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gulli:lexikon » FairPlay
gulli:lexikon - Alle Begriffe der Untergrund-SzeneTipp: Benutze die Suche, um weitere Begriffe im gulli:lexikon nachzuschlagen. FairPlay ist eine Digitale Rechteverwaltung der Aktiengesellschaft Apple für digitale Audio- und Video-Medien, das in der QuickTime-Technologie eingebunden ist. Es findet unter anderem bei Apple-Produkten wie dem iPod, dem iPhone, in iTunes und beim iTunes Store Verwendung. So ist jede Datei, die über den iTunes Store von Apple verkauft wird, mit diesem System fest verbunden. Ausgenommen vom Kopierschutz sind speziell gekennzeichnete Produkte im iTunes Store. Erkennen kann man solche Produkte am +-Symbol vor dem Kaufpreis.
Einschränkungen von FairPlay-geschützten DateienFairPlay schränkt die Benutzung der Dateien im Vergleich zu ungeschützten Dateien folgendermaßen ein:
Auf über iTunes bereits autorisierten Rechnern können geschützte Dateien von jedem Programm abgespielt werden, das sich auf QuickTime-Dateien versteht. Die Geschichte von FairPlayAm 28. April 2003 wurden iTunes 4 und der iTunes Store und damit auch FairPlay veröffentlicht. Am 12. Oktober 2005 erschien QuickTime 7.0.3 und iTunes 6. Seitdem ist der Kauf von Videos im iTunes Store möglich und dessen Schutz somit Bestandteil von FairPlay. Apples CEO Steve Jobs provozierte am 6. Februar 2007 mit seinem offenen Brief Thoughts on Music, in welchem er die Unwägbarkeiten von Kopierschutzverfahren und deren gesellschaftlichen Auswüchse umriss, eine Eskalation des Streits zwischen der Computer-, der Musik- und der Filmbranche sowie Verbraucherschutzorganisationen.<ref>Apple Inc. "Thoughts on Music"“ (6. Februar 2007)</ref><ref>The Mercury News "Music industry fires back at Apple's Jobs"“ (8. Februar 2007)</ref><ref>WAZ "Steve Jobs fordert Verzicht auf Kopierschutz"“ (7. Februar 2007)</ref> Jobs Forderung verleitete Chief Executive Edgar Bronfman der Warner Music Group sowie Mitch Bainwol, CEO der Recording Industry Association of America (RIAA) zu der Forderung, dass Apple FairPlay seinen Konkurrenten lizenzieren müsse.<ref>The Mercury News RIAA counters Jobs, says Apple should open technology“ (7. Februar 2007)</ref> Eine Einigung auf einen gemeinsamen Standard unter Beteiligung der verschiedenen Interessensgruppen erscheint aufgrund der widerstreitenden Interessenslagen fraglich.<ref>BusinessWeek A Few More "Thoughts on Music"“ (8. Februar 2007)</ref> <ref>Die Zeit Im digitalen Käfig"“ (8. Februar 2007)</ref> Dessen scheint sich auch Apple bewusst und reichte deshalb bereits am 1. Februar 2007 vorsorglich zwei weitere Patente ein, welche zum einen die sichere Konfiguration eines iPods mittels einer digitalen Signatur umfassen und zum anderen eine Methode zur sicheren Aktualisierung der DRM-Software beschreiben.<ref>InformationWeek A Few More "Apple Patents Point to iPhone Lockdown"“ (2. Februar 2007)</ref> Eine wesentliche Neuerung dieser Patente von Apple ist, dass Beeinträchtigungen der DRM-Software durch automatisierte Aktualisierungen behoben werden können, ohne beim Anwender nachfragen zu müssen. Quellen<references /> Siehe auchen:FairPlay es:FairPlay (DRM) fr:FairPlay ja:FairPlay no:FairPlay pl:FairPlay Dieser Artikel basiert auf dem Artikel FairPlay aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar. |
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