Schallspektrum
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
| Die Artikel Schallspektrum und Akustisches Spektrum überschneiden sich thematisch. Hilf mit, die Artikel besser voneinander abzugrenzen oder zu vereinigen. Bitte äußere dich in der Diskussion über diese Überschneidungen, bevor du diesen Baustein entfernst. Akustik 09:34, 10. Aug. 2007 (CEST) |
Als Schallspektrum wird in der Akustik die Verteilung von Schalldrücken, Schallintensitäten oder Schallleistungen, bzw. deren Pegelwerte, auf unterschiedliche Frequenzbereiche bezeichnet.
Es wird unterschieden zwischen sogenannten Schmalbandspektren und Breitbandspektren. Bei Schmalbandspektren werden die Messgrößen in festen Frequenzbändern mit konstanter Breite angegeben, bei Breitbandspektren werden Oktavbänder („Oktavspektrum“) bzw. Unterteilungen von Oktavbändern wie z. B. Terzen („Terzspektrum“, „1/3-Oktavspektrum“) genutzt.
Ein kontinuierliches Spektrum ist ein Spektrum eines Schallvorgangs, das alle Frequenzen im gesamten Hörbereich oder in Teilabschnitten dieses Bereichs enthält, im Gegensatz zum Linienspektrum, das sich aus einer Reihe von Einzelfrequenzen - wie bei musikalischen Klängen - zusammensetzt.
Ein typisches Beispiel für einen Schallvorgang mit kontinuierlichem Spektrum ist „Weißes Rauschen“, das alle Frequenzen im gesamten Hörbereich im zeitlichen Mittel mit gleicher Stärke enthält. Wird solches weißes Rauschen über ein Terzfilter geschickt, so ergibt sich ein Rauschen mit kontinuierlichem Spektrum, das im wesentlichen nur die Frequenzen im Bereich einer Terz enthält. Solche Rauschvorgänge werden in der akustischen Messtechnik häufig als Mess-Signale verwendet.
[Bearbeiten] Literatur
- DIN 13320, Spektren und Übertragungskurven, Begriffe, Darstellung

