D (Programmiersprache)

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D
Paradigmen: imperativ, objekt-orientiert, generisch, modular
Erscheinungsjahr: 2007
Entwickler: Walter Bright
Aktuelle Version: 1.035 (stable), 2.019 (alpha)  (3. September 2008[1][2])
Typisierung: Stark, statisch
wichtige Implementierungen: DMD[3], GDC[4]
Einflüsse: C, C++, Java, C#

D ist eine Programmiersprache, die sich äußerlich stark an C++ anlehnt. Ebenso wie C++ ist D für die Systemprogrammierung geeignet. D wird seit 1999 von Walter Bright entwickelt und wurde am 3. Januar 2007 in der stabilen Version 1.0 veröffentlicht.[5]

Seit dem 17. Juni 2007 gibt es einen experimentellen 2.0-er Version-Zweig, in dem die Sprache weiter entwickelt wird.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Sprachmittel

Die Sprache D übernimmt die meisten Sprachmittel der Sprache C. Auch die C-Standardbibliothek ist Bestandteil von D. Dadurch besteht Kompatibilität zu in C geschriebenen Programmen. Kompatibilität mit C++ gibt es hingegen nicht.

Ebenso wie C++ ist D eine objektorientierte, imperative Programmiersprache und verfügt über Templates und überladbare Operatoren. Gegenüber C++ bietet es außerdem Design by contract, Module und eine integrierte automatische Speicherbereinigung. Letztere kann sowohl global als auch für einzelne Objekte deaktiviert und durch eine eigene Speicherverwaltung ersetzt werden.

[Bearbeiten] Compiler

Es gibt zur Zeit (2008) zwei Compiler für die Sprache D, den DMD (Digital Mars D)[3] vom Erfinder Walter Bright für Windows und Linux, sowie GDC [4], eine Implementierung für GCC für verschiedene Plattformen. Des Weiteren gibt es inzwischen zwei Compiler für D, die selbst in D programmiert wurden. Dies sind der DIL Compiler und Dang, beide Compiler sind LLVM kompatibel.

[Bearbeiten] Programmbeispiel

// Programm, geschrieben in D, das seine Parameter ausgibt
 
import std.stdio;  // importiert die Funktion writefln()
 
void main(string[] args)
{
  foreach(int i, string a; args) {
    writefln("Parameter %d = '%s'", i, a); // Jeder Eintrag im Feld args wird ausgegeben.
  }
}

Erläuterung

Der main-Funktion werden die Parameter als ein Feld von Zeichenketten (Strings) übergeben. Ruft man dieses Programm unter Windows mit beispiel.exe -win -s auf, dann gibt es diesen Text in einem Konsolen-Fenster aus:

Parameter 0 = 'beispiel.exe'
Parameter 1 = '-win'
Parameter 2 = '-s'

Siehe auch: Hallo Welt in D

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Quellen

  1. D 1.0 Change Log, http://www.digitalmars.com/d/1.0/changelog.html
  2. D 2.0 Change Log, http://www.digitalmars.com/d/2.0/changelog.html
  3. a b DMD (Digital Mars D): DMD
  4. a b GDC (Gnu D Compiler):GDC
  5. Heise Online: Eleganter programmieren: D ist da, 3. Januar 2007 – 14:52

[Bearbeiten] Literatur

  • Tobias Wassermann & Christian Speer: Programmieren in D, 1. Auflage (November 2007), 165 Seiten, entwickler.press, ISBN 978-3939084693
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