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Bild:Disambig-dark.svg Dieser Artikel beschäftigt sich mit dem Softwareunternehmen. Informationen zur Modellrakete finden sich in Oracle (Rakete).
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Unternehmensform Corporation
ISIN

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Gründung 1977

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Unternehmenssitz Redwood Shores, Kalifornien, USA
Unternehmensleitung

Lawrence J. (Larry) Ellison }}

Mitarbeiter 56.133 (Geschäftsjahresende 2006)

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Grundkapital

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Umsatz 14,38 Mrd. USD (im Geschäftsjahr 2006)

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Bilanzsumme

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Branche Softwareentwicklung

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Produkte

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Website www.oracle.com

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Oracle Corporation [ˈɔːɹəkl̩ ˌkɔːɹpəˈɹeɪʃn̩] ist der weltweit drittgrößte Softwarehersteller<ref>http://softwaretop100.org/list.php?page=1</ref> mit Hauptsitz in Redwood Shores (Silicon Valley, Kalifornien). Bekanntestes und erfolgreichstes Produkt des Unternehmens ist das Datenbankmanagementsystem Oracle Database, welches üblicherweise mit dem Namen Oracle in Verbindung gebracht wird.

Gegründet wurde das Unternehmen von Lawrence J. Ellison (Larry Ellison), der bis heute den Vorsitz in der Firma führt.

Oracle beschäftigt mehr als 70.000 Mitarbeiter in 145 Ländern. Allein in Deutschland gibt es zehn Geschäftsstellen. Die Deutschlandzentrale ist in München, außerdem gibt es seit 2001 Oracle Direct in Potsdam. Oracle produziert und vertreibt neben dem Datenbankprodukt Oracle Database die Oracle Applications, die Oracle Fusion Middleware und den Oracle Application Server.

Im Markt für Unternehmenslösungen (Package Applications) ist Oracle mit der E-Business Suite, PeopleSoft Enterprise, JD Edwards EnterpriseOne, JD Edwards World und Siebel Systems vertreten.

Inhaltsverzeichnis

Produktstrategie des Unternehmens

Vorlage:Quelle

Die Produktliste des Herstellers ist aufgrund der Übernahme von PeopleSoft, Siebel und anderen sehr lang.<ref name="Produkte">Produktliste von Oracle.com: http://www.oracle.com/products/product_list.html. 21. April 2007.</ref>

Derzeit versucht Oracle, mit seiner E-Business Suite und der Collaboration Suite im Bereich ERP-Software bzw. Groupware Fuß zu fassen, in dem SAP (SAP ERP, R/3), Microsoft und IBM (Lotus) bereits etabliert sind. Ferner positioniert sich Oracle mit dem Oracle Application Server und zahlreichen Zusatzprodukten gegen SUN iPlanet, IBM WebSphere, SAP Netweaver und BEA Systems WebLogic im J2EE-Bereich. Eine Ausweitung des Geschäftsfeldes scheint notwendig, weil der Markt für relationale Datenbanken weitgehend ausgereizt erscheint.

Oracle übernahm am 13. Dezember 2004 seinen langjährigen Rivalen PeopleSoft in einer feindlichen Übernahme für 10,3 Mrd. US-Dollar und stärkte damit seinen Bereich betriebswirtschaftliche Standardsoftware. Trotz der Übernahme liegt Oracle in diesem Bereich (22 % Marktanteil, Stand: 2004) hinter dem Konkurrenten SAP (40 % Marktanteil, Stand: 2004). Es ist derzeit noch offen, ob Oracle die vier ähnlichen Produkte (Oracle E-Business Suite, PeopleSoft, JD Edwards Enterprise One, JD Edwards World) erfolgreich zu einem Produkt verschmelzen kann. Unter dem Namen "Fusion" haben die Arbeiten an einer übergreifenden Produktplattform begonnen, die diese Angebote vereinen soll. Diese "Fusion Application Suite" soll 2008 auf dem Markt verfügbar sein.

Am 12. September 2005 verkündete Oracle, dass es den CRM-Anbieter Siebel für 5,85 Milliarden Dollar übernehmen werde. Die Übernahme wurde im ersten Quartal 2006 abgeschlossen.

Im Oktober 2005 stellte Oracle eine für private und kommerzielle Nutzung kostenlose Datenbankversion unter dem Namen "10g Express Edition" vor.

Im Februar 2006 wurden Übernahmeangebote an die Open-Source Unternehmen JBoss und MySQL bekannt, und nachdem JBoss von Redhat gekauft wurde, erwägt Oracle nun, eine eigene von Redhat abgeleitete Distribution als zertifizierte Basis für Datenbankserver zu veröffentlichen. Dieser Schritt wurde mit der Ankündigung von Oracle Unbreakable Linux auf der Oracle Openworld im Oktober 2006 vollzogen.

Einer möglichen Übernahme von Novell, dem Besitzer von Suse Linux, erteilte Ellison eine Absage, weil das durch die Verflechtung von Novell mit IBM Oracle „bei einer Übernahme in eine sehr unkomfortable Situation bringen würde“.

Marketingstrategie des Unternehmens und Wettbewerb

Vorlage:Quelle

Hauptkonkurrent im Marktsegment für Unternehmenslösungen ist SAP. Das Marktsegment Unternehmensberatung wird von Oracle derzeit (2006) nur wenig bedient (sondern insbesondere im ERP-Bereich über Partner abgewickelt), hier wird der Wettbewerb von IBM angeführt.

Im Marktsegment für relationale Datenbanken steht Oracle in Konkurrenz mit Open-Source-Datenbanken und Anbietern kommerzieller Datenbank-Server-Lösungen wie DB2 und Microsoft SQL Server.

Oracle erwarb sich auch beträchtliche Marktanteile im Bereich der eingebetteten Datenbanksysteme durch die Übernahme von Sleepycat mit dem Produkt Berkeley DB.

Um mit kleinen und leichtgewichtigen Lösungen im Massenmarkt eine weitere Verbreitung von Oracle-Technologie zu erreichen, beteiligt sich das Unternehmen stark in zahlreichen Open-Source-Projekten und ist stark an einer Übernahme der Rechte am kommerziellen Produktzweig von MySQL interessiert. Mit der Oracle Express Edition steht das Datenbank-Produkt Oracle Server unter gewissen Auflagen und Einschränkungen zur freien Benutzung zur Verfügung.

Unternehmensgeschichte

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  • August 1977: von Larry Ellison, Bob Miner und Ed Oates wird das Unternehmen Software Development Laboratories (SDL) gegründet. Hier entsteht die erste Version des Datenbanksystems, welches den Namen Oracle erhält. Die Datenbank wird bis 1979 für die CIA entwickelt.
  • 1979 wird das Unternehmen in Relational Software, Inc. (RSI) umbenannt und zieht nach Menlo Park, Kalifornien um. Eine Oracle-Datenbank, die auf einer PDP-11 läuft, wird an die Wright-Patterson Air Force Base verkauft. Das Unternehmen benennt das erste Produkt als Version 2, da es befürchtet, dass sich eine Version 1 schlechter verkauft.
  • März 1983: Oracle V3 für VAX wird veröffentlicht, der Code wurde komplett neu in C geschrieben. RSI benennt sich in Oracle um.
  • 1986: Oracle V5.1 veröffentlicht - Unterstützung verteilter Abfragen, Support des VAX-Cluster. Oracle war das erste Datenbanksystem, das verteilte Abfragen unterstützte.
  • 15. März 1986 Oracle geht an die Börse.
  • 1993: Rollout von Oracles Cooperative Development Environment (CDE), Einführung von Oracle Industries und Oracle Media Server.
  • 1994: Oracles Hauptquartier wechselt zum aktuellen Standort.
  • 1994: Oracle kauft das Datenbank-Produkt DEC Rdb (heute Oracle Rdb) von der ehemaligen Firma Digital Equipment Corporation (kurz DEC) und entwickelt dieses heute noch aktiv weiter. Oracle Rdb ist nur auf OpenVMS (ebenfalls ehem. DEC-Produkt - heute Hewlett-Packard) lauffähig.
  • Im September 2005 kündigte Oracle die Übernahme von Siebel Systems, dem führenden Anbieter von Kundenmanagement-Standardsoftware für rund 5,85 Milliarden Dollar an. Anfang 2006 erfolgte die Übernahme von Siebel Systems durch Oracle und von ca. 5500 Mitarbeitern.
  • März 2007: Oracle kauft Hyperion für 3,3 Milliarden Dollar. Dies stellt die bislang größte Übernahme im Business-Intelligence-Markt dar.
  • März 2007: Oracle reicht in den USA eine Klage gegen den langjährigen Rivalen SAP wegen Urheberrechtsverletzung ein.<ref name="Klage">Komplette Klageschrift gegen SAP von Oracle.com: http://www.oracle.com/sapsuit/index.html. 21. April 2007.</ref>
  • Mai 2007: Oracle übernimmt die US-Firma Agile Software Corporation für 495 Millionen Dollar (366 Mio. Euro).
  • Dezember 2007: Oracle kündigt die Übernahme von Moniforce an.
  • Januar 2008: Oracle übernimmt BEA Systems Inc. für 8,5 Milliarden Dollar (5,71 Mrd. Euro)

Produkte

Oracle bietet eine Vielzahl von Produkten an. Die bekanntesten Einzelprodukte sind:

  • Zusätzliche Software wie Oracle Forms und Reports (Anwendungsentwicklung), Oracle JDeveloper (Java Entwicklungsumgebung), Designer (Datenmodellierung), Warehouse Builder (Datawarehouses), Discoverer (Endanwender-Tool), Oracle Application Express (Entwicklung von Web-Applikationen) und Oracle SQL Developer (SQL- und PL/SQL-Entwicklung, ehemals Project Raptor) als jüngstes Produkt
  • Oracle Collaboration Suite, eine Groupware auf Basis des Oracle Application Server
  • Oracle E-Business Suite (ERP-Software)
    Die Oracle E-Business Suite ist ein umfassendes Set von Anwendungen, mit denen sich Funktionen der täglichen Geschäftsprozesse automatisieren lassen. Die Lösungen sind als Einzelmodule oder als vollständige Anwendungssuite erhältlich und unterstützen Geschäftsabläufe wie Supply Chain Management, Personalwesen, Marketing und Vertrieb bis zum Kundendienst.

Management

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Koordinaten: [[[:Vorlage:KoordinateURL]]37_31_46_N_122_15_58_W_type:landmark_region:DE 37° 31′ 46″ N, 122° 15′ 58″ W]

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