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gulli:lexikon - Alle Begriffe der Untergrund-SzeneTipp: Benutze die Suche, um weitere Begriffe im gulli:lexikon nachzuschlagen. Bild:Piratpartiet.svg Logo der Piratenpartei
ProgrammPiratenparteien setzen sich die Aufgabe, Rechte an immateriellen Gütern zu reformieren, da in deren Austausch der eigentliche Wert liege. Außerdem soll der, nach Ansicht der Piratenparteien, nicht mehr all zu ferne Überwachungsstaat verhindert werden. Andere oder damit nur indirekt verbundene politische Themen sollen nach Ansicht einiger Parteimitglieder wie auch des Gründers ausgeklammert werden, um die Ziele der Partei nicht zu verwässern. Andere Kräfte innerhalb der Partei sehen ein breiteres Themengebiet für die Partei. Registrierte PiratenparteienDie erste Piratenpartei war die schwedische Piratpartiet, die am 1. Januar 2006 unter der Führung von Rickard Falkvinge gegründet wurde. Die Piratpartiet (deutsch: die Piratenpartei) prägte auch die Namen der anderen Piratenparteien, die sich im Anschluss an das schwedische Vorbild in verschiedenen Staaten gründeten:
In Gründung befindliche Piratenparteien
Die Piratenparteien aus den verschiedenen Ländern haben die Dachorganisation PP International gegründet. Piratenpartei Österreichs (PPÖ)Bild:Pp-logo-schriftzug.svg Logo der Piratenpartei Österreichs Die Piratenpartei Österreichs (PPÖ) ist eine österreichische Partei, die im Juli 2006 gegründet wurde.<ref name="pr01">ppoe.or.at: Presseerklärung zur Gründung der Piraten Partei Österreichs, 3. August 2006</ref> Das Prinzip der Piratenpartei Österreichs besteht darin, Kunst, Kultur und Innovation durch geeignete Gesetzgebung zu fördern, anstatt einzuschränken. Die PPÖ scheiterte im Sommer 2006 bei dem Versuch, die notwendigen 2.600 Unterstützungserklärungen für einen Antritt bei den österreichischen Nationalratswahlen am 1. Oktober 2006 zu sammeln. An der Wahl zur Österreichischen Hochschülerschaftsvertretung im Mai 2007 trat an mehreren Universitäten die Fraktion PIRATEN – Fairness, Fnord & freie Skripten an, welche der Piratenpartei Österreichs nahe steht.<ref name="pr02">UnipiratInnen 03. Juni 2007</ref> Der Einzug in die Bundesvertretung wurde jedoch nicht geschafft. Als nächstes Ziel der Partei wird Öffentlichkeitsarbeit und Antritt zur Europaratswahl 2009 genannt.<ref name="pr02">Der Standard 25. August 2006</ref> Partido Pirata Peruano (PP.pe)Die Partido Pirata Peruano ist der politische Arm von Cultura Libre Chile. Aktuell besitzt sie zwei Sitze in der „Commission for the Development of the Information Society (CODESI)“, einer Kommission mit der Aufgabe, Pläne und Aktionen zu erarbeiten, um die Informationsgesellschaft Perus weiterzuentwickeln. Diese Kommission setzt sich aus Repräsentanten der Regierung, der Zivilgesellschaft, akademischer Institutionen und der Privatwirtschaft zusammen. Die PP.pe wird 2007 an den „OSIPTEL users board elections“ teilnehmen. OSIPTEL ist eine Regierungsorganisation, die für das Wachstum und die Verbreitung von Telekommunikationsdienstleistungen in Peru verantwortlich ist.<ref>http://wiki.freeculture.org/Pirata</ref> Sie plant im Jahr 2011 auch an den Parlamentswahlen teilzunehmen. Quellen<references /> Weblinks<imagemap>
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