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MPlayer ist ein unter der freien GNU General Public License stehender Media-Player. Kennzeichnend ist die große Format- und Plattform-Kompatibilität. So läuft das Programm neben Linux, dem Betriebssystem seiner Herkunft, auf Windows, Mac OS X, DOS/FreeDOS, FreeBSD, MorphOS, OS/2 und vielen anderen Plattformen. Es unterstützt eine Vielzahl von Video-<ref>„Video Codecs“ in der Dokumentation auf der Projektseite, 2006</ref> und Audio-Codecs<ref>„Audio Codecs“ in der Dokumentation auf der Projektseite, 2006</ref>, darunter auch plattformexklusive, wodurch etwa Windows Media auch außerhalb von Windows wiedergegeben werden kann. Darüber hinaus unterstützt er DVB. Eine besondere Fehlertoleranz ermöglicht es dem mehrfach ausgezeichneten Player, auch defekte Dateien abzuspielen. Eine weitere Stärke ist dabei der Wegfall jeglicher Installation, so dass MPlayer nicht mit bereits installierten Codecs kollidiert und sich sehr einfach als Viewer in andere Programme integrieren lässt.
AufbauMPlayer ist kommandozeilenorientiert. Optional verfügbar sind eine grafische Bedienungsoberfläche, sowie „MEncoder“, ein Programm, das sämtliche abspielbaren Dateien und Datenströme in andere Formate wandeln kann, etwa von MPEG-1 zu MPEG-4. Das Programm selbst greift beim Start auf seine mitgebrachte Formatbibliothek zurück, aus der ein passender Dekodierungsalgorithmus herausgesucht wird. Dieses Reservoir basiert auf FFmpegs libavcodec, an deren Programmierung Entwickler aus dem MPlayer-Project beteiligt sind, sowie einigen weiteren, meist exotischen Codecs. Es besteht außerdem die Möglichkeit, Binär-Codecs zum Abspielen proprietärer Formate zu verwenden, wie Windows 32 und 64 Bit DLLs sowie MacOS Bibliotheken. LizenzDie im Programm verwendeten Binär-Codecs sind in der Open-Source-Szene lizenzrechtlich stark umstritten. Die GPL wird allgemein so ausgelegt, dass unter dieser Lizenz stehende Programme nicht mit proprietären vermischt werden dürfen, was der MPlayer jedoch tut. Das Entwickler-Team widerspricht vehement dieser Auslegung der Lizenz. Der Download der Codecs (essential oder all) wird auch nur separat zur Verfügung gestellt. MPlayer funktioniert auch ohne diese Codecs, jedoch mit Einschränkungen. Verwandte ProjekteEs existiert eine Vielzahl von Projekten, die auf dem Quelltext von MPlayer aufbauen. Einige davon entwickeln alternative Benutzeroberflächen, aufbauend auf verschiedenen Bibliotheken (etwa Qt und GTK), andere entwickeln Browser-Plug-ins oder portieren MPlayer auf Xbox (Xbox Media Center) und Amiga. Die Distribution eMoviX beinhaltet ein bootfähiges Linux samt MPlayer und wird mit dem Film auf eine CD gebrannt. Der Fork MPlayerXP entstand nach einer technischen Auseinandersetzung zum Thema Multithreading beim Dekodieren von Videodaten. Von der Funktion vergleichbare, aber nicht auf MPlayer aufbauende Projekte sind xine, KMPlayer und der VLC media player. Weblinks<imagemap>
Image:Wikibooks-logo.svg|16px|Wikibooks default b: desc none</imagemap> Wikibooks: Installation und Nutzung des MPlayers unter Linux – Lern- und Lehrmaterialien<imagemap>
Commons: MPlayer – Bilder, Videos und AudiodateienImage:Commons-logo.svg|12px|Commons default commons:Hauptseite desc none</imagemap>
Quellen<references />ar:إمبلاير bar:MPlayer bs:MPlayer ca:MPlayer da:MPlayer en:MPlayer es:MPlayer et:MPlayer fi:MPlayer fr:MPlayer hr:MPlayer hu:MPlayer it:MPlayer ja:MPlayer ko:엠플레이어 nl:MPlayer no:MPlayer pl:MPlayer pt:MPlayer ro:MPlayer ru:MPlayer sk:MPlayer sr:MPlayer sv:MPlayer tr:MPlayer uk:MPlayer zh:MPlayer Dieser Artikel basiert auf dem Artikel MPlayer aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar. |
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