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„Ein paar Wochen später fiel uns dann ein Name für die Partnerschaft ein. Wir fuhren gerade über den Highway 85 vom Flughafen in die Stadt. Steve war von einem Besuch in Oregon zurückgekommen, von einem Ort, den er ‚apple orchard‘ nannte, also Apfelgarten. Es war eigentlich so eine Art Kommune. Steve schlug den Namen vor: Apple Computer.“
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}}{{#if: Steve Wozniak<ref>Steve Wozniak: iWoz – Wie ich den Personal Computer erfand und Apple mitgründete; Hanser Verlag, München; 2007; Seite 175; ISBN 3-446-40406-6</ref>
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|– Steve Wozniak<ref>Steve Wozniak: iWoz – Wie ich den Personal Computer erfand und Apple mitgründete; Hanser Verlag, München; 2007; Seite 175; ISBN 3-446-40406-6</ref>
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Apples Verkauf des iPods und der Betrieb des iTunes Store sorgte für gerichtliche Auseinandersetzungen mit dem Beatles-Label Apple. Die beiden Firmen hatten eine Vereinbarung unterschrieben, wonach sich Apple Computer nicht in der Musikindustrie betätigen würde. Durch diese Vereinbarung konnte Apple damals einen Prozess um den Namen vermeiden. Das Musiklabel sieht diese Vereinbarung nun gebrochen und hat gegen Apple Computer geklagt. Das zuständige Gericht entschied zugunsten von Apple Computer, da deren Apfellogo in erster Linie mit dem Computer-System verbunden werde und nicht mit Musik. Apple Records kündigte bereits an, dass man gegen dieses Urteil Berufung einlegen wolle. 1999 verlor Apple Computer hingegen einen Prozess gegen das Plattenunternehmen Apple Records der Beatles und musste 26 Mio. US-Dollar Strafe zahlen wegen Bruch eines Vertrages von 1981, in dem festgelegt wurde, dass von Apple Computer keine Musikprodukte auf den Markt kommen dürfen, die in Zusammenhang mit dem kreativen Aspekt von Musik stehen.<ref>Macwelt Der Kampf um den Apfel (12. Mai 2006)</ref>
Im Februar 2007 übernahm Apple die Rechte am Namen Apple und den Apfel-Logos von Apple Records, welches diese Warenzeichen zukünftig von Apple lizenziert.<ref>Apple Inc. Apple Inc. and The Beatles’ Apple Corps Ltd. Enter into New Agreement (5. Februar 2007)</ref><ref>Süddeutsche Zeitung Streit über Markenrechte Apple schließt Frieden mit Apple (6. Februar 2007)</ref> Die Apple Inc. ist dem Vergleich zufolge Eigentümerin aller Markenrechte, die mit dem Namen Apple zu tun haben, und wird bestimmte Rechte an das Beatles-Unternehmen lizenzieren.<ref>Apple Inc. Markenrechte – Der Apfel gehört jetzt Apple (5. Februar 2007)</ref> Finanzielle Details wurden nicht genannt.
Bereits im Zuge der Präsentation von Apples markenrechtlich ebenfalls umstrittenen iPhone auf der Macworld Conference & Expo 2007 zeichnete sich ab, dass mit Apple Records zumindest Verhandlungen geführt wurden, da u. a. in Verbindung mit dem Mobiltelefon das Schallplattencover Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band der Beatles dargestellt wurde, deren Musik bislang nicht über den wettbewerbsrechtlich umstrittenen iTunes-Store zu beziehen gewesen war.<ref>San Francisco Chronicle Apple, Beatles come together Pact resolves trademark dispute with record label, but Fab Four still not on iTunes -- yet (6. Februar 2007)</ref> Spekulationen, dass am 4. Februar 2007 im Rahmen der Super Bowl eine dem legendären Macintosh-Werbefilm von 1984 vergleichbare Ausstrahlung geplant würde, konnten sich dagegen nicht bestätigen.<ref>MacRumors.com Super Bowl XLI Apple Ad? (Update – No) (3. Februar 2007)</ref> Dem Präsidenten der Apple Corps Ltd. Neil Aspinall zufolge sollen alle 13 Alben der Beatles, die 1987 auf CD veröffentlicht wurden, zum gleichen Zeitpunkt bei allen Internetdiensten heruntergeladen werden können. Damit ist die Kompilation aus dem Jahre 1969 von Hey Jude weiterhin nur als Vinyl-Version verfügbar.<ref>Fox News Beatles Ready for Legal Downloading Soon (12. Februar 2007)</ref>
Das Apple-Logo
Das erste Logo war eine Zeichnung im Stile eines barocken Kupferstichs, das Isaac Newton unter einem Apfelbaum sitzend zeigte; eine Anspielung auf die Entdeckung der Schwerkraft mithilfe eines Apfels. Dieser Entwurf stammte von Ron Wayne. Man stellte jedoch schnell fest, dass sich dieses Logo nur schlecht reproduzieren ließ, da es viel zu kleinteilig war, und so wurde es wieder verworfen.
Das heute bekannte Logo einer Apfelsilhouette mit Biss wurde von Regis McKenna 1976 entworfen.<ref>Claudia Leu: Index Logo, MITP, ISBN 3-8266-1507-7, Seite 89</ref> Zusätzlich zu der ironischen Konnotation (natürlicher Apfel und künstliche Computer) bot das Design ein subtiles Wortspiel: beißen heißt im Englischen to bite, was wiederum klingt wie Byte. Die farbigen Streifen waren zudem grafisch eine Anspielung auf das IBM-Logo von Paul Rand.
Bei der Wortmarke kam die Schrift Motter Tektura von Othmar Motter zum Einsatz, erschienen bei Letraset Ltd. in GB.<ref>Letraset Handbuch, 1985, Herausgeber: Letraset Deutschland GmbH, Gestaltung; HSAG London, Druck: Boom-Ruybrok b.v.m, Niederlande, Seite 139</ref>
Eine andere Erklärung lautet, dass der angebissene Apfel eine Anspielung auf den Selbstmord des Mathematikers Alan Turing sei, an dessen Totenbett sich ein angebissener, von ihm selbst vergifteter Apfel befunden hatte. Turing, zu dessen Lieblingsfilmen Disneys Schneewittchen zählte, gilt als einer der Väter des Computers.
Mit der Einführung des Apple II und dessen Fähigkeit, Farben darzustellen, wurde das vorher schwarze Logo bunt in Querstreifen eingefärbt.
Mit Einführung des ersten iMac in bondi-blue (blaugrün) 1998 und den blau-weißen Power Macintosh G3 1999 (also seit den ersten Produkten, die der zurückgekehrte Steve Jobs wieder verantwortete) wird das Logo wieder einfarbig dargestellt, jedoch in wechselnden Farben und teilweise mit Oberflächenstrukturen, je nach umgebendem Design.
Mitarbeiter
Im siebenköpfigen Aufsichtsrat der Aktiengesellschaft Apple sind neben CEO Steve Jobs noch Bill Campbell (Vorsitzender und ehemaliger CEO Intuit Corp.), Millard Drexler (Vorsitzender und ehemaliger CEO J. Crew), Albert Gore Jr. (ehemaliger Vizepräsident der USA), Arthur D. Levinson, Ph. D. (Vorsitzender CEO Genentech), Eric Schmidt (CEO von Google Inc.), und Jerry York (ehemaliger Finanzchef von IBM und jetziger Präsident und CEO Harwinton Capital) vertreten.<ref>Apple Inc. Board of Directors</ref>
Wichtige Mitarbeiter von Apple im Zusammenhang mit der Entwicklung von Lisa und Macintosh waren u. a. Jef Raskin (Usability-Spezialist), Andy Hertzfeld, Bill Atkinson und Susan Kare (entwarf unter anderem zahlreiche Icons für das Macintosh-System).
Bekannte Mitarbeiter in der Führungsriege von Apple sind Tim Cook, Jon Rubinstein, Avie Tevanian, Jonathan Ive und Ron Johnson. Timothy E. Wasko war früher bereits Mitarbeiter von NeXT und entwickelte für Apple u. a. die Fotoblendenfreischaltung für die CD- und DVD-Brennfunktion und die Benutzeroberfläche des iPod. Der derzeitige CEO ist Steve Jobs. Senior Vice President of Worldwide Product Marketing ist Phil Schiller.
Apple beschäftigte Ende September 2005 rund 14.800 Vollzeit-Angestellte sowie 2.020 vorübergehend Beschäftigte. Etwa 3.670 Angestellte sind im Retail-Sektor angesiedelt.<ref>Quelle Mitarbeiterzahlen: Apple Annual Report / SEC-Filing vom 1. Dezember 2005</ref>
Slogan
Der ehemalige Slogan von Apple, Think Different, ist eine Anspielung auf die Kampagne von IBM mit dem Slogan Think.
Marktanteile und Umsatzentwicklung
| Zeitraum
| Umsatz (Mio USD)
| Gewinn (Mio USD)
| Umsatzwachstum
| Umsatzrendite
|
| GJ 1981
| 335
| unbek.
| ---
| ---
|
| GJ 1982
| 583
| 61
| 74 %
| 10 %
|
| GJ 1983
| 983
| 77
| 69 %
| 8 %
|
| GJ 1984
| 1.516
| 64
| 54 %
| 4 %
|
| GJ 1985
| 1.918
| 61
| 27 %
| 3 %
|
| GJ 1986
| 1.902
| 154
| −1 %
| 8 %
|
| GJ 1987
| 2.661
| 218
| 40 %
| 8 %
|
| GJ 1988
| 4.071
| 400
| 53 %
| 10 %
|
| GJ 1989
| 5.284
| 454
| 30 %
| 9 %
|
| GJ 1990
| 5.558
| 475
| 5 %
| 9 %
|
| GJ 1991
| 7.977
| 310
| 44 %
| 4 %
|
| GJ 1992
| 7.087
| 530
| −11 %
| 7 %
|
| GJ 1993
| 6.309
| 87
| −11 %
| 1 %
|
| GJ 1994
| 9.189
| 310
| 46 %
| 3 %
|
| GJ 1995
| 11.602
| 424
| 20 %
| 4 %
|
| GJ 1996
| 9.833
| −816
| −11 %
| −8 %
|
| GJ 1997
| 7.081
| −1.045
| −28 %
| −15 %
|
| GJ 1998
| 5.941
| 309
| −16 %
| 5 %
|
| GJ 1999
| 6.134
| 601
| 3 %
| 10 %
|
| GJ 2000
| 7.983
| 786
| 30 %
| 10 %
|
| GJ 2001
| 5.363
| −25
| −33 %
| −0 %
|
| GJ 2002
| 5.247
| 65
| −2 %
| 1 %
|
| GJ 2003
| 6.207
| 57
| 18 %
| 1 %
|
| GJ 2004
| 8.279
| 266
| 33 %
| 3 %
|
| GJ 2005
| 13.931
| 1.328
| 68 %
| 10 %
|
| GJ 2006
| 19.315
| 1.989
| 39 %
| 10 %
|
| GJ 2007
| 24.006
| 3.496
| 24 %
| 15 %
|
|
|
| Q1 2008
| 9.608
| 1.581
| 35 %
| 16 %
|
| Q2 2008
| 7.512
| 1.045
| 43 %
| 14 %
|
Geschäftsjahre von Apple laufen jeweils vom 01. Oktober bis zum 30. September, so das z. B. das erste Quartal des Apple Geschäftsjahres dem vierten Quartal des Kalenderjahres entspricht (Q1/2008 Apple = Q4/2007 Kalender).
Das erste Quartal 2008 ist das bisher beste Quartal in der Geschichte des Konzerns. Sowohl der Gewinn und der Umsatz, als auch der Absatz von iPods (22,1 Mio Stück) und Macs (2,32 Mio Stück) erreichten neue Rekordstände.
Produkte
Apple entwirft sowohl Software als auch Hardware, und lässt diese dann von Vertragspartnern wie z. B. von ASUS fertigen. Die Produkte werden oft als innovativ angesehen und besitzen meist ein durchdachtes, funktionales Design aus Cupertino. Ein Hauptaugenmerk wird außerdem auf einfache Benutzbarkeit gelegt.
Betriebssysteme
Apples erste Betriebssysteme waren befehlszeilenorientiert, wie damals (Ende der 1970er und Anfang der 1980er Jahre) üblich. 1983 stellt Apple mit dem Lisa OS eines der ersten kommerziell erhältlichen Betriebssysteme vor, das vollständig über eine grafische Oberfläche bedient wurde. 1984 wurde mit dem Betriebssystem des Macintosh (später Mac OS genannt) das erste grafische Betriebssystem auf den Markt gebracht, das sich in großem Umfang verkaufte.
Computer
Für eine komplette Übersicht der Apple-Familie, siehe Apple II-Modelle, für die Geräte der Mac-Familie, siehe Macintosh-Modelle.
Die Zeitleiste aller produzierten Macintosh-Modelle in der englischen Wikipedia: Timeline of Apple Macintosh models.
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Macintosh 128k transparency.png
|
Power Macintosh 6100-66.jpg
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Apple-ppc-G4-2003.jpg
Power Mac G4 Quicksilver (2002)
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Notebooks
Industriestandards und Technologien von Apple
- FireWire (1998) Schnelle und robuste Kommunikationsarchitektur für Endgeräte (Videokameras, Festplatten, etc). Später wurde es zum Industriestandard, bekannt unter dem Namen IEEE 1394 oder auch iLink (Markenname von Sony, da Apple erst ab Mai 2002 die Verwendung des Begriffs FireWire freigegeben hatte)
- TrueType (1991) Schriftdarstellungsstandard für Bildschirm und Druck.
- Unicode (1991) Kodierungsformat für weltweite Schriftzeichen. Erste Version Ende der 1980er gemeinsam mit Xerox entwickelt<ref>Unicode.org Chronology of Unicode Version 1.0</ref>. Spätere offizielle Versionen über ein Konsortium mit anderen Herstellern verabschiedet.
- QuickTime (25. Juni 1990) Speicherformat für Bild-, Ton- und Videodaten. Gängiges Format in Digitalkameras, um bewegte Bilder aufzuzeichnen.
Weitere Hardware-Produkte von Apple
Ältere Hardware-Produkte von Apple
Software von Apple
Hauptartikel: Software von Apple
Apple bietet eine Vielzahl verschiedenster Programme an. Dazu zählen die kostenlosen Standardanwendungen wie die Desktopsuchmaschine Spotlight, die Multimedia-Architektur QuickTime (kostenpflichtige Pro Version verfügbar), das Musikverwaltungsprogramm iTunes, der Webbrowser Safari, das Mailprogramm Mail, der Instant Messenger iChat (mit Audio- und Videokonferenzen), der Kalender iCal und Boot Camp (ermöglicht es, Microsoft Windows auf einem Intel Mac parallel zu Mac OS X zu installieren). Ein großer Teil ist beim Kauf eines neuen Macs bereits vorinstalliert, andere können bei Bedarf von der Homepage von Apple heruntergeladen und installiert werden.
Im kostenpflichtigen iLife-Paket ist unter anderem das Musikverwaltungsprogramm iTunes, das Photoverwaltungsprogramm iPhoto, das Videoschnittprogramm iMovie und das Musikprogramm GarageBand und im iWork-Paket das Textverarbeitungsprogramm Pages, das Präsentationsprogramm Keynote und seit August 2007 das Tabellenkalkulationsprogramm Numbers enthalten.
Für professionelle Photobearbeitung und Videoschnitt bietet Apple Inc. Aperture und Final Cut Pro bzw. Final Cut Studio an. Für ambitionierte Amateure, denen Final Cut Pro zu teuer ist, gibt es Final Cut Express.
Onlinedienste von Apple
- iTunes Store (Internet-Handelsplattform für Musik, Spielfilme, Serien und Spiele)
- .Mac (Dienst der Mac OS X um Online-Funktionalität (Mail, iDisk, Backup, u. a.) erweitert)
- Mobile me (Wird ab Juli 2008 den Dienst .Mac ablösen und erweitern.)
- Apple Movie Trailers (weltweit größte Sammlung von Movietrailern)
- AppleLink (wurde 1985 als Support-Plattform für die Kunden und für Vertragshändler gestartet)
- eWorld (sollte Apples Antwort auf AOL sein, war aber nur von 1994 bis 1996 online)
Von Apple eingesetzte Prozessoren
- MOS 6502
- 65816
- 68000-Prozessorfamilie
- PowerPC-Prozessorfamilie
- Intel Core Solo seit 28. Februar 2006 in Mac Mini 1,5 Ghz bis zum 6. September 2006 ab diesen Zeitpunkt wurde die komplette Mac mini Serie auf Core Duo umgestellt
- Intel Core Duo seit 10. Januar 2006 in MacBook Pro und (bis September 2006) iMac, sowie seit 28. Februar 2006 im Mac mini 1,66 Ghz, seit Mai 2006 auch im MacBook
- Intel Core 2 Duo seit dem 6. September 2006 im iMac, außerdem seit Oktober 2006 im MacBook und MacBook Pro, seit Mitte 2007 auch im Mac mini<ref>Apple Developer Connection Introduction to iMac Developer Note </ref>
- Intel Xeon seit 7. August 2006 im Mac Pro
Softwarestandards
Apple benutzt sowohl offene als auch proprietäre Standards in seinem Betriebssystem. Offene Standards werden vor allem im Betriebssystemkern Darwin eingesetzt, der unter einer Open-Source-Lizenz steht.
In den darüberliegenden Schichten des Betriebssystems und der Anwendungssoftware kommen dagegen einige proprietäre Standards zum Einsatz:
- Quartz als Grafikbibliothek, basierend auf PDF
- Apple's eigenes Aqua als GUI-Bibliothek
- QuickTime als Multimedia-Technologie, auf der auch iTunes basiert
Interoperabilität dieser proprietären Standards mit anderen Betriebssystemen stellt Apple selbst mit der folgenden Software her:
- Quicktime for Windows, um Multimediainhalte auch auf PCs mit dem Betriebssystem Windows abspielen zu können.
- iTunes für Windows, um iPods und im iTunes gekaufte Musik auch auf PCs mit Windows nutzen zu können.
Daneben gibt es von Drittherstellern Softwareprodukte wie den VLC Media Player, die Kompatibilität mit bestimmten QuickTime- und iTunes-Inhalten herstellen.
Kritik
Kritik zum Umweltschutz und Arbeitsbedingungen
Die Elektronik- und PC-Industrie insgesamt steht im Ruf, bei der Auftragsfertigung die arbeitsrechtlichen und gesundheitlichen Belange der Belegschaft sowie Belange des Umweltschutzes nicht hinreichend zu berücksichtigen.<ref>Sarah Bormann: 1.500 Liter Wasser für einen PC (10. August 2006)</ref>
Apple lässt seine Produkte vorwiegend in Asien fertigen. Die Auftragsfertigung hat Apple der taiwanesischen Aktiengesellschaft Foxconn übertragen, die in der chinesischen Sonderwirtschaftszone in Shenzhen nahe Hongkong produzieren lässt. Shenzhen wird mit der größten Elektronikfabrik der Welt auch als iPod-City bezeichnet. Foxconn ist im Jahr 2006 in den Medien aufgrund unmenschlicher Arbeitsbedingungen kritisiert worden.<ref>AppleInsider: Photos: inside Foxconns‚ iPod City‘ (14. Juni 2006)</ref> Der Auftraggeber Apple hat zwischenzeitlich Defizite eingeräumt und zugleich auf den herstellereigenen Apple Supplier Code of Conduct verwiesen.<ref>Apple Inc: Report on iPod Manufacturing (17. August 2006)</ref><ref>MacNN: Apple: Foxconn violated code of conduct (17. August 2006)</ref> Nach Apples eigenen Untersuchungen seien keine Verstöße gegen den Verhaltenskodex festgestellt worden, jedoch fanden sich bei Foxconn Verletzungen gegen den Supplier Code of Conduct.<ref>Daniel Ploettner: Apple schliesst Foxconn Untersuchung ab (18. August 2006)</ref> Die Mitarbeiter bei Foxconn hätten den Medienberichten zufolge monatlich jeweils rund 80 Überstunden geleistet und teilweise mit knapp 50 Euro pro Monat weniger als im Mindestlohn-Gesetz vorgeschrieben verdient.<ref>Technology Review: Wenn Apple in China bleibt, sollte es auf Einhaltung von Arbeitsstandards drängen (4. September 2006)</ref> Foxconn hatte zunächst wegen der Vorwürfe Schadenersatzforderungen gegen zwei Journalisten in China geltend gemacht, diese letztlich aber wieder zurückgezogen.<ref>tecChannel.de: iPod-Produzent Foxconn zieht hohe Schadenersatzforderung in China zurück (31. August 2006)</ref>Apple hat nach eigenem Bekunden Verité verpflichtet, für die Einhaltung sicherer, fairer und legaler Arbeitsplatzbedingungen Sorge zu tragen.<ref>Verité: Some of the Companies Working With Verité (2002)</ref> Außerdem hat sich Apple der Electronic Industry Code of Conduct (EICC) Implementation Group angeschlossen, die bereits Standards für die Industrie erarbeitet hat und Quellen zur Evaluierung der Auftragsfertiger anbietet.<ref>EICC: Member Firms (2002)</ref>
Im Bereich des Umweltschutzes sieht sich Apple Vorwürfen z. B. von Greenpeace und der Silicon Valley Toxics Coalition (SVTC) ausgesetzt.<ref>Greenpeace: Green My Apple</ref><ref>Roughly Drafted: The SVTC’s Toxic Trash Attack on Apple (englisch)</ref> Nicht alle diese Vorwürfe scheinen gerechtfertigt zu sein. Insoweit sie substantiiert sind, betreffen sie mehr die gesamte Industrie als die Firma Apple allein. Kritiker weisen zudem auf methodische Mängel des vergleichenden Rankings von Greenpeace<ref>Vergleichendes Ranking von Greenpeace</ref> hin, bei dem z. B. die durchschnittliche Nutzungsdauer der Produkte nicht berücksichtigt wird.<ref>Roughly Drafted: ArsTechnica: Mary E Tyler Admits Greenpeace a Fraud (englisch)</ref>
Steve Jobs hat als Reaktion auf die Vorwürfe von Greenpeace im Mai 2007 angekündigt, Apple führend im Bereich des Umweltschutzes machen zu wollen.<ref>Heise News: Steve Jobs will Apple führend im Umweltschutz machen</ref> In seinem Text A Greener Apple<ref>A Greener Apple von Steve Jobs</ref> führt Jobs bereits erreichte Erfolge auf und kündigt weitere Maßnahmen für den Umweltschutz an.
Apple fängt an sein Versprechen in die Tat umzusetzen. Das im Januar 2008 vorgestellte MacBook Air ist das erste Produkt, welches konsequent die Verwendung von giftigen Materialien drastisch reduziert. Weitere Apple-Produkte sollen im laufe des Jahres diesem Beispiel folgen.
Rückdatierte Aktienoptionen
Apple steht im Verdacht, Aktienoptionen im Wert von 20 Millionen US-Dollar an Apple-Chef Steve Jobs im Geschäftsjahr 2001 rückdatiert zu haben.<ref>Der Spiegel Jobs-Optionen werden zum Fall für die US-Justiz (12. Januar 2007)</ref> Bereits im August hatte Apple Unregelmäßigkeiten bei der Bilanzierung von Aktienoptionen bekannt gegeben, die alle seit dem 29. September 2002 veröffentlichten Finanzberichte betreffen könnten.<ref>Handelsblatt Apple schockt Aktionäre (4. August 2006)</ref> Apple stellte fest, dass Jobs von der Rückdatierung von Aktienoptionen zwar gewusst, aber geglaubt habe, nicht selbst von dieser Praxis der Datierung zu profitieren. Dem Manager seien auch die Folgen für die Bilanzen nicht klar gewesen.<ref>ZDNet Aktien-Skandal kostet Apple 84 Millionen Dollar (29. Januar 2007)</ref> Fraglich ist jedoch, ob CEO Steve Jobs tatsächlich von der Rückdatierung und deren Folgen keine Kenntnis hatte. Zwischenzeitlich ist bekannt geworden, dass Apple auch im Juni 2006 weitere Optionen im Wert von nunmehr insgesamt 84 Millionen US-Dollar rückdatierte, worauf die Bilanzen für die Geschäftsjahre 2005 und 2006 erneut geändert werden mussten.<ref>Macwelt Apples Aktienoptionsaffäre entwickelt sich zum Skandal (24. Januar 2007)</ref>
Apple mahnt Blogger ab
Apple ist in den letzten Jahren wiederholt gegen nichtautorisierte Berichterstattungen über deren Produkte gerichtlich vorgegangen.<ref>Die Zeit Blogger verrieten Firmen-Interna (11. Januar 2005)</ref> Betroffen waren hiervon in der Vergangenheit insbesondere Blogger von Apple Insider, PowerPage und Think Secret, die im Internet über geplante Produkteinführungen, über technische Neuerungen sowie Funktionsweisen von Appleprodukten berichteten.<ref>NZ Netzeitung GmbH Blogger wehren sich gegen Apple (5. April 2006)</ref> Apple vermutete hinter den Berichterstattern zum Teil eigene Angestellte die Firmeninternes preisgäben.<ref>Golem.de Geheimhaltung: Apple lanciert gezielt fingierte Produkte (16. Januar 2007)</ref> Zuletzt mahnte Apple Blogger ab, die über das markenrechtlich umstrittene iPhone von Apple berichteten und Abbildungen des Mobiltelefons veröffentlichten sowie Hinweise auf Programme gaben, die erlaubten, Wallpaper und Icons auf andere Mobiltelefone als das iPhone von Apple aufzuspielen.<ref>golem.de iPhone-Oberfläche – Apple geht gegen Nachahmer vor (15. Januar 2007)</ref><ref>Law-Blog Blogger verrieten Firmen-Interna (16. Januar 2007)</ref> Apple hat u. a. Paul O’Brien, den Gründer der Mobilfunk-Website MoDaCo, abgemahnt, da dieser neben Abbildungen von Apples iPhone auch ein Programm verlinkt hatte, welches ermöglichte, das Betriebssystem PalmOS der Treolinie mit Icons von Apples iPhone zu ergänzen.<ref>PCMagazin: iPhony – PalmOS-Programmstarter im iPhone-Look (18. Januar 2007)</ref><ref>Focus: Apple mahnt Blogger ab (16. Januar 2007)</ref> U. a. hatte SimToGo ein solches Programm unter dem Namen iPhony 0.1 bzw. 0.2 angeboten.<ref>MacTechNews: Apple-iPhone-Themes für Mobilgeräte (18. Januar 2007)</ref> In den bisherigen gerichtlichen Verfahren gegen die Autoren der Berichte hatte Apple teilweise keinen Erfolg.<ref>Electronic Frontier Foundation EFF: Breaking News</ref> Erst im Jahr 2006 hatte ein kalifornisches Gericht festgestellt, dass Blogger und Online-Journalisten denselben verfassungsgemäßen Schutz der Pressefreiheit genießen wie Vertreter der traditionellen Presse.<ref>Mac Essentials Apple vs. Blogger: Sieg der Pressefreiheit (27. Mai 2006)</ref> Außerdem musste Apple auch die Electronic Frontier Foundation mit einer Zahlung von 700.000 US-Dollar für die Übernahme der Verteidigung- und Gerichtskosten entschädigen.<ref>InfoWeek Apple muss Blogger entschädigen (1. Februar 2007)</ref>
Verbreitungsmethode des Safari-Browsers
Am 18. März 2008 verließ die Windows-Version des Webbrowsers Safari das Beta-Entwicklungs-Stadium und wurde der breiten Öffentlichkeit zum Download auf der Apple-Website angeboten. Außerdem wurde auch die Auslieferung durch den Apple-eigenen automatischen Aktualisierungsdienst Apple Software Update eingeschaltet. Trotz des anderslautenden Namens (Update bedeutet Aktualisierung) wird dabei Safari auch ohne bereits vorhandene ältere Version per Standardeinstellung zusammen mit sicherheitskritischen Aktualisierungen anderer Apple-Software auf dem betroffenen System eingerichtet. Wenn die Safari-Installation nicht gewünscht sei, müsste der Benutzer diese Option zuvor deaktivieren.
Dieses Verhalten veranlasste John Lilly als Chef der Mozilla Corporation, die mit Firefox um die Marktanteile auf dem Browsermarkt mit Apple konkurriert, zu scharfer Kritik in seinem Blog.<ref>Heise Newsticker: Apple verbreitet Safari im Gepäck von iTunes-Updates, 22. März 2008</ref><ref>John Lilli: Apple Software Update, Blogbeitrag in John’s Blog vom 21. März 2008, englisch</ref> Ein anderer Kritiker betonte, dass nicht mal Microsoft versuchte, Software auf diese Weise dem Benutzer aufzudrängen.<ref>Spiegel Online: Apple drängt Windows-Nutzern Safari-Browser auf, 25. März 2008</ref><ref>Ed Bott: What Microsoft can teach Apple about software updates, 24. März 2008, englisch</ref>
- Siehe auch Kritik zu Safari.
Literatur
- Owen W. Linzmayer: Apple streng vertraulich. Die Tops und Flops der Macintosh-Geschichte. Midas, Zürich 2000, ISBN 3-907100-12-3
- Paul Kunkel: AppleDesign. The work of the Apple Industrial Design Group. Graphis, New York 1997, ISBN 1-888001-25-9
- Owen W. Linzmayer: Apple Confidential 2.0. The definitive history of the world's most colorful company. No Starch Press, San Francisco 2004, ISBN 1-59327-010-0 (engl.)
- Dr. Joachim Gartz: Die Apple-Story ISBN 3-908497-14-0
- Steve Wozniak, Gina Smith: iWoz. Wie ich den Personal Computer erfand und Apple mitgründete. Carl Hanser Verlag, 2006 ISBN 3-446-40406-6
Siehe auch
<imagemap>
Image:Wiktfavicon en.svg|16px|Wiktionary
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desc none</imagemap>
Wiktionary: apple – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen und Grammatik
Weblinks
Einzelnachweise
<references/>
Koordinaten: [[[:Vorlage:KoordinateURL]]37_19_54_N_122_01_51_W_type:landmark_region:US-CA Firmensitz: 37º 19′ 54″ N, 122º 01′ 51″ W]
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es:Apple Inc.
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fa:شرکت اپل
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ga:Apple Inc.
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id:Apple Inc.
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sq:Apple Inc.
sr:Епл
sv:Apple Inc.
ta:ஆப்பிள் நிறுவனம்
tg:Apple Computer
th:แอปเปิล (บริษัท)
tl:Apple Inc.
tr:Apple
uk:Apple
uz:Apple Inc.
vi:Apple Inc.
yi:עפל (פירמע)
zh:蘋果公司
zh-yue:蘋果集團