Massenmedien

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Massenmedien sind Kommunikationsmittel, über die ein Absender öffentlich Inhalte an eine nicht festgelegte Menge von Empfängern weitergibt.[1] Wesentlicher Aspekt von Massenmedien ist die Inanspruchnahme technischer Hilfsmittel, über die eine große, unpersönliche Verbreitung vereinfacht wird. Neben den klassischen Massenmedien wie Printmedien (Zeitungen und Zeitschriften), elektronischen Medien (Hörfunk und Fernsehen) wächst seit den 1990er Jahren die Bedeutung des Internets.

Im Zuge der Digitalisierung von Übertragungs- und Speichertechnik der Medien spricht man von digitalen Medien. Umgangssprachlich wird der Begriff teilweise verwendet, um die große Verbreitung eines Mediums zu bezeichnen.

Die mit Massenmedien einhergehende Massenkommunikation ist gegenüber der Individualkommunikation durch eine fehlende Auswahl der Empfänger und Beschränkung auf unidirektionalen Transport gekennzeichnet.

In demokratischen Staaten wird dem Journalismus in den Massenmedien häufig die Aufgabe zugeordnet, zur Meinungsbildung der Bevölkerung beizutragen, sowie Kontrolle und Kritik auszuüben. Siehe dazu Funktionen der Massenmedien.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Misoch, Sabina: Online-Kommunikation. Konstanz: UVK, 2006, S.21 f.
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