Dürnstein

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen werden unter Dürnstein (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Karte
Wappen von Dürnstein
Dürnstein (Österreich)
DMS
Dürnstein
Basisdaten
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)
Bundesland Niederösterreich
Politischer Bezirk Krems-Land (KR)
Fläche 16,81 km²
Koordinaten 48° 24′ N, 15° 31′ OKoordinaten: 48° 23′ 44″ N, 15° 31′ 13″ O
Höhe 209 m ü. A.
Einwohner 877 (31. März 2008) [1]
Bevölkerungsdichte 52 Einwohner je km²
Postleitzahl 3601
Vorwahl 02711
Gemeindekennziffer 3 13 04
AT124
Adresse der
Gemeindeverwaltung
Dürnstein 25
3601 Dürnstein
Offizielle Website
Politik
Bürgermeisterin Barbara Schwarz (ÖVP)
Gemeinderat (2005)
(15 Mitglieder)
11 ÖVP, 2 SPÖ, 2 FPÖ
Lage der Stadt Dürnstein
Karte
Dürnstein im Winter
Dürnstein im Winter
Dürnstein gesehen vom Vogelbergsteig
Die Ruine von Dürnstein

Dürnstein ist eine Stadt in Niederösterreich mit 911 Einwohnern im Bezirk Krems-Land. Zusammen mit der landschaftlichen und architektonischen Schönheit der Wachau ist der Ort eines der bekanntesten touristischen Ziele in Österreich geworden.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

Dürnstein liegt an der Donau in der Wachau, die das Waldviertel vom Dunkelsteinerwald trennt. Die Fläche der Stadtgemeinde umfasst 16,81 Quadratkilometer. 59,61 Prozent der Fläche sind bewaldet.

Katastralgemeinden sind Dürnstein, Oberloiben und Unterloiben, weitere Ortsteile Dürnsteiner Waldhütten und Rothenhof.

[Bearbeiten] Geschichte

Im österreichischen Kernland Niederösterreich liegend, teilte der Ort die wechselvolle Geschichte Österreichs. Hier wurde von 1192 bis 1193, in der Burg Dürnstein (heute Ruine Dürnstein) der englische König Richard Löwenherz gefangen gehalten, wodurch Dürnstein zu einer der bekanntesten Burgruinen wurde. 1645 erfolgte die Sprengung der Burg Dürnstein durch die Schweden unter General Lennart Torstenson.

Stift Dürnstein wurde 1410 gegründet und im 18. Jahrhundert von Munggenast und Steinl barockisiert.

1192 wurde erstmals der Name Dürnstein im Zusammenhang mit Richard Löwenherz erwähnt. 1347 wird Dürnstein erstmalig als Stadt genannt. Mit der neuen Gemeindeverfassung von 1850 amtiert ein Bürgermeister im Ort. 1968 erfolgte die Zusammenlegung der Gemeinden Oberloiben und Unterloiben zur Gemeinde Loiben, die 1971 zu Dürnstein kam. 1994 Verleihung des Europadiploms. 2001 wird die Stadt gemeinsam mit der Wachau zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt.

[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten

[Bearbeiten] Bauwerke

[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung

1971: 1056 Einwohner
1981: 1031 Einwohner
1991: 1002 Einwohner
2001: 931 Einwohner

[Bearbeiten] Politik

Bürgermeisterin der Stadtgemeinde ist Barbara Schwarz, Amtsleiter Günther Eggharter.

Im Stadtgemeinderat gibt es bei insgesamt 15 Sitzen nach der Gemeinderatswahl vom 6. März 2005 folgende Mandatsverteilung: Liste ÖVP 11, SPÖ 2, FPÖ 2, andere keine Sitze.

[Bearbeiten] Partnerstadt

Tegernsee, Oberbayern

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

Der Wachauer Wein und mit ihm die Heurigenlokale und der Tourismus spielen eine bedeutende wirtschaftliche Rolle. Das bekannteste Österreichische Weingut, die Genossenschaft Freie Weingärtner Wachau hat ihre Kellereien vor den Stadtmauern von Dürnstein.

Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 53, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 127. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 428. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 47,47 Prozent.

Dürnstein liegt an der Donauuferbahn und besitzt gemeinsam mit Oberloiben einen Bahnhof östlich des Ortes.

[Bearbeiten] Vereine

  • Wassersportunion Wachau (Rudern)

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Literatur

  • Franz Eppel: Die Wachau. Nibelungen- und Strudengau. Ihre Kunstwerke, historischen Lebens- und Siedlungsformen. Salzburg 1975
  • Flaschberger, Johann: Naturnahe Wälder bei Dürnstein in der Wachau. Universität für Bodenkultur Wien, Diplomarbeit, 1988
  • Hofmann: Dürnstein, Faberverlag 1952
  • Ameseder, Bodenstein Tribl: 1000 Jahre Loiben, Stadtgemeinde Dürnstein 2002

[Bearbeiten] Weblinks

Commons Commons: Dürnstein – Bilder, Videos und Audiodateien
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