Chester Carlson
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Chester Floyd Carlson (* 8. Februar 1906 in Seattle, Washington; † 19. September 1968 in New York) war Physiker und Patentanwalt. Er gilt als Erfinder des modernen Fotokopierers nach dem Prinzip der Elektrofotografie.
[Bearbeiten] Leben
1942 erhielt der studierte Physiker ein Patent (2,297,691) auf das Elektrophotographie genannte Verfahren, an dem er seit 1935 während seiner Freizeit gearbeitet hatte. Da er an Arthritis litt, stellte er den arbeitslosen österreichischen Physiker Otto Kornei als Assistenten ein. Am 22. Oktober 1938 gelang ihnen in Carlsons Labor in Astoria, Queens, die erste Kopie einer Schriftvorlage.
Dabei wurde der Schriftzug „10.-22.-38 ASTORIA“ (mit Tusche geschrieben auf einer Glasplatte) mittels Licht zunächst auf eine statisch aufgeladene Metallplatte übertragen. Nach dieser Belichtung und dem Auftragen von Bärlappsamen wurde der Schriftzug auf der Platte sichtbar. Im letzten Arbeitsschritt wurde ein Wachspapier auf die Platte gestrichen und der Farbstoff an das Papier übergeben. Damit war die Elektrofotografie erfunden.
Carlson wurde auch durch seine Unterstützung für die Forschungen des Parapsychologen Ian Stevenson über Reinkarnation bekannt, für den er einen Lehrstuhl an der University of Virginia stiftete.
[Bearbeiten] Weblinks
- „Geniestreiche (XX): Wie Chester Carlson den Kopierer erfand“ (Artikel Die Zeit 24/1996)
- Autobiografischer Artikel
| PND: Datensatz zu Chester Carlson bei der DNB |
| Keine Treffer im DDB-OPAC, 8. Juni 2006 |
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Carlson, Chester Floyd |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanischer Erfinder, Physiker und Patentanwalt |
| GEBURTSDATUM | 8. Februar 1906 |
| GEBURTSORT | Seattle, USA |
| STERBEDATUM | 19. September 1968 |
| STERBEORT | New York City, USA |

