Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche
Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz, Standort Saarbrücken

Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) ist ein Public Private Partnership mit Großunternehmen, Mittelständlern, den Ländern Rheinland-Pfalz und Saarland als Gesellschaftern und dem BMBF als Projektförderer. Die Industrie hat die Mehrheit im Aufsichtsrat.

Das DFKI wurde 1988 gegründet. Die Standorte des DFKI sind Kaiserslautern, Saarbrücken und Bremen sowie ein Projekt-Büro in Berlin.

Ohne staatliche Grundfinanzierung, also durch reine Auftrags- und Projektforschung, hat sich das DFKI nach 20 Jahren zum weltweit größten Zentrum für Künstliche-Intelligenz-Forschung mit mehr als 400 Forschern entwickelt.

Inhaltliche Schwerpunkte sind Bildverstehen und Mustererkennung, Wissensmanagement, Graphik und Agenten, Sprachtechnologie, Intelligente Benutzerschnittstellen, Wirtschaftsinformatik, Sichere Kognitive Systeme, Mensch Maschine Interaktion und Robotik.

Seit 1998 sind aus dem DFKI mehr als 45 Spin-off-Unternehmen mit circa 1200 High-Tech-Arbeitsplätzen hervorgegangen.

Das DFKI war federführend im ambitionierten Verbmobil-Projekt für sprecherunabhängige maschinelle Übersetzung von Spontansprache zwischen Deutsch, Englisch und Japanisch.

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Weblinks

Koordinaten: 49° 25' 18" N 7° 45' 27" O

Persönliche Werkzeuge
Andere Sprachen