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gulli:lexikon » 8.3
gulli:lexikon - Alle Begriffe der Untergrund-SzeneTipp: Benutze die Suche, um weitere Begriffe im gulli:lexikon nachzuschlagen. 8.3 (auch 8-Punkt-3-Namen genannt) ist eine häufig verwendete Schreibweise für die Beschränkungen, welche Dateinamen bei FAT-Dateisystemen, wie CP/M, DOS und den Versionen von Microsoft Windows vor Windows 95, unterworfen sind. Ähnliche Beschränkungen existieren auch für bestimmte Dateisysteme von Data General und DEC. 8.3-Datei- und Verzeichnisnamen bestehen höchstens aus acht Buchstaben oder Ziffern, gefolgt von einem Punkt („.“) und der Namenserweiterung, die aus maximal drei Zeichen bestehen darf. Datei- und Verzeichnisnamen sind außerdem nur in Großbuchstaben und Ziffern zulässig. Mit Windows 95 und Windows NT 3.5 wurde VFAT als Variante des FAT-Dateisystems mit erweiterten Verzeichniseinträgen eingeführt. Damit wurden längere, groß- und kleinbuchstabig geschriebene Dateinamen (LFN) zusätzlich zum 8.3-Schema auch in der MS-DOS- bzw. Windows-„Welt“ möglich. Um die Abwärtskompatibilität mit älteren Anwendungen zu erhalten, wird für jeden langen Dateinamen zusätzlich eine 8.3-Variante im Verzeichnis eingetragen, unter der ältere Programme mit derartigen Dateien umgehen können. Unter MS-Windows wird hierzu folgendermaßen vorgegangen:
Das NTFS-Dateisystem der Windows-NT-Varianten basiert auf dem LFN-System, unterstützt aber auch das 8.3-Schema. Letztere Unterstützung kann zwecks Erhöhung der Abarbeitungsgeschwindigkeit deaktiviert werden. Das von CDs genutzte Dateisystem ISO 9660 erlaubt zwar Dateinamen mit bis zu 31 Zeichen, allerdings wird von vielen Brennprogrammen auch hier das 8.3-Namensschema aus Kompatibilitätsgründen unterstützt.en:8.3 filename ru:8.3 zh:8.3 Dieser Artikel basiert auf dem Artikel 8.3 aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar. |
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