., König von Portugal aus dem Hause Braganza
- 1662: Maria Louisa von Orléans, spanische Königin
- 1675: Johann Christian Engelschall, Pfarrer und Chronist
- 1711: Jeanne-Marie Leprince de Beaumont, französische Schriftstellerin
- 1721: Prinz Wilhelm August, Herzog von Cumberland
- 1774: Anne-Jean-Marie-René Savary, duc de Rovigo, französischer General
- 1774: Christian Leopold von Buch, deutscher Geologe
- 1780: Gotthilf Heinrich von Schubert, deutscher Arzt und Naturforscher
- 1782: Maria Amalia von Neapel-Sizilien, von 1830 an Königin der Franzosen
- 1783: Ferdinand Heinrich Friedrich, General und letzter Landgraf von Hessen-Homburg
John James Audubon (* 1785) - 1785: John James Audubon, US-amerikanischer Ornithologe und Zeichner
- 1787: Ludwig Uhland, deutscher Dichter, Philologe, Jurist und Politiker
- 1793: Nicolas Changarnier, französischer General
- 1794: Bernhard Thiersch, deutscher Gymnasiallehrer, Dichter des Preußenliedes
- 1798: Eugène Delacroix, französischer Maler
[Bearbeiten] 19. Jahrhundert
- 1808: August Müller, deutscher Kontrabassist
- 1810: August Theodor Kaselowsky, Maler
- 1811: Friedrich Wilhelm Ladislaus Tarnowski, Schriftsteller und Journalist
- 1811: Hugo Henckel von Donnersmarck, deutsch-österreichischer Unternehmer
- 1812: Alfred Krupp, deutscher Industrieller und Erfinder
- 1812: Friedrich von Flotow, deutscher Opernkomponist
- 1817: Heinrich Siesmayer, deutscher Gärtner und Gartenarchitekt
- 1822: Maria Carolina von Neapel-Sizilien, Prinzessin von Bourbon und Neapel-Sizilien
- 1827: Friedrich Ehrbar, österreichischer Klaviermanufakturbesitzer
- 1830: Friedrich Ludger Kleinheidt, Priester und Generalvikar
- 1831: Albert Schultz-Lupitz, deutscher Agrarwissenschaftler
- 1837: Julius Weiffenbach, deutscher Jurist
- 1838: Carl Wilhelm Heine, deutscher Mediziner
- 1841: Wilhelm Scherer, Germanist
- 1845: Jorge Montt Álvarez, chilenischer Offizier und Politiker
- 1860: Józef Bilczewski, römisch-katholischer Erzbischof
- 1861: Rudolf Freiherr Stöger-Steiner von Steinstätten, letzter Kriegsminister Österreich-Ungarns
- 1863: Arno Holz, deutscher Dichter und Dramatiker
- 1863: Hermann Beims, Oberbürgermeister Magdeburgs
- 1864: Bona Peiser, Deutschlands erste Volksbibliothekarin
- 1865: Akseli Gallen-Kallela, finnischer Maler, Architekt und Designer
- 1865: Archibald Koe, Berufsoffizier der britischen Armee
- 1865: Felix Schuchard, Maler
- 1868: Max Geißler, deutscher Redakteur und Schriftsteller
- 1873: Otto zur Linde, deutscher Schriftsteller
- 1874: Franz Feldhaus, deutscher Elektroingenieur, Technikhistoriker und wissenschaftlicher Schriftsteller
- 1875: Syngman Rhee, koreanischer Staatspräsident von 1948–1960
- 1876: Heinrich Hirtsiefer, deutscher Politiker und NS-Verfolgter
- 1876: Luis Zuegg, Seilbahnpionier
- 1876: Otto Linnemann, deutscher Glasmaler sowie Wand- und Dekorationsmaler
- 1877: Alliott Verdon Roe, britischer Luftfahrtpionier
- 1878: Eric Campbell, schottischer Schauspieler
- 1879: Owen Willans Richardson, britischer Physiker, Nobelpreisträger
- 1880: Paul Gurk, deutscher Schriftsteller und Maler
- 1883: Wilhelm Kattwinkel, deutscher Reichstagsabgeordneter
- 1885: Carl Einstein, deutscher Kunsthistoriker und Schriftsteller
- 1886: Ma Rainey, Bluessängerin
- 1887: Franz Heinen, deutscher Politiker
- 1889: Ludwig Wittgenstein, österreichischer Philosoph
- 1892: Adrienne Monnier, französische Buchhändlerin und Verlegerin
- 1893: Celadet Ali Bedirxan, Schriftsteller, Linguist, Journalist und Politiker
- 1893: Wunibald Kamm, deutscher Wissenschaftler und Professor
- 1894: Rudolf Heß, deutscher Politiker und Stellvertreter Hitlers
- 1896: Ernst Udet, deutscher Jagdflieger
- 1896: Max Brand, österreichischer Komponist
- 1897: Douglas Sirk, Bühnen- und später Filmregisseur der UFA
- 1897: Edward Eagan, US-amerikanischer Sportler
- 1897: Emil Popp, deutscher NSDAP-Politiker
- 1897: Olga Tschechowa, deutsche Schauspielerin
- 1898: Vicente Aleixandre, spanischer Lyriker und Literaturnobelpreisträger
- 1900: Charles Francis Richter, US-amerikanischer Geophysiker und Seismologe (Richterskala)
- 1900: Paul Sornik, deutscher Politiker
[Bearbeiten] 20. Jahrhundert
[Bearbeiten] 1901–1950
- 1901: Harald Braun, deutscher Regisseur
- 1903: Alexander Möller, deutscher Politiker
- 1905: Jean Vigo, französischer Filmregisseur
- 1906: Ernst Ludwig Uray, österreichischer Komponist
- 1906: Renate Müller, deutsche Schauspielerin und Sängerin
- 1907: Leo Kofler, deutscher Philosoph
- 1907: Theun de Vries, niederländischer Schriftsteller
- 1908: Richard Kurth, deutscher Konditor
- 1909: Günther Beitzke, deutscher Rechtswissenschaftler
- 1909: Marianne Hoppe, deutsche Schauspielerin
- 1910: Erland von Koch, schwedischer Komponist und Professor
- 1910: Mehmed Meša Selimović, bosnischer Schriftsteller
- 1911: Paul Verner, Politiker der DDR
- 1912: Alfred Elton van Vogt, kanadischer Schriftsteller und Science Fiction Autor
- 1913: Sigrid Hunke, Religionswissenschaftlerin und Germanistin
- 1914: Bernard Malamud, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1915: Johnny Shines, US-amerikanischer Blues-Gitarrist
- 1915: Joseph Zobel, Schriftsteller
- 1916: Werner Bischof, Schweizer Fotograf
- 1916: Morris L. West, australischer Schriftsteller
- 1917: Ieoh Ming Pei, chinesisch-US-amerikanischer Architekt
- 1918: Fanny Blankers-Koen, niederländische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 1921: Jimmy Giuffre, US-amerikanischer Jazz-Musiker
- 1922: Pol Bury, belgischer Maler und Bildhauer
- 1922: Walter Radant, deutscher Fußballspieler
- 1924: Teddy Edwards, Saxophonist
- 1925: Jørgen Ingmann-Pedersen, dänischer Gitarrist
- 1925: Zvi Yavetz, israelischer Althistoriker
- 1926: Gerhart Banco, Komponist und Musikpädagoge
- 1926: Joseph Benjamin Hutto, US-amerikanischer Blues-Musiker
- 1926: Michael Mathias Prechtl, deutscher Maler, Illustrator und Karikaturist
- 1926: Oldřich František Korte, tschechischer Komponist
- 1927: Johann Weber, römisch-katholischer Bischof der Diözese Graz-Seckau
- 1927: Roswitha Verhülsdonk, deutsche Politikerin
- 1928: Hertha Kräftner, österreichische Schriftstellerin
- 1928: Reinfried Pohl, deutscher Finanzkaufmann
- 1929: Karl-Ludwig Hoch, Dresdner Kunsthistoriker, Theologe
- 1930: Maria Sebaldt, deutsche Schauspielerin
- 1930: Roger Moens, belgischer Leichtathlet
- 1931: Helmut H. Schulz, deutscher Schriftsteller
- 1932: Francis Lai, französischer Komponist und Oscar-Preisträger für Filmmusik
- 1932: Irmgard Egert, deutsche Leichtathletin
- 1932: Michael Smith, britischer Chemiker und Nobelpreisträger
- 1932: Roland Dressel, deutscher Kameramann
- 1933: Carol Burnett, US-amerikanische Schauspielerin
- 1933: Arno Penzias, US-amerikanischer Physiker
- 1933: Filiberto Ojeda Ríos, puertoricanischer Unabhängigkeitskämpfer und Terrorist
- 1933: Jaroslav Vožniak, tschechischer Maler
- 1934: Josef Seiz, deutscher Tischtennisspieler
- 1935: George Draga, rumänischer Komponist
- 1936: Carson Parks, Sänger und Texter
- 1936: Heinz Vollmar, deutscher Fußballspieler
- 1937: Hannelies Taschau, deutsche Schriftstellerin
- 1937: Jan Pietrzak, polnischer Kabarettist
- 1938: Duane Eddy, US-amerikanischer Gitarrist
- 1938: Ellen Schlüchter, deutsche Rechtswissenschaftlerin
- 1938: Manuel Blum, Informatiker
- 1938: Maurice Williams, US-amerikanischer Sänger und Songschreiber
- 1939: Ferdinand Wenauer, deutscher Fußball-Nationalspieler
- 1939: Winfried Krause, deutscher Komiker
- 1940: Dietmar Hopp, deutscher Unternehmer (SAP AG)
- 1940: Dietrich Mattausch, deutscher Schauspieler
- 1940: Giorgio Moroder, italienischer Produzent und Komponist
- 1941: Barbet Schroeder, französischer Filmregisseur
- 1941: John Mitchell, Komponist der New Classical Music
- 1941: Regine Hildebrandt, deutsche Biologin und Politikerin
- 1942: Bobby Rydell, US-amerikanischer Sänger und Entertainer
- 1942: Manfred Korfmann, deutscher Archäologe
- 1942: Werner Biskup, deutscher Fußballspieler und -trainer
- 1942: Wolfgang Börnsen, deutscher Politiker und MdB
- 1943: Gary Wright, US-amerikanischer Musiker
- 1943: Ina Albowitz, deutsche Politikerin und MdB
- 1943: Peter Zumthor, Schweizer Architekt
- 1945: Winfried Glatzeder, deutscher Schauspieler
- 1946: Vera F. Birkenbihl, deutsche Managementtrainerin und Sachbuchautorin
- 1947: David Byrne, irischer Politiker, EU-Kommissar
- 1947: Warren Clarke, britischer Schauspieler, Filmproduzent und Regisseur
- 1947: Donna de Varona, US-amerikanische Schwimmerin
- 1948: Ronaldo Miranda, brasilianischer Komponist
- 1948: Herbert Landau, Richter des Bundesverfassungsgerichts
- 1948: Josef Bierbichler, deutscher Schauspieler
- 1948: Klaus Minkel, deutscher Politiker und MdB
- 1949: Carlos Bianchi, argentinischer Fußballspieler und -trainer
- 1949: Dominic Sena, US-amerikanischer Video- und Filmregisseur
- 1949: Gerd Walter, deutscher Politiker
- 1950: L. Shankar, indischer Violinist und Komponist
[Bearbeiten] 1951–2000
- 1951: Tor Bomann-Larsen, norwegischer Schriftsteller und Zeichner
- 1952: Renate Ackermann, Politikerin
- 1953: Arved Fuchs, deutscher Abenteurer
- 1954: Gerhard Drews, ehemaliger deutscher Fußballspieler
- 1955: Kurt Bodewig, deutscher Politiker
- 1955: Peter Neururer, deutscher Fußballtrainer
- 1955: François Tousignant, kanadischer Komponist und Musikkritiker
- 1957: Sibylle Canonica, Schweizer Schauspielerin
- 1957: Georg Kofler, Manager
- 1958: Giancarlo Esposito, US-amerikanischer Schauspieler
- 1958: Ingolf Lück, deutscher Schauspieler und Comedian
- 1959: Michael Lielacher, österreichischer Manager und Unternehmer
- 1959: Tom Pauls, deutscher Schauspieler und Kabarettist
- 1960: Sidney Corbett, US-amerikanischer Komponist Neuer Musik, E-Gitarrist und Professor für Komposition
- 1960: Roger Andrew Taylor, Schlagzeuger der Popgruppe Duran Duran
- 1961: Joan Chen, chinesisch-US-amerikanische Schauspielerin und Regisseurin
- 1963: Cornelia Ullrich, deutsche Leichtathletin
- 1963: Denniz PoP, schwedischer Produzent und Komponist von Popmusik
- 1963: Jet Li, chinesischer Kampfkunst-Akteur
- 1965: Kevin James, US-amerikanischer Schauspieler
- 1966: Ralf Geilenkirchen, deutscher Fußballspieler
- 1966: Thomas Carell, deutscher Chemiker
- 1967: Klaus Merk, deutscher Eishockeyspieler und -trainer
- 1967: Rainer Salzgeber, österreichischer Skirennläufer
- 1967: Monte Warden, US-amerikanischer Country-Musiker
- 1968: Glen Jacobs, US-amerikanischer Profi-Wrestler
- 1969: Axel Jüptner, deutscher Fußballspieler
- 1970: Tionne Watkins, US-amerikanische Rapperin
- 1973: Andres Gerber, Schweizer Fußballspieler
- 1973: Christian Schößling, deutscher Fußballschiedsrichter
- 1973: Stephanie Graf, österreichische Leichtathletin
- 1975: Hildigunn Eyðfinnsdóttir, färöische Theater- und Filmschauspielerin
- 1975: Nathan Jonas Jordison, Schlagzeuger und Gitarrist Slipknot
- 1975: Nerina Pallot, britische Sängerin und Liedermacherin
- 1976: Thiago Machado dos Santos, brasilianischer Triathlet
- 1977: Christian Lenze, deutscher Fußballspieler
- 1977: McKenzie Westmore, US-amerikanische Film- und Theaterschauspielerin
- 1977: Raphaël Wicky, Schweizer Fußballspieler
- 1977: Tom Welling, US-amerikanischer Schauspieler
- 1978: Elson Becerra, kolumbianischer Fußballspieler
- 1978: Peter Madsen, dänischer Fußballspieler
- 1979: Janne Viljami „Warman“ Wirman, finnischer Musiker und Keyboarder
- 1979: Ferydoon Zandi, deutscher Fußballspieler
- 1980: Jordana Brewster, US-amerikanisch-brasilianische Schauspielerin
- 1981: Matthieu Delpierre, französischer Fußballspieler
- 1982: Nadja Benaissa, Mitglied der Band No Angels
- 1983: Jessica Lynch, US-amerikanische Soldatin („Kriegsgefangene“ im Dritten Golfkrieg)
- 1985: Jure Bogataj, slowenischer Skispringer
- 1988: Rauf Məmmədov, aserbaidschanischer Schachgroßmeister
[Bearbeiten] Gestorben
[Bearbeiten] Vor dem 19. Jahrhundert
- 757 : Stephan II., Papst (752-757)
- 1192: Go-Shirakawa, 77. Kaiser von Japan (1155–1158)
- 1196: Alfons II., König von Aragón 1162–1196
- 1476: Simonetta Vespucci, Künstlermuse und Geliebte Giuliano I. de’ Medicis
- 1478: Giuliano I. de’ Medici, Mitregent seines Bruders Lorenzo il Magnifico, Opfer der Pazzi-Verschwörung
- 1526: Nikolaus Jagenteufel, deutscher lutherischer Theologe und Pädagoge
- 1490: Matthias Corvinus, König von Ungarn und Herzog von Österreich
- 1726: Jeremy Collier, englischer Geistlicher
- 1731: Daniel Defoe, englischer Schriftsteller und Journalist
- 1776: Wilhelmina Luisa von Hessen-Darmstadt, erste Gattin des russischen Zaren Paul I.
[Bearbeiten] 19. Jahrhundert
- 1809: Bernhard Schott, deutscher Musiker und Musikverleger
- 1815: Carsten Niebuhr, deutsch-dänischer Mathematiker, Kartograf und Forschungsreisender
- 1827: János Bihari, ungarischer Komponist („Zigeunergeiger“)
- 1848: Johan Thomas Lundbye, dänischer Maler
- 1860: António José de Sousa Manoel de Menezes Severim de Noronha, portugiesischer Staatsmann und General
- 1863: Auguste Charlotte von Kielmannsegg, geheime Agentin Napoleons
- 1865: John Wilkes Booth, US-amerikanischer Attentäter Abraham Lincolns
- 1866: Hermann Mayer Salomon Goldschmidt, deutsch-französischer Astronom und Maler
- 1869: Franz Michael Felder, österreichischer Schriftsteller
- 1877: Louise Bertin, französische Komponistin
[Bearbeiten] 20. Jahrhundert
- 1903: Malwida von Meysenbug, deutsche Schriftstellerin
- 1908: Karl August Möbius, Zoologe und Ökologe
- 1910: Bjørnstjerne Bjørnson, norwegischer Erzähler und Dramatiker, Nobelpreisträger
- 1910: Garretson W. Gibson, ehemaliger Präsident Liberias
- 1914: Eduard Suess, österreichischer Geologe und Politiker
- 1915: Ernst Meumann, deutscher Experimentalpsychologe
- 1920: Friedrich Imhoof-Blumer, schweizerischer Numismatiker
- 1920: Srinivasa Aiyangar Ramanujan, indischer Mathematiker
- 1922: Rudolf Jung, deutscher Historiker und Archivar
- 1924: Josef Labor, österreichischer Pianist und Komponist
- 1927: Eugen Gradmann, deutscher Pfarrer und Landeskundler
- 1931: George Herbert Mead, Professor für Philosophie und Sozialpsychologie
- 1932: Hart Crane, US-amerikanischer Dichter
- 1934: Konstantin Konstantinowitsch Waginow, russischer Dichter
- 1938: Rafael Arnáiz Barón, Trappist, Mystiker
- 1940: Carl Bosch, deutscher Chemiker, Nobelpreisträger
- 1941: Eufemia von Adlersfeld-Ballestrem, deutsche Schriftstellerin
- 1945: Pawlo Skoropadskyj, ukrainischer Politiker
- 1945: Paul Ritterbusch, deutscher Jurist und Nationalsozialist
- 1946: Hermann von Keyserling, deutscher Philosoph
- 1951: Arnold Sommerfeld, deutscher mathematischer Physiker
- 1951: John Alden Carpenter, US-amerikanischer Komponist
- 1955: Heinrich Mohn, deutscher Verleger (Bertelsmann)
- 1956: Edward Arnold, US-amerikanischer Schauspieler deutscher Abstammung
- 1956: Gustav Oelsner, deutscher Architekt und Städteplaner
- 1960: Wander Johannes de Haas, niederländischer Physiker und Mathematiker
- 1960: Wolfgang Müller, deutscher Schauspieler und Kabarettist
- 1961: Gustav Ucicky, österreichischer Filmregisseur
- 1965: Richard Gaettens, deutscher Numismatiker
- 1968: John Heartfield, deutscher Maler, Graphiker, Fotomontagekünstler und Bühnenbildner
- 1969: Morihei Ueshiba, Begründer der Kampfkunst Aikido
- 1970: John Knittel, Schweizer Schriftsteller
- 1972: Johann Reichhart, letzter Scharfrichter Deutschlands
- 1976: François Brassard, kanadischer Musikethnologe und Organist
- 1976: Andrei Antonowitsch Gretschko, Marschall der Sowjetunion und Politiker
- 1981: Jim Davis, US-amerikanischer Schauspieler
- 1984: Count Basie, führender Jazz-Pianist, Organist und Bandleader
- 1986: Bessie Love, US-amerikanische Schauspielerin
- 1986: Hermann Gmeiner, österreichischer Pädagoge und Gründer der SOS-Kinderdörfer
- 1986: Lou van Burg, niederländisch-deutscher Showmaster und Entertainer
- 1988: Valerie Solanas, US-amerikanische Feministin
- 1989: Lucille Ball, US-amerikanische Schauspielerin, Star von I Love Lucy
- 1991: Carmine Coppola, US-amerikanischer Musiker und Komponist
- 1995: Egon Franke, deutscher Politiker
- 1996: Wolfgang Franz, deutscher Mathematiker
- 1996: Stirling Silliphant, US-amerikanischer Drehbuchautor
- 1999: Man Mohan Adhikari, nepalesischer Politiker und Präsident
[Bearbeiten] 21. Jahrhundert
- 2002: Robert Steinhäuser, Amokläufer - Erfurt
- 2004: Franz Staab, deutscher Historiker
- 2004: Hubert Selby, US-amerikanischer Schriftsteller
- 2005: Josef Nesvadba, tschechischer Schriftsteller
- 2005: Maria Schell, schweizerisch-österreichische Schauspielerin
- 2007: Frank Jürgen „Eff Jott“ Krüger, deutscher Rockmusiker
- 2008: Henry Brant, US-amerikanischer Komponist
[Bearbeiten] Feier- und Gedenktage
- Welttag des geistigen Eigentums (WIPO)
- Gedenktag des Seligen Rafael Arnáiz Barón
