Ejido

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Dieser Artikel befasst sich mit der Besitzform des Ejido. Für Städte dieses Namens siehe El Ejido (Spanien) und Ejido (Venezuela)

Der Ejido ([ɛxˈiðo], spanisch) aus dem lat. exitum, ist eine Besitzform, die gekennzeichnet ist durch gemeinsamen Grundbesitz und individuelle Nutzung. Um 1492, zur Zeit der Reconquista ließen Isabella und Ferdinand weitere Teile der Iberischen Halbinsel besetzen. Die Bezeichnung der Stadt El Ejido in Andalusien weist darauf hin, dass der Begriff, für diese Form des Lehens in Spanien entstanden ist. In Spanien bildeten ausgedehnten Gebiete, welche damals die spanische Krone als Lehen vergab, die Ursprünge der Latifundien im heutigen Andalusien und der Extremadura. Im kolonialen Lateinamerika, welches durch die Conquista entstand, wurde durch die jurisitische Form des Ejido die Rechts- und Schuldverhältnisse zwischen spanischer Krone, Corregidor und Indigenas geregelt. Heute gilt der Ejido als die traditionelle indianische Form des Grundbesitzes vor allem in Mexiko. In der Mexikanischen Verfassung von 1857 trat an seine Stelle der private Großgrundbesitz in der Mexikanischen Verfassung von Santiago de Querétaro 1917 wurde die Rücknahme dieser Bodenreform versprochen.

Siehe auch: Allmende

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