Deutscher Depeschendienst

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ddp Deutscher Depeschendienst GmbH
Logo des ddp
Unternehmensform GmbH
Gründung 1971
Unternehmenssitz Berlin, Deutschland
Unternehmensleitung

Matthias Schulze, Geschäftsführer, Joachim Widmann, Chefredakteur

Mitarbeiter ca. 120 (2008)
Umsatz 11,7 Mio. EUR (2007)
Branche Nachrichtenagentur, Mediendienstleister
Produkte

Nachrichten-Content, Bildagentur, Verlagssoftware

Website www.ddp.de

Der Deutsche Depeschendienst (ddp) – ddp Deutscher Depeschendienst - ist eine Nachrichtenagentur mit Sitz in Berlin. Der ddp berichtet aus Deutschland und aus dem Ausland über Ereignisse, die für Deutschland wichtig sind.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Hintergründe des Unternehmens

Der ddp beschäftigt mehr als 120 feste Redakteuren und Fotografen und ca. 350 freie Korrespondenten.

Geschäftsführer des ddp ist seit 2005 Dr. Matthias Schulze, Chefredakteur ist seit 2005 Joachim Widmann.

ddp liefert Nachrichten-Content in Text und Bild an - nach eigenen Angaben - etwa 350 Kunden. [1]

Der ddp-Basisdienst generiert und liefert Nachrichten aus den Zentralressorts Politik, Wirtschaft, Kultur und Vermischtes. Mit 23 Landesdiensten berichtet ddp aus allen 16 Bundesländern über landespolitische und regionale Themen. Zusammen mit Kooperationspartnern bietet ddp außerdem Themen- und Ratgeberdienste an. Der ddp-Bilderdienst unter Leitung von Dirk von Borstel visualisiert rund um die Uhr alle relevanten Ereignisse für Deutschland.

ddp versteht sich als Mediendienstleister und produziert des Weiteren druckfertige Ganzseiten für Tageszeitungen und Content für Websites. In Kooperation mit dem österreichischen Softwarehaus Knallgrau wird ferner ddp-LeuteNetz angeboten, eine Software zum Aufbau von Internet-Communities.

[Bearbeiten] Partner von ddp

Die Bildagenturen dfd und colourpress.

Die 2006 gegründete dfd Deutscher Fotodienst GmbH ist – neben dem Vertrieb des Bildmaterials der ddp - für den Bildverkauf der colourpress und der Labels defd movies, stars und a-life zuständig. Letztere wurden 2006 zusammen mit dem filmhistorischen pwe Peter W. Engelmeier Fotoarchiv erworben.

colourpress ist seit 2002 im skandinavischen Markt als Anbieter von Celebrity Fotos etabliert.

[Bearbeiten] Geschichte des Unternehmens

Der Deutsche Depeschendienst wurde 1971 durch acht ehemalige Mitarbeiter der US-Nachrichtenagentur UPI gegründet, nachdem die UPI ihren deutschsprachigen Dienst eingestellt hatte.

1992 übernahm ddp den Allgemeinen Deutschen Nachrichtendienst ADN, die ehemalige staatliche Nachrichtenagentur der DDR, worauf sich die Agentur in ddp/ADN umbenannte. Seit 2000 nennt sich ddp/ADN wieder wie ursprünglich ddp.

2006 wurde der pwe Verlag GmbH, Hamburg, übernommen und in den neu gegründeten Deutschen Fotodienst (dfd) mit Sitz in Hamburg integriert, der über eine Datenbank mit 2 Millionen Bildern (Stand 2008) verfügt.

Anfang 2008 übernahm ddp schließlich die ganzen 100 Prozent der Kapitalanteile an der dänischen Fotoagentur colourpress.com A/S. Seit 2005 betreibt ddp bereits eigene Vertriebsaktivitäten im Ausland und erweiterte damit sein Bildangebot um den Unterhaltungsbereich. colourpress wird als eigenständige Agentur fortgeführt.

Seit seiner Gründung wechselten mehrfach die Hauptgesellschafter des ddp (u. a. Bolko Hoffmann 1983; Wolf E. Schneider 1994; ProSieben-Gruppe (später ProSiebenSat.1 Media AG) 1998). 1983 und 2004 meldete der ddp Insolvenz an.

Seit 2004 ist der ddp zu 100 Prozent eine Tochter der Starnberger Beteiligungsgesellschaft ARQUES Industries, die das Geschäft unter der Firmierung ddp Deutscher Depeschendienst GmbH fortführt. Im Frühjahr 2008 gab ddp bekannt, mit 11,7 Mio. Euro das beste Ergebnis in der Unternehmensgeschichte erzielt und damit stabil die Gewinnzone erreicht zu haben.

[Bearbeiten] Mitbewerber

Mitbewerber im deutschen Markt sind die deutschen Niederlassungen der internationalen Agenturen Agence France-Presse, Associated Press und Reuters.

Zum Mitbewerber dpa Deutsche Presse-Agentur stellt sich der Deutsche Depeschendienst komplementär auf. Die Gesellschafter der dpa sind Medienunternehmen wie Verlage und Rundfunkanstalten, wobei sich Gesellschafter und Kunden der Agentur zu einem kleinen Teil decken.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. DDP: Über das Unternehmen, Abgerufen am 17.08.2008

[Bearbeiten] Weblinks

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