Einstellung (Film)

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Einstellung (engl. Shot) bezeichnet eine Folge von Einzelbildern, die ohne Unterbrechung mit einer Filmkamera aufgenommen wurden. Aus den verschiedenen Einstellungen wird später der gesamte Film geschnitten. Dabei können Einstellungen auch geteilt werden, um z. B. ein Gespräch abwechselnd aus verschiedenen Perspektiven darzustellen.

Der Regisseur kann von einer Einstellung mehrere so genannte Takes drehen lassen, entweder um offensichtliche Patzer zu korrigieren (Versprecher, Lachkrampf, sichtbare Tonangel, etc.), oder um später beim Schnitt einen größeren Entscheidungsspielraum zu gewährleisten. Durch eine Zerteilung in Schnitt und Gegenschnitt können auch unterschiedliche Takes der gleichen Einstellung unauffällig miteinander kombiniert werden, da der Schnitt zwischen den Takes durch einen eingefügten Gegenschnitt verschleiert wird (siehe auch Buffer Shot).

Auch im Bereich der Filmsynchronisation wird der Begriff "Take" benutzt, um einzelne Abschnitte eines Filmes, die vertont werden sollen, voneinander zu trennen. In diesem Zusammenhang sind die Begriffe „Einstellung“ und „Take“ synonym, da bei der Synchronisation im Regelfall an der Filmmontage keine Änderungen mehr vorgenommen werden. Also existiert hier von jeder Einstellung genau ein Take.

Der Begriff kommt wahrscheinlich aus der Fotografie, wo man den größten Teil der Zeit mit verschiedenen Einstellungen, z. B. Licht, für eine Aufnahme zu tun hat. Beim Film werden einige Einstellungen, z. B. Schärfe, dagegen oft auch innerhalb einer „Einstellung“ vorgenommen. Das Set Dressing (Arrangement von Kulissen und Requisiten, Ausleuchtung, etc.) wird hingegen auch bei Filmaufnahmen meist einmalig „eingestellt“ und höchstens zwischen zwei Takes verändert. Derartige Änderungen können zu Anschlussfehlern führen, wenn sie nicht auch für die zugehörigen Gegenschnitte nachvollzogen werden.

In der Filmkunst wird die Darstellung eines gefilmten Schauspielers oder Objekts einer Einstellung in Einstellungsgrößen angegeben.

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