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gulli:lexikon - Alle Begriffe der Untergrund-SzeneTipp: Benutze die Suche, um weitere Begriffe im gulli:lexikon nachzuschlagen. Bild:Magnatune.png Magnatune-Logo Magnatune ist ein Independent-Label aus Berkeley (Kalifornien). Es wurde im Frühling 2003 von John Buckman gegründet. Es unterscheidet sich von der übrigen Musikindustrie vor allem durch die Betonung des selbstgesetzten Ziels, sowohl Musiker als auch Kunden fair zu behandeln; der Firmenslogan ist {{#if: en |“We are not evil”
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}} (deutsch „Wir sind nicht böse“). Nachdem es anfangs nur möglich war, Musik des Labels als Dateien herunterzuladen, wird seit 2004 auch die Möglichkeit angeboten, CDs zu kaufen. Magnatune schließt mit den Musikern weder Exklusivverträge ab, noch lässt es sich das Copyright übertragen, wie dies bei den meisten Labels der Fall ist. Stattdessen lizenziert es die Stücke und gibt den Musikern somit die Möglichkeit, ihre Musik auch bei anderen Labels anzubieten. Ein weiterer wesentlicher Unterschied ist, dass die Musiker 50 Prozent der Einnahmen erhalten (und nicht, wie in der Musikindustrie üblich, nur wenige Cent pro verkauftem Album). Potenzielle Kunden können die Musik auf der Magnatune-Website oder über Amarok ab Version 1.4.4 und Rhythmbox ab Version 0.9.8 (beide sind Linux bzw. Unix-Musikplayer) kostenlos und unbeschränkt probehören. Anders als bei Online-Musikdiensten wie dem iTunes Music Store handelt es sich dabei um Alben in voller Länge, die jeweils in hi-fi (128 kbps) bzw. lo-fi (64 kbps) über einen Stream probegehört werden können. Der Preis für die Alben kann vom Kunden auf einer Skala von 4–14 Euro (bzw. 5–18 US-Dollar) selbst bestimmt werden. Entscheidet sich der Kunde die Dateien herunterzuladen, hat er die Wahl zwischen verlustfreien Formaten wie WAV und FLAC, sowie verlustbehafteten Formaten wie MP3, Ogg Vorbis und AAC. Magnatune versucht über eine Reihe von – für die Musikindustrie – eher ungewöhnlichen Methoden, neue Käufer anzusprechen. Kunden werden von Magnatune explizit dazu aufgefordert, die gekauften Alben an drei Freunde weiterzugeben. Für nicht-kommerzielle Projekte, wie etwa Podcasts, ist der Einsatz sämtlicher Musik des Labels grundsätzlich kostenfrei; sie steht unter einer Creative-Commons-Lizenz. Selbst kommerzielle Projekte, die ein geringes Budget und wenig Gewinnaussichten haben, können die Musik nach Absprache mit Magnatune kostenfrei einsetzen. Das Label ist nicht das erste, das seine Musik frei vertreibt (vergleiche den Artikel Netlabel), es ist jedoch das erste, das versucht, auf diese Weise Geld zu verdienen. Es hat sich noch nicht herausgestellt, ob dies erfolgversprechend ist. SonstigesSeit Anfang Februar 2007 ist Magnatune auch als Plattenladen und Treffpunkt in Second Life vorhanden.<ref>http://forum.magnatune.com/read/messages?id=93939</ref> Einzelnachweise<references /> Weblinks
en:Magnatune es:Magnatune fi:Magnatune fr:Magnatune it:Magnatune pt:Magnatune Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Magnatune aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar. |
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