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gulli:lexikon - Alle Begriffe der Untergrund-SzeneTipp: Benutze die Suche, um weitere Begriffe im gulli:lexikon nachzuschlagen. Der Hyde Park [ˌhaɪdˈpɑːk] ist eine öffentliche Grünanlage im Zentrum Londons. Er bildet gemeinsam mit den weiteren königlichen Parks die grüne Lunge der Stadt und gilt als einer der größten, aber auch bekanntesten innerstädtischen Parks weltweit.
Der ParkDie Parkfläche wird durch den Serpentine Lake in zwei Hälften geteilt. Hier schließen sich am Westufer die Kensington Gardens an den Hyde Park an. Der West Carriage Drive bildet die Grenze zwischen den beiden Parks. Der Hyde Park ist 1,4 km² groß, zusammen mit den Kensington Gardens 2,5 km². Der Park ist benannt nach Anne Hyde, der Frau von James II. Bild:IMG 2164.JPG Wellington Arch Im Südosten an der Hyde Park Corner befindet sich der monumentale Triumphbogen „Welligton Arch“, zu Ehren des Duke of Wellington, Sieger der Schlacht von Waterloo. FreizeitmöglichkeitenDie Londoner gehen im Park verschiedenen Freizeitbeschäftigungen nach. So kann man auf dem über elf Hektar großen See Serpentine schwimmen, rudern, und mit Erlaubnis sogar fischen. Es gibt eine Pferdereitbahn, eine Bowlinganlage und weitläufige Rasenflächen zum Picknicken und Faulenzen. Die im Park lebenden Spatzen sind so zahm, dass sie den Passanten Körner aus der flachen Hand fressen. VeranstaltungenIm Hyde Park finden jeden Sommer zahlreiche Rock- und Popkonzerte statt, so z. B. am 2. Juli 2005 ein Live 8-Konzert vor 200.000 Fans mit vielen namhaften Künstlern. Während der Olympischen Sommerspiele 2012 werden hier die Triathlon-Wettkämpfe stattfinden. Bei besonderen Ereignissen im britischen Königshaus, zum Beispiel Geburtstagen, feuert der King's Troop, Royal Horse Artillery im Park Salutschüsse, wobei die Zahl der Schüsse durch das Protokoll für jedes Ereignis genau festgelegt ist. ErreichbarkeitDer Park ist durch die U-Bahn-Stationen Hyde Park Corner an der Südostecke sowie Lancaster Gate und Marble Arch an der Nordseite erreichbar. Geschichte1000 n. Chr. wurde der Hyde Park zum ersten Mal mit diesem Namen erwähnt, von König Heinrich VIII. in Besitz genommen und eingezäunt. Zu dieser Zeit wurde auch ein alter Mönch, Stephanus II, beauftragt, die Anlage zu bewirtschaften, damit diese zur Jagd genutzt werden konnte - die letzte Hofjagd fand hier 1768 statt. James I., um die Linderung seiner Unpopularität bemüht, öffnete den Park der Öffentlichkeit. Während der englischen Republik unter Lordprotektor Oliver Cromwell wurde der Feudalpark 1652 mit anderen Krongütern zum Verkauf ausgeschrieben und in fünf Teilen abgestoßen. Dieser Verkauf wurde allerdings für null und nichtig erklärt. Im 18. Jahrhundert fand im Hyde Park der glanzvolle Kutschenkorso statt, zugleich wurde er aber, wie unter anderem Daniel Defoe und Jonathan Swift literarisch bezeugen, zum bevorzugten Austragungsort für Duelle. Zur „dunklen Seite“ des Hyde Park gehört auch seine Tradition als Hinrichtungs<b/>stätte. Der „Tyburn Tree“ beim Dorf Tyburn an der nordöstlichen Parkecke war ein Dreiecksgalgen für 24 Personen. Hier stellte man auch den exhumierten Leichnam Cromwells zur Schau. Immer wieder wurde aber versucht, die „höhere“ Note des Parks zu wahren. So verbot etwa Königin Anne Anfang des 18. Jahrhunderts den Türhütern, Schnaps zu verkaufen, und bloß einspännigen Kutschen und Fuhrwerken war die Einfahrt verwehrt. Auf Anregung Prinz Alberts wurde 1851 im Hyde Park die Great Exhibition abgehalten, die erste Weltausstellung. Auch hier gab es zunächst Bedenken, die Ausstellung könnte die „besitzlosen Massen“ in den eleganten Park locken. Für die Veranstaltung errichtete Joseph Paxton den heute nicht mehr existierenden Crystal Palace als vorfabriziertes Ausstellungsgebäude im Sinne eines monumentalen Glashauses. Mit der Zeit entwickelte sich der Hyde Park zum echten Volkspark und auch zum Zentrum politischer Agitation. Schon 1855 demonstrierten hier etwa 150.000 Personen gegen die hohen Lebensmittelpreise, und bis in jüngste Zeit finden hier Großkundgebungen statt. Ein Beispiel britischer Redefreiheit im kleineren Sinn ist die auch heute noch von vielen Touristen besuchte Speakers’ Corner. Am 6. Juni 2004 weihte Königin Elisabeth II. den Prinzessin-Diana-Gedenkbrunnen ein. Das Denkmal von der Größe eines Fußballplatzes kostete 5,4 Millionen Euro. Entworfen wurde der Brunnen von der amerikanischen Landschaftsarchitektin Kathryn Gustafson. Der ovale Steinring aus Granit, in dem das Wasser in zwei Richtungen mit unterschiedlicher Geschwindigkeit fließt, soll ein Sinnbild für das turbulente Leben Dianas darstellen. Literatur
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Bushy Park | Green Park | Greenwich Park | Hyde Park | Kensington Gardens | Regent’s Park | Richmond Park | St. James’s Park Koordinaten: [[[:Vorlage:KoordinateURL]]51_30_26.377_N_0_10_10.718_W_type:landmark_region:GB 51° 30' 26.4" N 0° 10' 10.7" W] ar:هايد بارك cs:Hyde Park (Londýn) da:Hyde Park en:Hyde Park, London eo:Hyde Park (Londono) es:Hyde Park fi:Hyde Park fr:Hyde Park he:הייד פארק hi:हाइड पार्क id:Taman Hyde, London it:Hyde Park ja:ハイド・パーク (ロンドン) ko:하이드 파크 ms:Taman Hyde, London nl:Hyde Park (Londen) nn:Hyde Park no:Hyde Park (London) pl:Hyde Park pt:Hyde Park ro:Hyde Park ru:Гайд-парк simple:Hyde Park, London sk:Hyde Park (Londýn) sv:Hyde Park tr:Hyde Park zh:海德公园 Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Hyde Park aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar. |
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