eComStation

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eComStation

Screenshot der eCS WPS
Basisdaten
Entwickler Serenity Systems, IBM, Microsoft, Mensys und OSS Entwickler
Version eComStation 1.2R (April 2006)
Abstammung \ Multitasking MS-DOS
  \ OS/2
   \ eComStation
Lizenz Proprietär
Website www.ecomstation.com

eComStation (kurz eCS) ist ein Betriebssystem der Firma Serenity Systems und als solches die OEM-Weiterentwicklung und Nachfolger von OS/2. Die Entwicklung wird hauptsächlich durch Mitarbeiter der niederländischen Firma Mensys, freiwillige Helfer und durch die Open-Source Community Netlabs.org (siehe Weblinks) getragen. Unter dem Dach von Netlabs.org werden zahlreiche Erweiterungen entwickelt oder portiert. So stammt unter anderem der Dokument-Betrachter Lucide, der PDF, JPEG und DjVu Dateien anzeigen kann und in eComStation 2.0 integriert wird, von Netlabs.

Eine Demoversion von eComStation 1.2R ist als sogenannte LiveCD verfügbar (ähnlich Knoppix), bei der kein Zugriff auf die Festplatte nötig ist. Die Netzwerkkarte wird automatisch erkannt (wobei nur verhältnismäßig wenige berücksichtigt werden) und es wird eine automatische Konfiguration per DHCP vorgenommen, so dass ein Zugriff auf das Internet mit dem installierten Webbrowser Firefox möglich ist.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Hauptunterschiede zu OS/2

Der Hauptunterschied zu OS/2 ist, dass viele Pakete, die normalerweise mühsam zusammengesucht werden müssen, bereits in eComStation integriert sind. Dazu kommt noch der Zugriff auf IBM-Treiber, den IBM-Kunden normalerweise nur durch einen zusätzlichen, kostenpflichtigen Support-Vertrag erhalten.

[Bearbeiten] Funktionsumfang

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  • einfache Installation (auch auf aktueller Hardware) verglichen mit den letzten von IBM veröffentlichen OS/2 Versionen
  • aktueller OS/2 Kernel
  • Workplace Shell (WPS) wurde erweitert durch
    • eWorkplace (abgespeckte Version von xWorkplace)
    • Virtuelle Desktops (konfigurierbare Anzahl; begrenzt auf maximal 100) durch eWorkplace
    • eStyler (verändert das Aussehen der WPS)
  • aktuelle Treiber
    • SciTech SNAP ENT Grafiktreiber (unterstützt mehr als 240 Chipsätze, Overlay, DualHead und DVI je nach Chipsatz)
    • Panorama VESA Grafiktreiber (seit eCS 2.0 - bietet eine verbessere VESA-Unterstützung und erlaubt Widescreen Modi bei Intel und AMD/ATI Grafikchips durch die Manipulation des Grafikkarten-BIOS)
    • USB-Unterstützung (OHCI-, UHCI- (USB 1.1) und EHCI-Treiber (USB 2.0) für Drucker, Tastaturen, Mäuse, USB-Sticks,...)
    • Treiber für Netzwerkkarten (wird mit eCS 2.0 durch GenMAC >=2.2 erweitert)
    • Treiber für WLAN-Karten (wird mit eCS 2.0 aktualisiert; GenMAC >=2.0 unterstützt dann auch die WPA-Verschlüsselung)
    • Treiber für Soundkarte durch Uniaud (Portierung des Linux ALSA-Treibers)
    • EIDE (PATA) und SATA-Treiber (DANIS506 und DANIATAPI von Daniela Engert)
    • JFS (mit dem Erscheinen von eCS 2.0 wird auch der Bootvorgang von einer JFS-Partition unterstützt)
    • NTFS-Unterstützung (nur lesend)
    • FAT32-Unterstützung
    • Druckertreiber (PostScript-, PCL-, Tintenstrahldrucker, sowie Plotter)
    • Scannertreiber SANE (SCSI und USB)
    • ...
  • vereinfachter Logical Volume Manager
  • WarpIN als Software-Installationsprogramm
  • Weitere Programme
    • IBM VoiceType Spracherkennung
    • HOBLink X/11 Server
    • Tame Scanner Frontend (nutzt SANE als Backend)
    • Java 1.3.1 von IBM
    • Java 1.4.2 von Innotek
    • ...
  • weitere enthaltene Open-Source Software
    • Wireless-LAN-Monitor für die Konfiguration des WLAN-Netzwerkinterfaces (nutzt den GenMAC-Treiber und integriert sich in xWorkplace oder eWorkplace)
    • Mozilla Firefox Webbrowser
    • und weitere Mozilla-Projekte
  • für Softwareentwickler
  • zusätzlich zu erwerbende Pakete
    • Multi Processor Pack für SMP-Unterstützung bis zu 64 CPUs (Mehrkern Prozessoren wie die AMD X2 und Intel Core2Duo Modelle werden dabei nur mit einem ACPI-Treiber unterstützt - derzeit BETA)
    • Der Kauf des zusätzlichen Multi Processor Pack ist bei eCS 2.0 nicht mehr erforderlich, da eCS 2.0 bereits den SMP-Kernel enthält und dieser nach der Installation des Systems aktiviert werden kann (zur Nutzung mehrerer Prozessorkerne ist ggf. die Aktivierung des ACPI-Treibers erforderlich).
    • Software Subscription Services (12 Monate Laufzeit; Zugriff auf Beta- und neue eCS-Versionen, wenn diese in den 12 Monaten erscheinen)

[Bearbeiten] Versionen

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