Edgar Broughton

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche
Redundanz
Die Artikel Edgar Broughton und Edgar Broughton Band überschneiden sich thematisch. Hilf mit, die Artikel besser voneinander abzugrenzen oder zu vereinigen. Bitte äußere dich in der Diskussion über diese Überschneidungen, bevor du diesen Baustein entfernst. Yeahx3 13:17, 3. Nov. 2007 (CET)

Edgar Broughton (* 29. Oktober 1947 in Warwick, England) ist ein englischer Sänger und Gitarrist.

[Bearbeiten] Geschichte

1966 machte die Edgar Broughton Blues Band erste Aufnahmen, doch keine Plattenfirma wollte diese veröffentlichen. Erst als die Band den Namen auf Edgar Broughton Band verkürzte und sich politiserte, avancierte Edgar Broughton 1969 zu einer der Leitfiguren des englischen Politrocks.

Zusammen mit Art Grant am Bass und seinem Bruder Steve Broughton am Schlagzeug, stieß er auf Umsonstkonzerten fortan seinen Kriegsruf aus: «Out, Demons, Out!» Mit diesem monoton-repetitiven Song, der 1971 bis auf Platz 35 der britischen Charts gelangte, wollte Edgar Broughton nach eigener Aussage die Zuhörer zu einer Einheit zusammenschweißen und die „Schweine-Mentalität“ aus allen austreiben. Ähnlich simpel und naiv klangen in der Anfangszeit auch einige seiner übrigen Lieder und Parolen. Auch die ersten drei Alben gelangten in Großbritannien auf mittlere Plätze der Hitparade.

Broughton-Fans verlangten meistens von der Gruppe, kostenlos aufzutreten, und traten manchmal die Türen der Konzertsäle ein, wenn Eintrittsgeld gefordert wurde. In einem Interview mit dem englischen Kritiker Mark Plummer sagte Broughton: „Ich hätte gern einen absolut utopischen Staat, der nichts fordert. Aber ich weiß nicht recht, wie es dazu kommen soll. Ich kann nur darauf hoffen. Und Hoffnung bedeutet ja nicht, dass ich schon weiß, wie es funktioniert.“

1971 wandte sich Broughton vom rabiaten Politrock ab. Von der dritten LP an, der so genannten „Schlachthausplatte“ (Das umstrittene Cover zeigt an Haken aufgehängte Tierteile und dazwischen einen menschlichen Torso in einem Schlachthof) produzierte er mit seiner Edgar Broughton Band differenziertere Klänge. Die Politparolen verschwanden weitgehend und an deren Stelle traten in den Texten private Themen oder Umweltprobleme. Die Musik wurde mit Folkelementen und Chören angereichert und bei den Studioaufnahmen steuerte auch der damals noch weitgehend unbekannte Mike Oldfield einige Passagen bei. Steve Broughton unterstützte im Gegenzug Oldfield auf seinem 1973 erschienenen Werk Tubular Bells am Schlagzeug. Als zweiter Gitarrist trat Victor Unitt (Ex-The Pretty Things) der Band bei.

Aus dieser Zeit stammt auch die als Single erschienene Ballade „Hotel Room“, eines der bis heute bekanntesten Stücke der Edgar Broughton Band.

Trotz der musikalischen Weiterentwicklung und weiteren teilweise hörenswerten Alben und Tourneen sank in den 1980er Jahren der Stern der Edgar Broughton Band zunehmend.

Die Edgar Broughton Band reformierte sich 2006 und tourte in Großbritannien und Deutschland. Dabei entstand die erste Live DVD im Rockpalast des WDR.

[Bearbeiten] Diskographie

siehe Edgar Broughton Band

[Bearbeiten] Weblinks

Persönliche Werkzeuge