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Genesis live im Olympiastadion Berlin (2007)

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GrĂŒndung 1967
Auflösung
Wiedervereinigung
Genre Progressive Rock, Artrock, Pop
Website http://www.genesis-music.com
GrĂŒndungsmitglieder
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Ehemalige Mitglieder
Studio- und Live-Musiker

Genesis ist eine britische Rockband, die in den 1970er Jahren zu den einflussreichsten Gruppen des Progressive Rock und Artrock gehörte. Man zĂ€hlt Genesis neben King Crimson, Emerson, Lake & Palmer und Yes zu den Hauptvertretern (auch die 'großen Vier') des Progressive Rock.

Die Band ist gemeinhin fĂŒr ihre beiden deutlich unterschiedlichen musikalischen Ären bekannt. Zu Beginn ihrer Karriere machten ihre komplexen Songstrukturen, durchdachten Instrumentierungen und theaterhaft-kĂŒnstlerischen Live-Auftritte Genesis zu einer der wichtigsten und beliebtesten Bands der Progrock-Bewegung in den 1970er Jahren. Nach dem Ausstieg Peter Gabriels und Steve Hacketts wandelte die Band unter Phil Collins als Frontmann ihren Stil in den spĂ€ten 1970ern zum Mainstream-Rock und wurde zu einer der erfolgreichsten Musikgruppen ihrer Zeit. Selbst in dieser Phase aber behielten Genesis ihre Vorliebe fĂŒr ausgedehnte so genannte „Long Tracks“ bei und spielten viele dieser ausufernden epischen Songs auf ihren ausgedehnten Tourneen. Nachdem 1996 auch Phil Collins die Band verließ, wurde Ray Wilson zum neuen SĂ€nger.

Seit dem letzten, kommerziell weniger erfolgreichen Studioalbum und einer nachfolgenden Tournee trat die Band allerdings nur noch mit Anthologien ihrer bisherigen Songs und Veröffentlichung von bislang nicht offiziell erhĂ€ltlichem Archivmaterial in Erscheinung. Mit ĂŒber 159 Mio. weltweit verkauften Alben zĂ€hlen Genesis zu den dreißig Bands mit den meisten PlattenverkĂ€ufen.

Nach einer mehrjÀhrigen Unterbrechung waren Genesis im Sommer 2007 wieder mit Phil Collins in Europa und Nordamerika auf Tournee.

Inhaltsverzeichnis

Bandgeschichte

Vorlage:Zeitleiste Genesis (Band)

Die AnfÀnge

Anon und The Garden Wall

Die Wurzeln von Genesis sind an der Charterhouse School in Godalming (Surrey, England) Mitte der 1960er Jahre zu finden. 1963 traten zunĂ€chst Peter Gabriel und Tony Banks in die traditionsreiche, elitĂ€re Privatschule (Public School) ein. Beide waren unzufrieden mit den damals sehr strengen Regeln einer englischen Public School und nutzten ihre knapp bemessene Freizeit zum gemeinsamen Musizieren. Tony Banks spielte bereits seit seiner frĂŒhen Kindheit Klavier. Auch Peter Gabriel bekam in seiner Jugend Klavierunterricht, interessierte sich bald aber mehr fĂŒr das Schlagzeug. Da beiden in der Schule nur ein Klavier zur VerfĂŒgung stand, einigte man sich darauf, dass Banks dieses spielte, wĂ€hrend Gabriel dazu sang. So spielten beide zunĂ€chst bekannte Rock- und Popsongs ihrer Zeit nach, komponierten aber auch schnell erste eigene StĂŒcke.

Ein Jahr nach Banks und Gabriel kam Mike Rutherford an die Schule. Er spielte seit seinem siebten Lebensjahr Gitarre. Er freundete sich mit Anthony Phillips – ebenfalls ein Gitarrist – an und musizierte in der Folge gemeinsam mit ihm. Zusammen mit weiteren SchĂŒlern grĂŒndeten sie bald eine Band, welche sie Anon nannten. Rutherford war Rhythmusgitarrist und SĂ€nger der Gruppe, wĂ€hrend Phillips die Leadgitarre ĂŒbernahm. Anon beschrĂ€nkte sich zunĂ€chst auf das Nachspielen von Titeln der Rolling Stones oder anderen bekannten Rock- und PopgrĂ¶ĂŸen ihrer Zeit.

Zur selben Zeit grĂŒndeten auch Banks und Gabriel ihre erste Band, welche sie The Garden Wall nannten. FĂŒr den Sommer 1966 war ein Konzert an der Schule geplant, auf dem beide Bands auftreten sollten. Banks und Gabriel hatten inzwischen in Chris Stewart einen Schlagzeuger fĂŒr ihre Gruppe gefunden. Da ihnen noch ein Gitarrist und ein Bassist fehlten, baten sie Anthony Phillips und Rivers Job von Anon um ihre Mithilfe. Obwohl das Konzert von der Schulleitung kurz vor Ende abgebrochen wurde, zeigten sich die jungen Musiker dennoch begeistert von ihrer ersten Zusammenarbeit. Kurze Zeit spĂ€ter löste sich Anon auf und Mike Rutherford und Anthony Phillips zogen sich zurĂŒck, um einige Songs zu schreiben. Als sie einige dieser neuen Songs erstmals aufnehmen wollten, baten sie die Mitglieder von The Garden Wall um ihre UnterstĂŒtzung. So trafen sich Banks, Rutherford, Gabriel, Phillips und Stewart in den Osterferien 1967 erstmals zusammen in einem Aufnahmestudio. Dies war der Startpunkt von Genesis in ihrer ersten Besetzung.

Nachdem sie erfolgreich ihr erstes Demoband mit den Titeln Don't Want You Back, Try A Little Sadness, She's Beautiful, That's Me, Listen On Five und Patricia aufgenommen hatten, ließen sie es dem ehemaligen Charterhouse-SchĂŒler Jonathan King zukommen, welcher mittlerweile ein relativ erfolgreicher Musikproduzent war. King war von den Aufnahmen begeistert und nahm die junge Band, nachdem sie noch ein weiteres Demoband fĂŒr ihn produziert hatte, bei seiner Plattenfirma Jonjo Music unter Vertrag. King hatte genaue Vorstellungen, wie die Gruppe zu klingen habe. Er riet ihnen zu einfachen Arrangements mit ruhiger Instrumentierung aus akustischer Gitarre und Klavier. In diesem Stil nahmen sie schließlich ihre erste Single Where The Sour Turns To Sweet auf, welche allerdings nicht veröffentlicht wurde. Die Band komponierte im Hintergrund bereits lĂ€ngere und komplexere StĂŒcke, was King allerdings missfiel. So schrieben sie den einfach gestrickten Titel The Silent Sun, mit dem sie King wieder von sich ĂŒberzeugten. Diesen produzierte King prompt im Dezember 1967 mit ihnen als Single, welche am 22. Februar 1968 unter dem Decca-Label auf den Markt kam.

DebĂŒtalbum

FĂŒr diese Single und ihr folgendes erstes Album brauchte die Band zunĂ€chst einmal einen Namen. Nach lĂ€ngeren Diskussionen schlug Jonathan King schließlich den Namen Genesis vor, welcher allen Mitgliedern auf Anhieb zusagte. ZunĂ€chst veröffentlichte man mit Winter's Tale eine weitere Single, welche allerdings ebenso wie die erste Aufnahme erfolglos blieb. Kurz nach der Aufnahme von Winter's Tale verließ Schlagzeuger Chris Stewart die Band. Er wurde durch John Silver ersetzt. Genesis arbeitete derweil an ihrem ersten Album, welches unter dem Titel From Genesis to Revelation erscheinen sollte. Es wurde innerhalb von zehn Tagen im Sommer 1968 in den Regent Studios in London aufgenommen.

Das Album erschien im MĂ€rz 1969, jedoch ohne explizite Nennung des Bandnamens, da zu der Zeit bereits eine US-Band existierte, die den Namen Genesis trug. Der Name des Albums veranlasste die PlattenlĂ€den dazu, das Album irrtĂŒmlich der Kategorie religiöse Musik zuzuordnen. Dies fĂŒhrte dazu, dass das Album mit nur circa 600 verkauften Exemplaren vollkommen unterging. Auch eine Singleauskopplung im Juni 1969 konnte die Verkaufszahlen nicht steigern. Die Band war zudem musikalisch höchst unzufrieden mit ihrem Werk, da nachtrĂ€glich einige Streicherpassagen hinzugefĂŒgt wurden, welche die eigentlichen Songs „erdrĂŒckten“. Das Album enthielt ausnahmslos kurze und eingĂ€ngige StĂŒcke, welche noch nicht dem musikalischem Potential von Genesis entsprachen und eher an den Geschmack ihres Produzenten Jonathan King angepasst waren. Als Konsequenz dieses Misserfolges und durch die immer grĂ¶ĂŸer werdenden kĂŒnstlerischen Differenzen zwischen Band und Produzent trennten sie sich schließlich von King. Mittlerweile hatten alle Mitglieder ihren Schulabschluss und befanden sich in einer Findungsphase was ihre zukĂŒnftige Entwicklung anging.

Anders als bei vielen Bands gilt Genesis-Fans diese erste LP nicht als kult-Ă€hnlicher und sound-definierender Startpunkt von Genesis. Im Grunde wurde erst das darauf folgende Album „Trespass“ als erste „richtige“ Genesis-Platte bewertet. Auf der vierten CD der Kompilation Archive I – 1967–1975 befinden sich die meisten Songs dieses Albums in einem „Rohformat“ ohne Streicherpassagen, in denen das Potential von Genesis rudimentĂ€r zu erahnen ist.

Die Peter-Gabriel-Ära

Erste Erfolge mit Anthony Phillips

Nach einer kurzen Pause traf die Band im Sommer 1969 wieder zusammen. Durch die Trennung von Jonathan King entdeckten sie schnell ihre Freude an der Musik wieder und entschieden sich dazu, professionelle Musiker zu werden. So nutzten sie den Sommer, um an Titeln fĂŒr ein neues Album zu arbeiten. Am 20. August nahmen sie ein Demoband mit den neuen Songs White Mountain, Family, Going Out To Get You und Pacidy auf. In der Folge verließ allerdings John Silver die Band, um in den USA zu studieren. So musste man sich wieder nach einem neuen Schlagzeuger umsehen. Schließlich konnten sie jedoch in John Mayhew einen Ersatz finden. In dieser Phase kauften die Bandmitglieder allesamt mit geliehenem Geld die ersten professionellen Instrumente und steigerten ihre instrumentalen FĂ€higkeiten immer weiter.

Von November 1969 bis April 1970 bezog die Band das Wochenendhaus einer befreundeten Familie, um erstmals ĂŒber einen langen Zeitraum intensiv an ihrer Musik zu arbeiten. Trotz einiger Differenzen zwischen den Bandmitgliedern entstand hier die Musik fĂŒr ihr zweites Album Trespass. Bevor sie das Album im Juni und Juli 1970 fĂŒr das Charisma-Label aufnahmen, gingen sie auf eine Tournee durch England, um die Titel live und vor Publikum zu testen. Dadurch entstand ihre erste kleine, aber treue Fangemeinde. Trespass wurde schließlich am 23. Oktober 1970 veröffentlicht und wird heute von vielen Fans als erstes „richtiges“ Album der Gruppe angesehen, da sie nicht mehr unter dem Druck ihres ehemaligen Produzenten Jonathan King standen. Im Vergleich zu ihrem ersten Album hatte sich die Musik von Genesis deutlich weiterentwickelt: An Stelle der kurzen Popsongs traten bis zu neun Minuten lange Titel mit ausgedehnten Instrumentalteilen. Die AtmosphĂ€re auf dem Album ist (bis auf The Knife) eher ruhig gehalten und von 12-saitigen Gitarren, Orgel und Klavier dominiert. Das Schlagzeugspiel von Mayhew ist sanft und passt sich der ruhigen AtmosphĂ€re des Albums an. Peter Gabriel spielte – neben seinem gefĂŒhlvollen, teilweise an Folk erinnernden Gesang – auch noch Querflöte. Einzig The Knife ist etwas dynamischer angelegt und durch aggressives E-Gitarren-Spiel gekennzeichnet. Dieser Titel erschien – in zwei Teile geteilt – auch als Single. Trotz einiger guter Kritiken war das Album allerdings kommerziell wenig erfolgreich.

Kurz nach den Aufnahmen zu Trespass kam es zu einem personellen Umbruch in der Band: Wegen kĂŒnstlerischer Differenzen und aus KrankheitsgrĂŒnden verließ Gitarrist Anthony Phillips die Gruppe. Er war von den mittlerweile zahlreichen Auftritten geschwĂ€cht und war in musikalischen Fragen oft anderer Meinung als die anderen Bandmitglieder. Dieser Austritt stellte fĂŒr Genesis einen großen Verlust dar, da sie neben ihrem Gitarristen auch einen wichtigen Songschreiber und eine SchlĂŒsselfigur in der Band verloren hatten. Die Folgezeit beschreiben die verbliebenen Mitglieder noch heute als grĂ¶ĂŸte Krise der Bandgeschichte. Schließlich trennte man sich auch noch vom Schlagzeuger John Mayhew, da er das mittlerweile hohe musikalische Niveau der Band nicht mehr halten konnte. Nach einer kurzen Findungsphase, in der sogar das Ende der Band zur Diskussion stand, entschied man sich schließlich dazu, weiterzumachen und nach einem fĂ€higen Schlagzeuger und einem neuen Gitarristen zu suchen.

Eintritt von Collins und Hackett

Dazu gab man ein Anzeige im Melody Maker auf, in der nach einem Schlagzeuger und einem 12-Saiten-Gitarristen gesucht wurde. Auf diese Anzeige meldete sich auch Phil Collins, welcher bereits seit frĂŒher Kindheit Schlagzeug spielte und bereits als Jugendlicher durch eine Rolle im Musical Oliver! BĂŒhnenerfahrungen sammelte. Zudem wirkte er in einigen Film- und Fernsehproduktionen mit, so unter anderem auch im Beatles-Film Yeah Yeah Yeah. Zusammen mit seinem Freund Ronnie Caryl – ein Gitarrist – spielte er in der relativ unbekannten Band Flaming Youth und sah sich gerade nach einer neuen musikalischen Herausforderung um, als er davon erfuhr, dass Genesis nach neuen Musikern suchten. So meldete er sich zusammen mit Caryl auf die Anzeige und sie wurden im Haus von Peter Gabriels Eltern zum Vorspielen eingeladen. Dabei wurde schnell klar, dass Collins den Job als Schlagzeuger bekommen wĂŒrde. Er spielte die Genesis-StĂŒcke nicht nur ĂŒberzeugend, sondern passte auch menschlich zur Band. Caryl hingegen wurde von der Band abgelehnt. Die Suche nach einem passenden Gitarristen gestaltete sich in der Folge schwierig, da man nicht nur einen Musiker suchte, sondern auch einen Songschreiber, der zu der Band passte. Daneben waren die vor allem von Mike Rutherford gestellten instrumentalen Anforderungen an den neuen Gitarristen sehr hoch. So kam es, dass die Suche zunĂ€chst erfolglos blieb. Daher spielte man einige Monate als Quartett und Tony Banks ĂŒbernahm die Gitarrenteile auf seinen Keyboards. Zwischenzeitlich stieß auch der Gitarrist Mick Barnard zur Band, welcher allerdings relativ schnell wieder entlassen wurde, da er das Niveau der restlichen Band nicht halten konnte.

Im Dezember 1970 stießen die Bandmitglieder von Genesis im Melody Maker auf eine Anzeige des Gitarristen Steve Hackett, der auf der Suche nach gleichgesinnten Musikern und Songschreibern war. Hackett spielte bereits seit Mitte der 1960er Jahre elektrische und akustische Gitarre. Er verließ bereits im Alter von 16 Jahren die Schule und spielte in verschiedenen Bands. Dabei wurde er von den Blues-Gitarristen seiner Zeit wie z. B. Eric Clapton beeinflusst. Allerdings kam es ihm bei seinem Spiel weniger auf Geschwindigkeit an, sondern vielmehr darauf, mit seiner Gitarre in neue melodische und harmonische Bereiche zu gelangen. Die Band schickte ihm schließlich ihr Album Trespass zu und da es Hackett sehr zusagte, wurde er am 28. Dezember zu einem Konzert im Londoner Lyceum eingeladen, wo er sich anschließend mit der Band traf. Dort wurde ein Termin zum Vorspielen verabredet. Dabei wurde schnell klar, dass Hackett der richtige Mann fĂŒr den vakanten Posten war. Somit war Genesis zum Jahreswechsel 1970/71 in ihrer klassischen Besetzung zusammengekommen. Collins bereicherte den opulenten Genesis-Sound mit seinem bisweilen jazzigen Stil. Hackett fĂŒgte Aggression einerseits und eine grĂ¶ĂŸere atmosphĂ€rische Bandbreite andererseits dazu.

Das erste Album in der „klassischen“ Besetzung war Nursery Cryme 1971, auf dem Collins im StĂŒck For Absent Friends erstmals als SĂ€nger zu hören war. Doch erst Foxtrot 1972 mit dem epischen Supper's Ready und dem von Arthur C. Clarke inspirierten Watcher of the Skies brachte der Band den kĂŒnstlerischen und kommerziellen Durchbruch. Ihre oft surrealistischen, dem Zeitgeist entsprechenden Texte und die exzentrische BĂŒhnenshow Gabriels taten ihr ĂŒbriges dazu. Die VerknĂŒpfung von Musik und Optik in ihren Aufsehen erregenden Konzerten verhalf ihnen zu weltweiter PopularitĂ€t.

Internationale Bekanntheit

Selling England by the Pound (seinerzeit ein Wahlkampfslogan der Labour Party)<ref>http://www.foxtrot.de/genesis_tmb_selling_england_tour.htm</ref> zeigte die Band 1973 mit wesentlich diesseitigeren Texten, feiner nuanciertem Klang und noch grĂ¶ĂŸerer FiligranitĂ€t und VirtuositĂ€t an den Instrumenten. Das Album beinhaltete Klassiker wie Firth of Fifth und I Know What I Like (In Your Wardrobe), die fortan zum festen Live-Repertoire der Band gehörten. Steve Hackett war damals einer der ersten Gitarristen, der die Spieltechnik des Tapping und des Sweep Picking einfĂŒhrte, was oft fĂ€lschlicherweise Eddie Van Halen respektive Yngwie Malmsteen zugeschrieben wird. Beide Techniken sind im Song Dancing with the Moonlit Knight zu hören.<ref>MSJ-Interview With Steve Hackett</ref> Das Konzept-Doppelalbum The Lamb Lies Down on Broadway (1974) und die anschließende Tour stellen nach Meinung vieler Fans den kĂŒnstlerischen Höhepunkt der Schaffensperiode mit Peter Gabriel dar.

Bild:Peter Gabriel Kaiserslautern2.jpg
Peter Gabriel als SolokĂŒnstler 2004

Das Album wurde am 18. November 1974 veröffentlicht und handelt von der fantastischen und surrealen Reise des puertoricanischen Punks Rael in New York, der in einem Paralleluniversum seinen Bruder John retten muss. Insbesondere die erste Platte des Doppelalbums ist von kĂŒrzeren StĂŒcken dominiert, was eine deutliche Abkehr von den eher lĂ€ngeren und ausgedehnten Songs bisheriger Alben darstellt. Der Gebrauch verzerrter Instrumente, neuer elektronischer Keyboardsounds und anderer synthetischer Sounds (wie etwa die Effekte auf Gabriels Stimme beim Song The Grand Parade of Lifeless Packaging) war merklich in den Vordergrund gerĂŒckt. Dies stand im auffĂ€lligen Kontrast zu den vorhergehenden Alben, was „alte“ Genesis-Fans nicht unbedingt goutierten, jedoch neue Hörerschichten erschloss. Auf The Lamb Lies Down on Broadway praktizierte die Band eine Art Arbeitsteilung: Gabriel schrieb die Story und die Songtexte (mit Ausnahme des Textes zu The Light Dies Down on Broadway, der von Banks und Rutherford stammte), die anderen Bandmitglieder komponierten die Musik (mit Ausnahme von Counting out time und Carpet Crawlers, an denen Gabriel beteiligt war).

Genesis begab sich dann auf Welttournee, und da The Lamb ein Konzeptalbum war, wurde es komplett aufgefĂŒhrt. Dabei machten sie extensiven Gebrauch von Licht- und Lasereffekten; die meisten dieser EffektgerĂ€te waren Sonderanfertigungen des NiederlĂ€nders Theo Botschuijver. Ein spezieller Handlaser erlaubte es Peter Gabriel, das Publikum mit verschiedenen Lichteffekten zu behelligen. Noch wĂ€hrend der Konzertreise verkĂŒndete Gabriel im August 1975 seinen Abschied von Genesis fĂŒr die Zeit nach der Tournee. Er fĂŒhlte sich zunehmend von der Band entfremdet und seine Heirat und die Komplikationen bei der Geburt seines ersten Kindes wirkten sich zusĂ€tzlich belastend fĂŒr ihn aus. Der Song Solsbury Hill seines ersten Soloalbums Peter Gabriel (1977) war eine Allegorie ĂŒber seinen Abschied von Genesis.

Die Phil-Collins-Ära

Bombast-Rock

Nach dem Ausstieg von SĂ€nger Peter Gabriel im Jahre 1975 und langer Suche nach einem Ersatz (u. a. war Jon Anderson von Yes im GesprĂ€ch) ĂŒbernahm Schlagzeuger Phil Collins die Position des Lead-SĂ€ngers. Das von David Hentschel (vormals Toningenieur des Albums Nursery Cryme) produzierte erste Album der Nach-Gabriel-Ära A Trick of the Tail (1976) wurde von Fans und Kritikern freundlich aufgenommen und verkaufte sich besser als alle bisherigen Genesis-Alben. Nach Meinung vieler klang Collins Stimme „mehr wie Gabriel als Gabriel selber“.<ref>Golden Slumbers :: A Father's Love</ref> Bei Liveauftritten ĂŒbernahm zunĂ€chst der ehemalige Yes/King-Crimson-Schlagzeuger Bill Bruford den Posten von Collins, damit dieser sich auf das Singen konzentrieren konnte. Auf den Tourneen nach 1977 saß der Jazz-Fusion-Musiker Chester Thompson, der zuvor u.a. bei Weather Report und Frank Zappa gespielt hatte, an den Drums. Collins' Ansatz als Frontmann bei Live-Auftritten unterschied sich von Gabriels Theater-inspirierten Auftritten, und Collins' Interpretationen der Gabriel-Songs klangen beschwingter und subtiler. Jahre spĂ€ter offenbarte Gabriel Collins beim Milton Keynes Reunion-Konzert 1982, dass Collins die Lieder besser als er sang, aber nie in seiner (Gabriels) Art.<ref>Genesis. Inside Genesis 1975–1980, Classic Rock Legends, 2004</ref>

Im Dezember 1976 wurde das Album Wind & Wuthering veröffentlicht. Es war das erste von zwei in den Hilvarenbeeker Relight Studios aufgenommenen Genesis-Alben.<ref name=Welch>Chris Welch: The Complete Guide to the Music of Genesis, London, Omnibus Press, 1995</ref> Der Albentitel war Emily BrontĂ«s Roman Sturmhöhe (engl. Wuthering Heights) entlehnt, dessen letzte Zeilen „how anyone could ever imagine unquiet slumbers for the sleepers in that quiet earth“ auch die Titel des siebten und achten StĂŒcks des Albums inspirierte. Das Album beinhaltete die komplexe mehrteilige Suite One for the Vine. Die Band verpflichtete mit Tony Smith einen neuen Manager, dessen Firma Hit & Run Music Publishing fortan sĂ€mtliche Genesis-Werke vermarktete.

Die beiden unter der Viererbesetzung entstandenen Prog-Alben A Trick of the Tail und Wind & Wuthering trugen zum Image von Genesis als „Bombastrocker“ bei. Besonders der extrem voluminöse Klang des legendĂ€ren Moog-Taurus-Basspedals durch Mike Rutherford trug maßgeblich zum unverwechselbaren, kraftvollen Sound von Genesis bei. Die zunehmende PopularitĂ€t des Punk wird nicht selten als Gegenbewegung dazu angesehen.

Ausstieg Hacketts

Bild:Steve Hackett.jpg
Steve Hackett bei einem Konzert in Braunschweig (2005)

Der Gitarrist Steve Hackett fĂŒhlte sich in seiner kĂŒnstlerischen Freiheit in der Band vor allem durch Tony Banks und einer zunehmenden Keyboard-Orientierung des Genesis-Sounds stark eingeschrĂ€nkt. Hackett war auch das erste Bandmitglied, das mit Voyage of the Acolyte 1975 ein Solo-Album veröffentlichte, mit welchem er respektable Erfolge erzielte. Bei den Aufnahmen zu Wind & Wuthering wollte er ein Viertel des Albums zugestanden haben, um sein Songmaterial unterbringen zu können, was laut Collins allerdings „eine blöde Weise war, in einem Band-Kontext zu arbeiten“.<ref>G2 Definitive Genesis</ref> Banks, Collins und Rutherford versuchten ihn zu beschwichtigen, indem sie ihm bei den beiden InstrumentalstĂŒcken Unquiet Slumbers for the Sleepers
 / 
In That Quiet Earth (ursprĂŒnglich ein einzelner Song) zusĂ€tzlichen kompositorischen Spielraum ĂŒberließen, jedoch spielte die Band das von Hackett gemeinsam mit Phil Collins geschriebene Blood on the Rooftops nie bei ihren Live-Auftritten, und Hacketts Komposition Please Don't Touch fand auch nach lĂ€ngeren Versuchen, es einzuĂŒben, keinen Gefallen und wurde auf dem Album durch den dreiminĂŒtigen Instrumentalsong Wot Gorilla? ersetzt. Nach der Veröffentlichung der Spot the Pigeon-EP (1977), die aus weiteren StĂŒcken der Wind & Wuthering-Sessions bestand, verließ Hackett die Band, als sie gerade dabei war, das Live-Album Seconds Out abzumischen. Es sollte Genesis' letztes Album unter Beteiligung Steve Hacketts werden. Bei Studioaufnahmen ĂŒbernahm Rutherford forthin das Gitarrenspiel, bei Live-Auftritten wechselten sich Daryl Stuermer und er an Gitarre und Bass ab.

Bild:Daryl Stuermer.jpg
Daryl Stuermer bei einem Phil-Collins-Konzert in DĂŒsseldorf (2005)

Die Gruppe entschied sich, als Trio weiterzumachen, was durch den Titel ihres 1978er Albums And Then There Were Three reflektiert wurde. Mit diesem Album begann auch eine Neuorientierung weg von zehnminĂŒtigen Prog-Epen hin zu kĂŒrzeren, Radio-freundlicheren Songs. Mit Follow You, Follow Me landete die Band in den USA ihren ersten Hit, was entscheidend dazu beitrug, dass And Then There Were Three in den Vereinigten Staaten vergoldet wurde.

Im Jahre 1982 fand in Milton Keynes unter dem Namen Six of the best ein einmaliges Reunion-Konzert statt, an dem sowohl Peter Gabriel als auch Steve Hackett teilnahmen. Die Organisation fand unter großem Zeitdruck statt; die Konzerteinnahmen sollten dem finanziell angeschlagenen WOMAD-Projekt Gabriels zugute kommen.<ref>http://www.genesis-path.net/art-82RS.html</ref> Zum Leidwesen der Fans existieren von diesem Auftritt keine offiziellen Aufnahmen.

Vom Prog-Rock zum Mainstream-Rock

Bild:Phil Collins Duesseldorf.jpg
Phil Collins bei einem Konzert in DĂŒsseldorf (2005)

1979 drohte auch der Ausstieg von Phil Collins, als dieser ins kanadische Vancouver zog, um seine in die BrĂŒche gehende Ehe zu retten. Zwei Monate und eine Scheidung spĂ€ter kehrte Collins jedoch nach Großbritannien zurĂŒck und verarbeitete seine Erfahrungen im Album Duke (1980). Collins Ă€ußerte sich spĂ€ter, dass die gescheiterte Ehe seine Entwicklung als Songschreiber beschleunigte. Duke war tatsĂ€chlich das erste Genesis-Album, auf dem Banks, Collins und Rutherford gleichen Kompositionsanteil hatten. WĂ€hrend sie auf And Then There Were Three bemĂŒht waren, kĂŒrzere und prĂ€gnantere Lieder zu schreiben, stellte Duke den eigentlichen Übergang Genesis' vom Progressive Rock in Richtung des massenkompatiblen und ĂŒberaus erfolgreichen Poprock der 1980er Jahre dar. Ihr progressiver Sound blieb nur noch in marginalen AnsĂ€tzen vorhanden; vollstĂ€ndig ignoriert wurde er aber nie, sondern höchstens dem moderneren Sound der Achtziger angepasst. Die Nutzung eines Drumcomputers war ein gleichbleibendes Merkmal kĂŒnftiger Genesis- und Collins-Solo-Alben.

Die etwas kommerzieller gestaltete Musik erhielt bei den Massenmedien gute Kritiken. Duke war fĂŒr Genesis der erste Nummer Eins-Erfolg in den BBC-Album-Charts, und die Auskopplungen Misunderstanding und Turn It On Again waren zwei von der Band gern und hĂ€ufig gespielte Songs.

1981 folgte das minimalistisch anmutende Album Abacab, fĂŒr das Genesis ĂŒberwiegend im neugebauten bandeigenen Tonstudio The Farm in Surrey probten, wo auch alle weiteren Alben aufgenommen wurden. FĂŒr den Song No Reply at All wurde die spĂ€ter als Phenix Horns auftretende BlĂ€sersektion der Gruppe Earth, Wind and Fire engagiert. Bezeichnend fĂŒr Abacab war der Einsatz des Collins-typischen gated-reverb-Drumsounds, welcher von Hall-, LautstĂ€rke- und Kompressionseffekten gekennzeichnet ist. Entwickelt wurde dieser besondere Sound ursprĂŒnglich von Peter Gabriel, Collins und Hugh Padgham, dem Co-Produzenten und Ton-Ingenieur bei den Aufnahmen zu Intruder, dem ersten Song auf Gabriels 1980er Solo-Album. Dieser Sound sowie die Produktion Padghams trugen maßgeblich zum Erfolg von Collins' DebĂŒtalbum Face Value (1981) bei. Der gated-Drumsound sollte auch zu dem Markenzeichen sĂ€mtlicher zukĂŒnftiger Genesis- und Collins-Alben schlechthin werden.

Aufstieg zu Weltstars

1982 veröffentlichte die Band das Live-Doppelalbum Three Sides Live. Die US-Version dieses Albums bestand aus drei (Schallplatten-)Seiten Live-Material (daher der Albumtitel) plus einer Seite mit Studioaufnahmen, darunter der Song Paperlate, auf dem erneut die Earth, Wind and Fire-BlĂ€ser zu hören sind. In Großbritannien waren drei der unveröffentlichten Titel der Studio-Seite bereits mit der EP 3 x 3 auf den Markt gekommen. Daher enthielt die britische Version von Three Sides Live weiteres Livematerial, das allerdings Ă€lter war und von frĂŒheren Tourneen stammte.

Das eponyme Album Genesis (1983) war das dritte Nummer-eins-Album in Großbritannien. Das Album enthielt radiofreundliche Titel wie Mama und That's All. Mit Home by the Sea, das aufgrund seiner Pentatonik in Asien besonders beliebt war, erfolgte eine Reminiszenz an die Zeiten langer und epischer Songs. Das StĂŒck Just a Job to Do wurde zur Titelmelodie der ABC-Detektivserie The Insiders (1985). Genesis veröffentlichten 1986 ihr meistverkauftes Album Invisible Touch, als die PopularitĂ€t des SolokĂŒnstlers Phil Collins ihren Höhepunkt erreicht hatte. Das Album brachte fĂŒnf US Top 5-Singles hervor, Throwing it All Away, In Too Deep, Tonight, Tonight, Tonight, Land of Confusion und Invisible Touch. Trotz eines eher mageren Platz 15 in den britischen Charts erreichte der Titelsong als einziger Genesis-Titel ĂŒberhaupt Platz Eins in den US-Single Charts. Genesis war 1987 die erste Band, die im Wembley-Stadion vier Abende in Folge vor ausverkauftem Haus spielte.<ref>The Waiting Room Online</ref> Genesis waren ebenso die erste Band, die Vari*Lite-Lichteffekte,<ref>Vari-Lite – Express Yourself</ref> JumboTron-Videoschirme und das Prisma-Soundsystem zum Einsatz brachte, die heutzutage zum Standard bei Rockkonzerten in großen Arenen gehören. Im FrĂŒhjahr dieses Jahres sah Collins eine Verulkung seiner Person auf Spitting Image, dem britischen Pendant der Satiresendung Hurra Deutschland, was ihn so sehr beeindruckte, dass Genesis die Schöpfer der Sendung mit der Produktion des Musikvideos zu Land of Confusion beauftragte. Das Video wurde ein beißend-sarkastischer Kommentar zum Kalten Krieg, in welchem sowohl Banks, Collins und Rutherford und u. a. auch der als Superman verkleidete Ronald Reagan als Gummipuppen dargestellt wurden. Der Clip wurde fĂŒr den MTV Video Music Award nominiert, der dann allerdings an Gabriels Sledgehammer ging. Anheuser-Busch nutzte Tonight, Tonight, Tonight (ebenso wie Collins' In the Air Tonight) fĂŒr ihre Bierwerbung, wĂ€hrend In Too Deep im Film Mona Lisa Eingang fand. Das InstrumentalstĂŒck The Brazilian wurde im Zeichentrickfilm Wenn der Wind weht verwendet (dessen Filmmusik Roger Waters schrieb).

Beim Princes Trust-Konzert in der Royal Albert Hall 1988 spielten Phil Collins und Peter Gabriel zum ersten und letzten Mal seit 1982 wieder live zusammen. Collins war an diesem Abend Schlagzeuger der Hausband, die dann auch Gabriel zu seinem Hit Sledgehammer begleitete.

Nach einer schöpferischen Pause von fĂŒnf Jahren fand sich die Gruppe 1991 wieder zusammen, um We Can’t Dance zu veröffentlichen – Collins' bislang letztem Genesis-Studioalbum. Das Album beinhaltete erfolgreiche Singles wie Jesus He Knows Me, I Can't Dance, No Son of Mine, Hold on My Heart, Tell Me Why und Never a Time, sowie lĂ€ngere StĂŒcke wie Driving the Last Spike and Fading Lights. Den Song Since I Lost You schrieb Collins anlĂ€sslich des Todes von Eric Claptons Sohn Conor.

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Phil Collins 1996

Phil Collins verließ die Band schließlich im MĂ€rz 1996: {{#if:

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„Nach ĂŒber 25 Jahren bei Genesis bin ich zu der Ansicht gekommen, dass es Zeit ist, die Richtung meines musikalisches Lebens zu verĂ€ndern. FĂŒr mich zĂ€hlen jetzt Filmmusik, einige Jazzprojekte und natĂŒrlich meine Solo-Karriere. Ich wĂŒnsche den Jungs von Genesis das Allerbeste fĂŒr ihre Zukunft. Wir bleiben die besten Freunde.“

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Album und Tournee mit Ray Wilson

Rutherford und Banks beschlossen weiterzumachen, benötigten nun aber mehr als nur ein neues Mitglied. TatsĂ€chlich hatte Genesis nicht nur Phil Collins verloren, sondern auch die Live-Musiker Daryl Stuermer und Chester Thompson. Die Band fragte bei Stuermer an, der sich jedoch bereits zu einer Tournee mit Collins verpflichtet hatte. Thompson interessierte sich fĂŒr die freie Position am Schlagzeug, allerdings machte er sein Engagement von einer Vollmitgliedschaft in der Band abhĂ€ngig, was Banks und Rutherford ihm nicht einrĂ€umen wollten. Schließlich wurden gleich zwei Schlagzeuger verpflichtet, die sich dann die Arbeit auf dem neuen Album teilten: Nir Zidkyahu, ein israelischer Session-Schlagzeuger, der bei der Band Hidden Persuaders gespielt hatte, und Nick D’Virgilio von Spock’s Beard. Die beiden Drummer hatten durchaus unterschiedliche Spielweisen, D'Virgilio bevorzugte weichere, subtile Rhythmen im Gegensatz zu Zidkyahus dynamischen und Bombast-artigen Spiel. Anthony Drennan, der bei Paul Brady und den Corrs tĂ€tig gewesen war, komplettierte als Session-Gitarrist die Band.

Bild:Raywilson2006.jpg
Ray Wilson im FrĂŒhjahr 2006

Als neuen Lead-SĂ€nger engagierten Banks und Rutherford den frĂŒheren Stiltskin-SĂ€nger Ray Wilson. Außerdem in Betracht gezogen wurden u. a. Paul Carrack von Rutherfords Nebenband Mike & the Mechanics, der Ex-Marillion-SĂ€nger Fish, mit dem Banks bereits zusammengearbeitet hatte, und sogar Peter Gabriel.<ref>Interviews: Ray Wilson: 'I find George Bush quite frightening and capable of scary things.' – Sea of Tranquility – The Web Destination for Progressive Music!</ref> Kevin Gilbert wurde zum Vorsingen eingeladen, jedoch kam er kurz davor auf tragische Weise ums Leben.<ref>MetroActive Music | Kevin Gilbert</ref> Dem Produzenten Nick Davis zufolge war der einzige andere ernsthaft in ErwĂ€gung gezogene AnwĂ€rter ein gewisser David Langdon, der aber noch nie in einer Band gesungen hatte; folglich bekam Wilson den Job.

Das Album Calling All Stations (1997) verkaufte sich in Europa ordentlich, die erfolgreichste Single-Auskopplung Congo kam in den britischen Charts auf Platz 29. In den USA war das Album ein kommerzieller Misserfolg und erreichte nicht einmal die Top 50 der Billboard-Charts. Aufgrund fehlender Nachfrage stornierten Genesis die geplante US-Tournee. Weitere geplante Alben mit Ray Wilson wurden nicht mehr verwirklicht.

Die Band war zwischen der Europatour 1998 und dem Jahr 2006 bis auf Archiv-Veröffentlichungen und diverse Soloprojekte nicht mehr aktiv. In mehr oder weniger regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden tauchten immer wieder GerĂŒchte einer Reunion in der Formation Banks/Collins/Gabriel/Rutherford auf, die sich jedoch immer als falsch erwiesen. Lediglich 1999 erschien eine Neuauflage von Carpet Crawlers, die jedoch getrennt eingespielt wurde, sowie im Jahr 2000 ein Privatkonzert fĂŒr ihren Bandmanager Tony Smith mit einem Akustikset.

Die RĂŒckkehr von Phil Collins

Nach zahlreichen Spekulationen ĂŒber eine Wiedervereinigung berichtete u. a. der Sunday Mirror am 2. Oktober 2006 tatsĂ€chlich ĂŒber eine fĂŒr 2007 geplante Tour durch Europa und die USA in der Besetzung Banks/Collins/Rutherford. Peter Gabriel bestĂ€tigte, dass die drei im Oktober 2006 gemeinsam probten, er derzeit an dem Projekt allerdings nicht beteiligt sei. UrsprĂŒnglich wollten Collins, Banks und Rutherford gemeinsam mit Peter Gabriel und Steve Hackett The Lamb lies down on Broadway neu auffĂŒhren. Wie die BBC am 21. Oktober 2006 auf ihrer Website vermeldete, hat sich Gabriel inzwischen entschieden, fĂŒr die Neuauflage von Genesis nicht zur VerfĂŒgung zu stehen. Somit entschieden sich Banks/Collins/Rutherford dafĂŒr, wieder mit drei Mitgliedern aufzutreten. In einer kurzen Notiz auf seiner Webseite vermittelt Steve Hackett seine besten WĂŒnsche fĂŒr die Reunion-Tournee.<ref>Steve Hackett</ref>

Bild:Genesis linz 02.jpg
Phil Collins im Juni 2007 wieder mit Genesis auf Tour

Am 7. November 2006 wurde Turn it on again – the tour auf einer Pressekonferenz in London offiziell angekĂŒndigt, fast vierzig Jahre nach GrĂŒndung der Band. Die Tour umfasste 22 Konzerte in Europa, neun davon in deutschen Stadien (Hamburg, Hannover, 2x DĂŒsseldorf, Stuttgart, Berlin, Leipzig, Frankfurt und MĂŒnchen). Innerhalb von neun Stunden wurden allein in Deutschland 200.000 Konzertkarten verkauft. Abschluss des Europaabschnitts der Tour war in Rom, wo bei freiem Eintritt auf dem Circus Maximus geschĂ€tzte 450.000 Zuschauer die Band sahen. Ab September ging es fĂŒr 24 Konzerte in die USA und nach Kanada. VerstĂ€rkt wurde die Band wieder durch ihre alten Begleiter Daryl Stuermer und Chester Thompson. Die Setlist umfasste StĂŒcke aus der Zeit von 1973 bis 1991. Das zweite Konzert am 27. Juni 2007 in der LTU-Arena in DĂŒsseldorf wurde Live ĂŒbertragen in Kinos in Großbritannien, Schweden und Spanien.

2007 Genesis Boxsets „1976–1982“ + „1983–1998“

2007 wurden zwei Boxsets mit digital remasterten und remixten Original-Alben herausgebracht. Die erste Box umfasst die Schaffensperiode von 1976 bis 1982 und enthĂ€lt die Alben A Trick of the Tail, Wind & Wuthering, And Then There Were Three, Duke und Abacab, die zweite Box deckt die Jahre 1983–1998 ab und enthĂ€lt die Alben Genesis, Invisible Touch, We Can’t Dance und Calling All Stations. Als Besonderheit wurden die Aufnahmen auf Hybrid-SACD und DVD veröffentlicht und liegen auf der DVD im 5.1-DTS- und Dolby-Digital-Sound vor. Die DVD enthĂ€lt zusĂ€tzlich noch die Musik-Videos der entsprechenden Alben und entsprechende Live-Auftritte der Gruppe. ZusĂ€tzlich ist in beiden Boxsets jeweils eine Bonus-Hybrid-SACD und Bonus-DVD mit den Non-Album Tracks der Periode, seltenen Videoaufnahmen, sowie aktuellen Interviews enthalten.

2008 Genesis Boxset „1970–1975“

Im Januar 2008 wurde bekannt, dass voraussichtlich im September 2008 ein Boxset der Zeit von 1970 bis 1975 in der gleichen umfangreichen Ausstattung wie die 2007'er Boxsets erscheinen soll. Es deckt dann die Alben Trespass bis The Lamb Lies Down on Broadway ab.

Inspiration und EinflĂŒsse

Genesis waren durch ein breites Musikspektrum von der klassischen Musik bis hin zum Mainstream-Rock und Jazz beeinflusst. Banks war besonders von Alan Price von den Animals beeinflusst, laut Banks „die erste Person, die mich der Orgel im Rock-Kontext bewusst werden ließ“.<ref>http://www.genesis-path.net/artMC7604.html</ref> Weitere bedeutende Musiker waren fĂŒr ihn Matthew Fisher von Procol Harum und die Progrock-Band The Nice, sowie Rachmaninow, Ravel, Mahler und Schostakowitsch auf der klassischen Seite.

Manche ihrer Zeitgenossen und unmittelbaren VorgĂ€nger – die Beatles, die Rolling Stones, Simon and Garfunkel – fanden Einfluss in die Musik der Band. Collins war Buddy Rich und dem jazzigen Mahavishnu Orchestra zugetan, wĂ€hrend Gabriel in jungen Jahren gerne Nina Simone und King Crimson hörte.<ref>http://www.genesis-music.com/161272mm.htm</ref>

Die Arrangements auf dem ersten Genesis-Album From Genesis to Revelation orientierten sich an The Moody Blues, Family und insbesondere den Bee Gees, da der Produzent Jonathan King ein ausgesprochener Fan von letzteren war. Obwohl Gabriel und David Bowie die Theater-Elemente auf der BĂŒhne betreffend gewisse Ähnlichkeiten vorwiesen, schien das unabhĂ€ngig voneinander geschehen zu sein.<ref>Circus – December 1974</ref>

Übrigens war Collins der erste KĂŒnstler, der einen Genesis-Song coverte: Behind The Lines, der dritte Song seines DebĂŒtalbums Face Value. Ex-Mitglieder von Genesis haben bei deren Solo-Auftritten ebenfalls Genesis-Material gespielt: Gabriel etwa The Lamb Lies Down on Broadway und Back in NYC und Hackett z. B. In That Quiet Earth, Los Endos, Horizons und Blood On The Rooftops, sowie I Know What I Like (In Your Wardrobe) auf Solo-Konzerten und 1986 auf der Tour mit seiner kurzlebigen Supergroup GTR. Ray Wilson spielte bei seinen Solo-Auftritten die meisten Genesis-Songs. Seine beiden Alben Live und Live and Acoustic enthalten die Lieder Carpet Crawlers, Follow You Follow me, I Can't Dance, The Lamb Lies Down on Broadway, No Son of Mine, Shipwrecked and Mama. Überraschenderweise spielte er auch zwei StĂŒcke seiner beiden Genesis-VorgĂ€nger, von Collins In the Air Tonight und von Gabriel Biko.

Als Vorreiter des Progressive Rock-Genres werden Genesis von zahlreichen Progrock-Gruppen als Einfluss genannt: Dream Theater, Camel, Echolyn, Spock’s Beard, The Flower Kings, ÄnglagĂ„rd, Kansas, Saga, IQ, Rush, Phish, Marillion, Pendragon, Opeth, Ange und Goblin.

Auf dem 1998 posthum veröffentlichten Album Sketches for My Sweetheart the Drunk von Jeff Buckley erschien eine Coverversion von Back in NYC. Die schwedische Death-Metal-Band In Flames coverte Land of Confusion auf ihrer EP Trigger, ebenso wie Disturbed 2005 auf ihren Album Ten Thousand Fists. Die schwedische Discopop-Gruppe AlcĂĄzar nutzte den Refrain von Land of Confusion fĂŒr ihren Hit This is the world we live in.

Einige Tribute-Bands wie The Musical Box fĂŒhren regelmĂ€ĂŸig meist Ă€lteres Genesis-Material aus der Peter-Gabriel-Ära auf.

Alben-Cover

Die Alben-Cover von Genesis reflektieren die Musik-Themen des Albums und sind meist aufwÀndig und komplex gestaltet. Das erste Album hatte ein ganz in schwarz gehaltenes Cover mit dem Schriftzug From Genesis to Revelation in goldener gebrochener Schriftart in der oberen linken Ecke. Der Name der Band wurde ansonsten nicht erwÀhnt. Mit nahezu jeder der zahlreichen Wiederveröffentlichungen Ànderte sich auch das Cover dieses Albums.

Die Cover der drei folgenden Alben stammten alle vom Charisma-Records-Grafiker Paul Whitehead, dem Zeichner des Charisma-Firmenlogos des VerrĂŒckten Hutmachers. Das Cover des Albums Foxtrot ist unter Genesis-Fans besonders beliebt: die Vorderseite zeigt eine weibliche Figur in einem roten Kleid mit dem Kopf eines Fuchses. Whitehead gab in einem Interview an, dass der Jimi-Hendrix-Song Foxy Lady ihn zu dieser Darstellung inspiriert hatte.<ref>Paul Whitehead Interview</ref>

Nachdem Whitehead nach Los Angeles gezogen war, verwendeten Genesis fĂŒr das nĂ€chste Album Selling England by the Pound eine Zeichnung von Betty Swanwick, spĂ€ter engagierte die Band die renommierte Designer-Firma Hipgnosis, deren KĂŒnstler bereits die Cover fĂŒr Dark Side of the Moon von Pink Floyd und Houses of the Holy von Led Zeppelin entworfen hatten. Das erste Hipgnosis-Album Cover fĂŒr Genesis wurde fĂŒr The Lamb lies down on Broadway erstellt, auf dem zum ersten Mal auf einem Genesis-Album eine reale Person abgebildet war. Diese Person, die laut dem Covertext den schlichten Namen Omar trug, stellte den Protagonisten Rael dar.

Die ĂŒbrigen Genesis-Alben-Cover der 1970er Jahre wurden von verschiedenen Hipgnosis-KĂŒnstlern, allen voran Colin Elgie, gestaltet. Auf dem Cover von A Trick of the Tail waren einige der Song-Charaktere abgebildet: Der RĂ€uber von Robbery, Assault and Battery, das Untier vom Titelsong und von Ripples ein metaphorisches Bild eines alten Menschen, der in Erinnerungen an die Jugendzeit schwelgt. Duke wurde mit Karikaturen von Lionel Koechlin illustriert. Abacab und Genesis gestaltete das Bill Smith Studio. FĂŒr das Cover des meistverkauften Genesis-Albums Invisible Touch zeichnete sich Assorted Images verantwortlich, die zuvor Cover fĂŒr Duran Duran und Culture Club erstellt hatten. Das an Wind & Wuthering erinnernde We Can't Dance-Aquarell stammt von Felicity Bowers. Die Covers von Calling all Stations und der Kompilation Turn it on Again: The Hits wurden von Wherefore Art? entworfen.

Kritik

Aufgrund ihrer „Progressive Rock“-Wurzeln unterschieden sich Genesis von anderen Rock-KĂŒnstlern ihres Zeitalters wie Led Zeppelin oder Black Sabbath. 1977 zitierte ein Artikel des Q-Magazins eine Ray Lowry-Karikatur, in der Fans einem Genesis-Auftritt „entweder schlafend, sterbend [oder] komatös“ beiwohnten und ĂŒber der BĂŒhne ein Banner mit der Aufschrift GENESNOOZE (engl. snooze = Nickerchen) gespannt war.<ref>http://www.genesis-path.net/art94-12</ref> Die meiste Kritik, der sich die Band in den 1970er Jahren ausgesetzt sah, richtete sich gegen den Progressive Rock im Allgemeinen, den viele als (zu) verkopft und protzig ablehnten. Mainstream-Rockfans und sogar etliche Genesis-Fans kamen mit den kĂŒnstlerisch-theatralischen Auftritten Gabriels nicht zurande.<ref name=Welch /> Beispielhaft standen dafĂŒr die Live-Auftritte Gabriels seiner letzten Genesis-Tournee, bei denen er in verschiedenen KostĂŒmen unterschiedliche Charaktere wie den Slipperman darstellte. Die von Gabriel allein geschriebene Handlung zu The Lamb lies down on Broadway erwies sich als wenig eingĂ€ngig und schwer verstĂ€ndlich, was zu Dissonanzen innerhalb der Band fĂŒhrte.<ref name=Welch /> Collins erinnerte sich spĂ€ter: „Er steckte in diesem ‚Slipperman‘-KostĂŒm und versuchte, das Mikrofon irgendwie in die NĂ€he seines Munds zu bekommen, verwickelte sich und geriet dabei völlig außer Atem. Gegen Ende fand ich, dass der Gesang nicht wirklich zu hören war.“<ref>http://www.genesis-path.net/art82-03.html</ref>

Genesis' Wechsel von lĂ€ngeren, komplexeren StĂŒcken zu ĂŒberwiegend kompakterem, Radio-freundlicherem Song-Material wurde von vielen Kritikern nicht wohlwollend aufgenommen. Eine Plattenkritik zu And Then There Were Three Ă€ußerte sich folgendermaßen: „Kurz gesagt ist dieses verachtenswerte Werk nichts weiter als der bleiche Schatten frĂŒherer Leistungen der Gruppe. Der Schaden ist nicht nur unabĂ€nderlich, er wurde weithin bekrĂ€ftigt: ‚And Then There Were Three‘ ist Genesis' erste Goldene Schallplatte in den USA.“<ref>Genesis: And Then There Were Three : Music Reviews : Rolling Stone</ref> Allerdings verließen Genesis die Pfade des epischeren, ausgedehnten Rocks nie vollstĂ€ndig.

Collins selbst wurde hĂ€ufig fĂŒr Genesis' Wandel von einer Progrock-Gruppe zu einer Mainstream-Poprock-Band, deren Musik sich kaum von der des SolokĂŒnstlers Collins unterschied, kritisiert. „Ich denke nicht, dass wir uns selber verfĂ€lscht haben“, sagte Collins in einem Music Express-Interview. „Irgendwann mal werde ich die Schuld fĂŒr die VerĂ€nderung auf mich nehmen, ich denke aber nur, dass wir Ă€lter geworden sind und uns anderen musikalischen Dingen zugewendet haben.“<ref>Phil Collins Interviews – MUSIC EXPRESS 1990</ref> TatsĂ€chlich zeichneten alle drei Bandmitglieder seit 1978 aber gemeinsam fĂŒr den Sound und die graduelle musikalische Weiterentwicklung verantwortlich, so dass die sich alleinig auf Collins richtende Kritik nur in Teilen zutraf.

Diskografie

In Klammern die Anzahl der Wochen auf Platz Eins.

Studioalben

Jahr Album D A CH F SWE FIN UK US Weltweit verkaufte Exemplare
03/1969 From Genesis to Revelation – – – – – – – 170 2 Mio.
10/1970 Trespass – – – – – – 68 – 2 Mio.
11/1971 Nursery Cryme – – – – – – 39 – 3 Mio.
10/1972 Foxtrot 45 – – – – – 12 – 2 Mio.
09/1973 Selling England by the Pound – – – – – – 3 70 5 Mio.
11/1974 The Lamb Lies Down on Broadway – – – – – – 10 41 4 Mio.
1976 A Trick of the Tail 43 – – – – – 3 31 5 Mio.
1977 Wind & Wuthering 19 – – – – – 7 26 4 Mio.
1978 And Then There Were Three 2 17 – – – – 3 14 8 Mio.
1980 Duke 2 14 – – – – 1 (2) 11 8 Mio.
1981 Abacab 6 – – – – – 1 (2) 7 12 Mio.
1983 Genesis 1 (1) 2 2 – 12 – 1 (1) 9 18 Mio.
1986 Invisible Touch 2 5 4 – 4 – 1 (3) 3 24 Mio.
1991 We Can’t Dance 1 (25) 1 (8) 1 (2) – – – 1 (2) 4 22 Mio.
1997 Calling All Stations 2 6 3 5 11 19 2 54 2 Mio.

„n. v.“ = nicht veröffentlicht

Konzertalben

Jahr Album D A CH SWE UK US Weltweit verkaufte Exemplare
08/1973 Genesis Live – – – – 9 105 3 Mio.
1977 Seconds Out 17 – – – 4 47 5 Mio.
1982 Three Sides Live 22 – – – 2 10 7 Mio.
1992 The Way We Walk Volume 1 (The Shorts) 2 8 4 – 3 35 9 Mio.
1993 The Way We Walk Volume 2 (The Longs) 2 12 3 33 1 (2) 20 4 Mio.
2007 Encore Series 2007 (Europa) – – – – – – –
2007 Encore Series 2007 (Nordamerika) – – – – – – –
2007 Live Over Europe / When In Rome 2007 1 (1) – – – 51 – –

Die Encore Series der Turn It On Again TOUR 2007 gibt's unter TheMusic.com

EPs

Jahr EP D A CH I UK US
1977 Spot The Pigeon – – – – 14 –
1982 3 X 3 EP 36 – – – 10 32

Kompilationen

Jahr Album D A CH SWE UK US Weltweit verkaufte Exemplare
1986 Rock Theatre – 1971–1973 – – – – – – –
1987 And The Word Was 
 – 1968,69,76,87 – – – – – – –
1992 Turn It On Again – Best Of '81 – '83 8 6 – – 15 – –
1998 Archive I – 1967–1975 – – – 35 – – –
1999 Turn It On Again – The Hits 1 (1) – 10 – 4 65 5 Mio.
2000 Archive II – 1976–1992 – – – – – – –
2004 The Platinum Collection 15 – 72 21 – 100 –
2007 Box Set 1976–1982 – – – – – – –
2007 Turn It On Again – The Hits: The Tour Edition 9 19 – – 5 132 –
2007 Box Set 1983–1998 57 – – – – – –
Quelle fĂŒr Deutschland: http://www.media-control.de/musik-chart-history.html

Singles

Jahr Single D A CH I F SWE UK US
02/1968 The Silent Sun/That's Me – – – – – – – –
05/1968 A Winter's Tale/One Eyed Hound – – – – – – – –
06/1969 Where The Sour Turns To Sweet/In Hiding – – – – – – – –
1970 The Knife – – – – – – – –
10/1972 Happy The Man/Seven Stones – – – – – – – –
1973 Watcher Of The Skies – – – – – – – –
02/1974 I Know What I Like (In Your Wardrobe)/Twilight Alehouse – – – – – – 21 –
11/1974 Counting Out Time/Riding The Scree – – – – – – – –
04/1975 The Carpet Crawlers/The Waiting Room – – – – – – – –
1975 The Lamb Lies Down On Broadway – – – 50 – – – –
1976 A Trick Of The Tail – – – 18 – – – –
1976 Ripples – – – – – – – –
1977 Your Own Special Way – – – – – – 43 62
1977 Spot The Pigeon EP – – – – – – 14 –
1978 Follow You Follow Me 8 15 6 – – – 7 23
1978 Many Too Many – – – – – – 43 –
1980 Turn It On Again – – – 8 – – 8 58
1980 Duchess – – – – – – 46 –
1980 Misunderstanding – – – – – – 42 14
1980 Scene From A Night's Dream – – – – – – – –
1981 Abacab 28 – – 31 – – 9 26
1981 Keep It Dark – – – – – – 33 –
1981 No Reply At All – – – – – – – 29
1981 Man On The Corner – – – – – – 41 40
1982 Paperlate/3 x 3 EP 36 – – – – – 10 32
1983 Mama 4 10 2 9 – – 4 73
1983 That's All 27 19 15 – – – 16 6
1983 Illegal Alien – – – – – – 46 44
1983 Taking It All Too Hard – – – – – – – 50
1986 In Too Deep 67 – – – – – 19 3
1986 Invisible Touch 16 – 13 21 – – 15 1 (1)
1986 Land Of Confusion 7 27 8 – – 10 14 4
1986 Tonight, Tonight, Tonight 29 – – 33 – – 18 3
1986 Throwing It All Away – – – – – – 22 4
1991 No Son Of Mine 3 7 8 4 13 – 6 12
1991 I Can't Dance 4 2 8 17 9 13 7 7
1991 Hold On My Heart 45 – – – – – 16 12
1991 Jesus He Knows Me 13 26 – – – – 20 23
1991 Tell Me Why 51 – – – – – 40 –
1991 Never A Time 56 – – – – – – 21
1992 Invisible Touch (Live) – – – – – – 7 –
1997 Congo 31 35 32 – – – 29 –
1997 Shipwrecked 82 – – – – – 54 –
1997 Not About Us 81 – – – – – 66 –
1999 The Carpet Crawlers 1999 72 – – – – – – –

DVDs

Jahr DVD D A CH I UK US
2001 The Way We Walk – Live In Concert – – – – – –
2001 The Genesis Songbook – – – – – –
2003 Live At Wembley Stadium 93 – – – – –
2004 The Video Show – – – – – –
2008 When in Rome 2007 1 (1) – – – – –

Preise

Grammy Awards

Auszeichnungen

  • 1988: Bestes Konzept-Musikvideo (Land Of Confusion, 1986)

Nominierungen

  • 1985:
    • Beste Darbietung eines Duos oder einer Gruppe mit Gesang – Rock (Genesis, 1983)
    • Beste Instrumentaldarbietung – Rock (Second Home By The Sea, 1983)
  • 1987: Beste Instrumentaldarbietung – Pop (The Brazilian, 1986)
  • 1993: Beste Darbietung eines Duos oder einer Gruppe mit Gesang – Pop (I Can't Dance, 1991)

American Music Awards

Auszeichnungen

Nominierungen

Tribute Bands

  • The Musical Box
  • ReGenesis
  • Still Collins
  • The Path of Genesis spielen hauptsĂ€chlich die Musik der Gabriel-Ära
  • True Collins
  • Nursery Cryme
  • Seconds Out spielt die Musik der Gabriel-Ära
  • Phil ist eine Phil Collins Coverband, die einige Titel aus seiner Zeit bei Genesis spielt
  • Invisible Touch

Literatur

  • Chris Welch: Genesis – The Complete Guide To Their Music.
  • Paul Russell: Genesis – Play Me My Song. A Live Guide 1969 to 1975.
  • Dave Thompson: Turn It on Again: Peter Gabriel, Phil Collins and Genesis.
  • Alan Hewitt: Opening the Musical Box – A Genesis Chronicle.
  • Armando Gallo: Genesis. 1981, ISBN 3-9800216-0-2 (engl. Original: Genesis – The Evolution of A Rock Band. 1979.)
  • Dave Bowler, Bryan Dray: Genesis: Die Biographie.
  • Robin Platts: Genesis – Inside & Out (1967–2000).
  • Tony Banks, Phil Collins, Peter Gabriel, Steve Hackett, Mike Rutherford: Genesis. Chapter and Verse (Weidenfeld and Nicholson), 2007, ISBN 0297844342

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Hörbeispiele

Quellenangaben

<references />

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