Datendurchsatz
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Der Datendurchsatz eines Netzes gibt die Datenmenge an, die über dieses übertragen werden kann. Im Gegensatz zur Datenübertragungsrate werden dabei aber reine Nutzdaten berücksichtigt, evtl. Steuerdaten werden also nicht mitgerechnet. Beispiel: Der Datendurchsatz eines 11-Mbit/s-WLANs beträgt ca. 50 % der Übertragungsrate, also ca. 5,5 Mbit/s.
[Bearbeiten] Beispiele
| Technik | Datenübertragungsrate (Brutto-Rate) |
Datendurchsatz (Netto-Rate) |
|---|---|---|
| Fast Ethernet | 100 Mbit/s | 94 Mbit/s |
| Gigabit Ethernet | 1000 Mbit/s | 940 Mbit/s |
| POF | 100 Mbit/s | 94 Mbit/s |
| WLAN 802.11g | 54 Mbit/s | 5-25 Mbit/s |
| WLAN 802.11n | 300 Mbit/s | 5-120 Mbit/s |
| Powerline | 200 Mbit/s | 15-85 Mbit/s |
Quelle: c't 12/2007, S. 123
[Bearbeiten] Weitere Faktoren
In der Praxis kommen bei den verschiedenen Übertragungstechniken viele zusätzliche Hard- und Softwarekomponenten ins Spiel, welche den Durchsatz auf einen Bruchteil verringern können. So kann ein Gigabit-LAN mit normalen Festplatten nicht ausgereizt werden. Sie erreichen nur ca. 60 MB/s und zusätzlich kann das Betriebssystem bremsen. FireWire (400 Mbit/s) ist in der Praxis schneller als USB 2.0 (480 Mbit/s), da die Daten effizienter verarbeitet werden. Das nominell um rund ein Fünftel langsamere FireWire schafft 29 bis 48 Prozent mehr Netto-Durchsatz (30 MB/s).
Achtung: 1 MB/s = 8 Mbit/s
[Bearbeiten] Einzelnachweise
c't 19/2003, S. 146

